BlueSusa hat geschrieben:
@Fluffy
Was denkst du über die Suchzeit für eine Trainingseinheit?
Würdest du eine 'Richtzeit' nennen können?
Ich kann das für meinen Hund nicht. Ich schaue darauf, wie intensiv und dauerhaft selbstständig sie sucht und dementsprechend lasse ich sie ca.
2-5 Suchlagen machen.
Auch bei der ZOS sollte man ja in hoher Motivationslage aufhören.
Hallo Susanne,
ICH würde mir nicht zutrauen andere Hunde so gut einschätzen könnte, um bei jedem sagen zu können, bis hier hin und nicht weiter.
Darum würde ich mich immer auf die Empfehlung, der Experten Ina und Thomas verlassen, so wie du es schon geschrieben hast.
BlueSusa hat geschrieben:
Thomas Baumann rät zu, drei bis viermal in der Woche ZOS.
Wie die Trainingseinheit zeitlich bemessen sein sollte, muß man lernen selber einzuschätzen.
Hat dein Hund lange gesucht, sollte die nächste Suche möglichst kurz sein (leichte Suchlage).
Das Schwere immer zuerst, wenn der Hund noch 'frisch' ist.
Bei Fluffy ist das auch wie bei deinem Hund, er zeigt mir selber sehr gut an, wann es für ihn genug ist, er sucht dann mit den Augen und nicht mehr mit der Nase. Ich habe auch schon versucht ihn von einer „Augensuche“, wieder zu einer Nasensuche zu motivieren, ist mir aber nicht gelungen. Da ICH die ZOS wirklich nur just for fun, mit Fluffy mache werde ich wohl bei solchen „Versuchen,“ bei meinem alten Sack, immer nur zweiter Sieger bleiben. Wenn ich sehe, dass er seine Augen zur Suche benutzt, breche ich ab, gehe mit ihm einige Schritte vom Suchgebiet weg und setzte ihn dann noch mal neu an. Mal schafft er es sich wieder zu konzentrieren und mal eben nicht, in dem Fall mache ich eine „längere“ Pause (5-10Minuten), spiele mit ihm oder lassen ihn einfach laufen. Dann wird noch mal zum „Apel“ gerufen und mit einer ganz einfachen Suchlage das Training beendet. Es gibt auch Tage, da hat er am Anfang keine Lust, will mich nur auf die Rolle schieben und lässt nur den Kasperkopf raushängen, mit anderen Worten er verscheißert mich. Dann breche ich sofort ab, leine ihn an und führe ihn weiter vom Suchgebiet weg und setzte mich, mit ihm an der Leine, irgendwohin, dass habe ich auch schon im Agi. so mit ihm gemacht. Ich vermenschliche jetzt mal, von ihm kommt dann immer der Blick: „Frauchen, ist das jetzt wirklich dein ernst, dass der Spaß vorbei ist“,
meistens reicht auch einmal weggehen vom Suchgebiet aus. Es hat aber auch schon Trainingstage gegeben, an denen wir nur auf der Bank gesessen haben.
jennja hat geschrieben:noch was zu Ergänzung: Wenn mein Eselchen jetzt z.B. die Couch so gewissenhaft absucht und dabei so richtig arbeitet, dass mans hören kann, er aber auf dem falschen Dampfer ist, weil das FZ im Bücherregal versteckt ist, dann unterbreche ich ihn doch nicht, oder?
Ich meine, er macht ja intensivst seinen Job, auch wenn er nicht an der richtigen Stelle sucht?!
Ich würde abbrechen, ihm mit freundlicher Stimme „erzählen“, dass er seinen „Job“ nicht „Ernst genug nimmt“ und ihn noch mal neu ansetzen.
Das Sofa absuchen dauert ne volle Minute, die Regale anbsuchen auch noch mal so lange. Das ist doch dann eigentlich posivitv, oder?
Hier verstehe ich dich nicht so richtig, was meinst du mit Positiv?
Ich freu mich da jedenfalls immer wahnsinnig, und schaue ihm sooooo gerne zu
Da haben wir was gemeinsam, ich könnte auch „Stundenlang“ zuschauen.
Also ums ganz klar zu sagen: Bei der ZOS gehts doch in erster Linie darum, dass der Hund intensiv sucht, und nicht unbedingt darum, dass er das FZ so schnell wie möglich findet? Oder hab ich das falsch verstanden?
Ich finde schon, dass es um die „Erfolgreiche – Suche“ geht und der Suchgegenstand schnell gefunden wird, denn nur dann hat der Hund seinen „Job“ richtig gemacht und bekommt seine Bestätigung. Alles andere ist für mich intensives Schnüffeln und das kann er alleine auf dem Feld, im Wald usw. machen.