Habe ausnahmsweise mal kein Problem, sondern eine Verständnisfrage.
Da ich ja keine Ahnung von Hütehunden habe, es also auch nicht wirklich einschätzen kann, also auch nicht weiß, wie die sich in einer Gruppe benehmen, frage ich jetzt mal hier nach.
Situation:
Also Gizmo, Mischlingsmädchen mit was auch immer drin, haben wir heute zum Joggen mitgenommen. Ganz lockeres Traben, kein Tempo. Wir waren eine "Gruppe" von drei Menschen (befreundetes Paar und ich) und meine beiden Hunde (an der Leine). Es kam vor, dass mal er, mal sie weiter weg waren, was sie so gar nicht toll fand. Erst habe ich gedacht, als er weiter hinten zurück blieb (hat jemandem den Weg erklärt), wird wohl daran liegen, dass er die Elli an der Leine hatte und sie es doof fand, dass sie von einander getrennt sind. Sie weigerte sich, weiter zu laufen. Man musste sie förmlich hinterher ziehen. Alles war wieder gut, als die beiden wieder aufgeschlossen hatten. Da es hier in den letzten Tagen viel regnet, waren aber auch überall halbe Seen auf unserer Strecke. Er mit Elli, ich mit Gizmo auf einer Seite vorbei, sie auf der anderen. Auch das fand sie doof... Als wir wieder zusammen waren, war auch alles wieder gut. Schnell mal an dem fehlenden Teil der Gruppe geschnüffelt und gut.
So zog es sich aber die ganze Zeit wie ein roter Faden durch, waren wir n bissl auseinander, wusste sie - ich interpretier das jetzt einfach mal so - gar nicht, wen sie von den fehlenden Trupptenteilen als erstes wieder einsammeln sollte.
Nun zu meiner Frage: Sind das Hütehundmanieren oder machen das auch andere Hunde so? Nicht falsch verstehen, es stört mich nicht wirklich, fand es aber schon merkwürdig.
Kann ich davon ausgehen, dass das alles gar nicht tragisch ist, oder sollte ich da doch lieber einschreiten? Und wenn ja, wie?
Beschäftigung: Suchspiele, Clickern/Tricksen, Gehorsam üben drinnen wie draußen. Und langsames Joggen (bisher aber alleine und immer nur mit einem Hund, außer heute und ein weiteres Mal früher).
Bin für Denkanstöße dankbar,
verwirrte Grüße,
Trööt





