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Wozu Begleithund?

Alles rund um Begleithundeausbildung & Rettungshundeausbildung.

Moderator: DF-Mods

Wozu Begleithund?

Beitragvon Cafedelmar » 04.02.2010 20:27

Ich hoffe dass Ihr mir helfen könnt.

Ich bin Erzieherin und habe mit meiner Hündin eine "Therapiehundausbildung" gemacht. Ich zeige Kindern wie sie mit Hunden umgehen sollten und nehme ihnen mit Hilfe meiner Hündin die Angst vor Hunden.

Mir ist es deshalb wichtig dass sich meine Hündin in allen möglichen Situationen sicher bewegt und auch gehorsam ist, was ich schon füh mit ihr geübt habe, auch in einer Hundeschule bin ich gewesen und den Hundeführerschein haben wir bestens bestanden.

Ich möchte aber das Gelernte vertiefen und ich möchte nicht dass es in Vergessenheit gerät. Weil es zusammen mehr Spass macht, möchte ich mich in einem Hundesportverein anmelden. Ich habe auch schon einen gefunden, in dem ich auch Agility machen werde.

Mir geht es also darum mit meinem Hund Spass zu haben-bzw. der Hund mit mir , um Auslastung und um Gehorsam.

Ich frage mich nun, ob es günstiger ist "Obedience" zu machen oder die Vorbereitung zum "Begleithund"? Oder ist der "Begleithund" Vorraussetzung, um "Obidience" zu machen?

Wozu macht man denn den Begleithund?
Und wozu macht man "Obedience"?

Wozu würdet Ihr mir raten?

Würde mich über Tips sehr freuen.

LG Cafedelmar
Cafedelmar
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Beitragvon Fabiana » 04.02.2010 20:33

Soweit ich weiß muss die Begleithundeprüfung für sämtliche Sportarten bestanden werden. An sich auch nicht schlecht, weil die Begleithundeprüfung eingentlich nur den Grundgehorsam des Hundes bestätigt, was nötig ist um ihn auf Turnieren zu führen.

Wenn dein Hund den normalen Grundgehorsam also schon beherrscht, ist die BH ein kinderspiel und du kannst weiter mit Obedience machen (was dir auch den einstieg dort erleichtert). Außerdem gibts Städte, wo die Hunde nach der Prüfung ohne Leine laufen dürfen, oder Steuererleichterung erhalten.
Fabiana mit
Prinzessin Buffy, dt. Pinscher *03/2007,
Wirbelwind Kimba, Magyar Vizsla *12/2010
und in Gedanken immer dabei Herzbube Benny, Retriever-Mix *1995 - †2011


Es ist immer der Mensch, der den Hund nicht versteht. Nie umgekehrt!
(Stefan Wittlin)


Benny, Buffy & Kimba gibt's hier!
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Beitragvon aussiemausi » 04.02.2010 20:34

Juhu ... also erstmal :gut: für den Therapiebegleithund ... ich finde das mega klasse!

Die BGH-Prüfung ist Voraussetzung für die Zulassung zu Tunieren, ob nun Agility oder was auch immer ... wenn du den Sport für dich allein ausführen möchtest, brauchst du die Prüfung an sich nicht!

Manche Städte erlassen den Hundeführern die Steuer für ein Jahr, wenn sie mit ihrem Hund die BGH-Prüfung absolvieren und das nachweisen!

So ist es bei uns z.B. allerdings kostet die Prüfung (und die Anmeldung in einem Verein oder Verband) ja auch Geld und bei uns gleich sich das somit aus!

Wir sind im Moment auch in der Vorbereitung zur BGH-Prüfung ... ich mache das, damit ich weiß, wo wir stehen und was wir können!

Ein Bruder von Cheyenne ist ebenfalls Therapiebegleithund ... sein Frauchen hat mir ein paar Dinge erzählt und ich habe einige Elemente der BGH-Prüfung wieder gefunden!

LG :D
*Cheyenne* - Australian Shepherd (20.05.2008)
*Luzi* im Herzen - Labrador/Husky (11.11.1992-01.09.2010)

Wer Fehler findet, darf sie behalten! ;o)
aussiemausi
 
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Beitragvon Cafedelmar » 04.02.2010 20:46

Ích habe den Eindruck ich würde bei Odedience, auch was wiederfinden, da meine Hündin in der Therapiehundausbildung gelernt haben soll (ich übe das ständig weiter), mich zu fragen. Also mich anzugucken, sich an mir zu orientieren.

Was fördert den Hund denn mehr? "Obedience" oder "Begleithund"?
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Beitragvon beagle25 » 04.02.2010 21:08

die bh ist grundvorraussetzung für obi. im obi sind viele übungen enthalten, die bei der bh auch gefordert sind. allerdings ist obi vielfältiger und beinhaltet auch speziellere übungen, wie den hund in ein quadrat schicken, apportieren, zähne zeigen, betasten etc.
mir wird immerwieder gesagt, das obi allerdings kein alltagstaugliches gehorsam beinhaltet, was ich richtig finde. mein hund muss im alltag nicht so bei fuß laufen wie im obi, oder sein spielzeug bringen wie das apportel. ich benutz auch andere begriffe. sitz ist im alltag setz dich, fuß gibt es garnicht. er sollte höchsten bei mir breiben, dabei kann der abstand aber auch schonmal 30cm sein.
beagle25
 
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Beitragvon CorinnaS » 05.02.2010 09:45

Das eine schließt das andere ja nicht aus. Du kannst in einem Verein für die BH und gleichzeitig im Obi trainieren. Machst dann die BH-Prüfung und trainierst weiter Obi. Vielleicht macht's ja dann sogar soviel Spaß, dass Ihr auch Obi-Prüfungen gehen wollt;)
Corinna, Kalle Wirsch & Lilo Lila
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Beitragvon megarafrauchen » 05.02.2010 09:51

Frag mal bei Dir im Verein nach, ob die BH Voraussetzung ist Obi zu trainieren. Wenn das in dem Verein nicht der Fall ist, kannst Du auch über Obi für die BH trainieren (mach ich auch).

Die BH brachst Du allerdings nur, wenn Du Turniere laufen willst. Willst Du das nicht, kannst Du auch einfach Obi trainieren ohne die BH zu machen.
Liebe Grüße aus Berlin

Verena und Meggie
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Beitragvon Murmelchen » 05.02.2010 09:54

Irgendwie verstehe ich den Zusammenhang nicht. Obedience und BH sind nur Kommandos, die aber (zumindest bei allen mir bekannten HH) nicht im Alltag vorkommen.

Benehmen im Alltag, "fragen" beim Halter usw. wird doch nicht in der Unterordnung beigebracht!? :???:
Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern.
(©Lockenwolf)
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Beitragvon Cafedelmar » 06.02.2010 00:53

Verstehe jetzt Deine Frage nicht, worauf bezieht sie sich? :???:

Ich habe es so verstanden, dass im Obedience der Hund lernt sich auf den Halter zu konzentrieren in dem er ihn oft anschaut, dasselbe habe ich in der Therapiehundausbildung meiner Hündin beigebracht und muss es eben ständig trainieren, damit es sich festigt. Bevor sie einem Ball hinterher rennt, fragt sie mich, in dem sie sich zu mir umdreht und mich anschaut und wenn ich ihr ein Zeichen gebe, darf sie hinterher oder auch nicht.

LG Cafedelmar
Cafedelmar
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Beitragvon *fling* » 06.02.2010 00:57

Murmelchen hat geschrieben:Irgendwie verstehe ich den Zusammenhang nicht. Obedience und BH sind nur Kommandos, die aber (zumindest bei allen mir bekannten HH) nicht im Alltag vorkommen.

Benehmen im Alltag, "fragen" beim Halter usw. wird doch nicht in der Unterordnung beigebracht!? :???:


Das ist ein wichtiger Punkt! Denn auch wenn "Obedience" übersetzt Gehorsam heißt, hat es mit Alltagsgehorsam genauso wenig zu tun wie "Unterordnung" (Fußlaufen und Co.)

Beides sind Hundesportarten und dienen zur Beschäftigung von Hund und Halter.

Als Auslastung also sicherlich sinnvoll, als trainieren von Gehorsam eher weniger geeignet.
Prokrastination - ein Problem, dass ich gleich morgen angehe...
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