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Wozu Begleithund?

Alles rund um Begleithundeausbildung & Rettungshundeausbildung.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon yane » 07.02.2010 04:51

Cafedelmar hat geschrieben:Und ich finds schon sinnvoll, das ein Hund z.B. vorm Laden liegen bleibt, wenn man mal kurz verschwindet, als das man ihn anbinden muss.


Im Obi soll Hund aber idealerweise in Sphinxstellung liegen. Und das geht nur unter einer gewissen "Anspannung". Ansonsten neigt Hund ggf. zum "kippeln".
Das möchte ich im Alltag aber nicht. Da ist es mir egal, wie Hund liegt. Er soll nur entspannt irgendwo liegen. Idealerweise völlig "hingeflegelt".

Aus den Gründen dass angebundene Hunde eher geklaut werden.


:???: warum sollte ein angebundener Hund eher geklaut werden als ein abliegender?

Und ich dachte, dass es vielleicht einen "Spoprt" gäbe, der so "Alltagssituationen" eingebaut hat.


Sport ist Sport - Alltag ist Alltag. Das ist in jedem Sport so, ob ich Tennis spiele, Joggen gehe oder Ski laufe. Warum sollte es im Hundesport anders sein?
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Re: Wozu Begleithund?

Beitragvon bodyguard » 08.02.2010 21:37

yane hat geschrieben:Das gleiche gilt für die BH-Prüfung. Es gibt Hunde, die würden nie im Leben eine BH-Prüfung bestehen, weil sie die entsprechenden "Kunststückchen" nicht drauf haben - die aber einen weit besseren Alltagsgehorsam haben, als so mancher Hund der seine BH mit 55 Punkten aufwärts bestanden hat.

Was für "Kunststückchen?" werden in einer BH - Prüfung verlangt? Jeder Hund kann gehen, sitzen, liegen, warten und kommen.

Dass mein Hund dies alles (und mehr wird in einer BH-Prüfung nicht verlangt) auch auf meine Anweisung hin tut, bezeichne ich als Minimum an Alltagsgehorsam und nicht als Kunststückchen.

LG
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Re: Wozu Begleithund?

Beitragvon Lololein » 08.02.2010 21:46

bodyguard hat geschrieben:
yane hat geschrieben:Das gleiche gilt für die BH-Prüfung. Es gibt Hunde, die würden nie im Leben eine BH-Prüfung bestehen, weil sie die entsprechenden "Kunststückchen" nicht drauf haben - die aber einen weit besseren Alltagsgehorsam haben, als so mancher Hund der seine BH mit 55 Punkten aufwärts bestanden hat.

Was für "Kunststückchen?" werden in einer BH - Prüfung verlangt? Jeder Hund kann gehen, sitzen, liegen, warten und kommen.

Dass mein Hund dies alles (und mehr wird in einer BH-Prüfung nicht verlangt) auch auf meine Anweisung hin tut, bezeichne ich als Minimum an Alltagsgehorsam und nicht als Kunststückchen.

LG


Das prüfungstaugliche Fußgehen z.B. kann man meiner Meinung nach als
"Kunststückchen" ansehen.
Oder wann im Alltag muss der Hund ganz dicht am Bein des Hundeführers
mit ständigem Blickkontakt gehen?
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Re: Wozu Begleithund?

Beitragvon schnauzermädel » 08.02.2010 21:51

bodyguard hat geschrieben:
yane hat geschrieben:Das gleiche gilt für die BH-Prüfung. Es gibt Hunde, die würden nie im Leben eine BH-Prüfung bestehen, weil sie die entsprechenden "Kunststückchen" nicht drauf haben - die aber einen weit besseren Alltagsgehorsam haben, als so mancher Hund der seine BH mit 55 Punkten aufwärts bestanden hat.

Was für "Kunststückchen?" werden in einer BH - Prüfung verlangt? Jeder Hund kann gehen, sitzen, liegen, warten und kommen.

Dass mein Hund dies alles (und mehr wird in einer BH-Prüfung nicht verlangt) auch auf meine Anweisung hin tut, bezeichne ich als Minimum an Alltagsgehorsam und nicht als Kunststückchen.

LG


Also ich verlange im Alltag sicherlich nicht das von meinen Hunden, was ich auf dem Platz sehen möchte. Kein Sitz oder Platz im Alltag muss so schnell, gerade und unter ständig gehaltener Spannung ausgeführt werden, keine Winkel und Tempiwechsel so schnell und präzise ausgeführt werden. Wenn meine Hunde im Alltag kommen, müssen sie nicht so schnell kommen um dann extrem präzise und gerade vorzusitzen.
Im Alltag täte mir mein Hund leid, wenn er nichts anderes im Kopf haben dürfte als mich. :hust:

LG
das Schnauzermädel
Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.

Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
(Helmut Kettelake)
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Beitragvon beagle25 » 08.02.2010 21:57

ich kenn ne sheltihündin, die freiwillig immer im fuß läuft. das frauchen ist schon ganz verzweifelt. der hund läuft nur vor wenn der ball fliegt, aber dauernd ball schmeißen ist auch keine lösung.
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Re: Wozu Begleithund?

Beitragvon bodyguard » 08.02.2010 22:07

Lololein hat geschrieben:Das prüfungstaugliche Fußgehen z.B. kann man meiner Meinung nach als
"Kunststückchen" ansehen.
Oder wann im Alltag muss der Hund ganz dicht am Bein des Hundeführers
mit ständigem Blickkontakt gehen?

In der BH-Prüfung wird der Blickkontakt nicht verlangt. Der Hund muss lediglich am Bein des Hundeführers gehen. Und genau das benötige ich auch im Alltag, beispielsweise in belebten Fußgängerzonen u. ä.

LG
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Re: Wozu Begleithund?

Beitragvon schnauzermädel » 08.02.2010 22:12

bodyguard hat geschrieben:
Lololein hat geschrieben:Das prüfungstaugliche Fußgehen z.B. kann man meiner Meinung nach als
"Kunststückchen" ansehen.
Oder wann im Alltag muss der Hund ganz dicht am Bein des Hundeführers
mit ständigem Blickkontakt gehen?

In der BH-Prüfung wird der Blickkontakt nicht verlangt. Der Hund muss lediglich am Bein des Hundeführers gehen. Und genau das benötige ich auch im Alltag, beispielsweise in belebten Fußgängerzonen u. ä.

LG


Ob das verlangt wird, kommt doch ganz auf den Richter an. :hust:

LG
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Re: Wozu Begleithund?

Beitragvon *fling* » 08.02.2010 22:17

bodyguard hat geschrieben:
Lololein hat geschrieben:Das prüfungstaugliche Fußgehen z.B. kann man meiner Meinung nach als
"Kunststückchen" ansehen.
Oder wann im Alltag muss der Hund ganz dicht am Bein des Hundeführers
mit ständigem Blickkontakt gehen?

In der BH-Prüfung wird der Blickkontakt nicht verlangt. Der Hund muss lediglich am Bein des Hundeführers gehen. Und genau das benötige ich auch im Alltag, beispielsweise in belebten Fußgängerzonen u. ä.

LG


Du benötigst im Alltag, dass Dein Hund mit seiner rechten Schulter exakt auf Höhe Deines linken Oberschenkels gerade läuft, dass er bei rechten und linken Winkeln eine aktive Hinterhandbewegung zeigt und in angespannter Arbeitshaltung ständig aufmerksam bei Dir ist um ein eventuell folgendes Kommando in sekundenschnelle präzise auszuführen? Genau das wird nämlich bei der BH abgefragt. Ich denke im Alltag reicht es wohl aus wenn der Hund gemütlich neben mir herläuft und niemanden belästigt.
Prokrastination - ein Problem, dass ich gleich morgen angehe...
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Re: Wozu Begleithund?

Beitragvon bodyguard » 08.02.2010 22:27

schnauzermädel hat geschrieben: Wenn meine Hunde im Alltag kommen, müssen sie nicht so schnell kommen um dann extrem präzise und gerade vorzusitzen.

:D Ich stell mir gerade vor, wie deine Riesen sich gegenseitig anrempelnd versuchen, den idealen "Vorsitzplatz" zu ergattern. :D

LG
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Re: Wozu Begleithund?

Beitragvon schnauzermädel » 08.02.2010 22:43

bodyguard hat geschrieben:
schnauzermädel hat geschrieben: Wenn meine Hunde im Alltag kommen, müssen sie nicht so schnell kommen um dann extrem präzise und gerade vorzusitzen.

:D Ich stell mir gerade vor, wie deine Riesen sich gegenseitig anrempelnd versuchen, den idealen "Vorsitzplatz" zu ergattern. :D

LG


Viel lustiger ist es, wenn sie um die Grundstellung oder Fußposition rangeln und dabei das Kleinkind oder den Welpen gnadenlos niederknüppeln. :schockiert: :hust: :lachtot:
Deine Vorstellung ist aber auch gut, denn wenn sie rempeln, dann bremsen sie nicht!

LG
das Schnauzermädel
Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.

Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
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