Irland selber ist optisch sehenswert, aber landschaftlich nicht so beindruckend wie Schottland. Die Menschen sind aber sehr nett dort. Alleine wenn man die Strasse langgeht, wird man auch als Fremder x mal gefragt "How are you"
Das Gelände vom Trial selber (Charleville Estate) hat eine nette Burg mittendrin und viel Gelände drumherum. Wenn Du von Feld 2 zu Feld 3 wolltest, mal schnell 10-15 Minuten Fussmarsch einkalkuliert.
Im Rahmenprogramm waren Schafaustellungen, Schafschurmeisterschaften, Falknerei , Verkaufstände jeglicher Richtung, aber nicht wirklich billig (Normale T-Shirts gab es nur in S oder M sonst nur Poloshirts für 20 € ), Essen u. trinken war auch etwas teurer aber noch im Rahmen...
Zum Trial: An Donnerstag und Freitag Quali auf 2 Feldern mit Schwarzkopfschafen/Mixen und auf einem Feld mit Blackface. Die Blackies waren aber ganz schön zickig, kurz vorm Tor plötzlich die Richtung geändert und am Tor vorbeigeprescht; und einpferchen lassen ist ja sowie doof. Diese widerborstigen Tierchen durften dann auch im Halbfinale die Handler/Hunde necken. Das Halbfinale war aus deutscher Sicht nicht so erfolgreich, es waren zwar 3 deutsche Hunde im Halbfinale (Anne mit Flip sowie Eckhart Sievers mit Bod und Speed) aber nur Bod hat es ins Finale geschafft. Anne ist knapp daran vorbeigeschrammt.
Im Finale selber, welches eigentlich um 08.00 Uhr beginnen sollte, war dann das Trialfeld komplett neblig, so dass Eckart Sievers, der der erste Starter war, um 09.30 zwar startete, aber dann nach dem Outrunnochmal starten durfte, da weder er noch die Richter den Hund sehen konnten.
Der Finalkurs war extrem schwierig, von den 16 Finalisten haben nur 6 komplett beendet. Beim ersten Outrun war für die handler /Zuschauer immer ca. 20 sekunden Spannung angesagt, da man durch eine Senke nicht sehen konnte ob der Hund den grossen Bogen nach links läuft oder die Senke langläuft um dann rechts aufzutauchen, im zweiten fall hatte das fast immer ein Kreuzen des Outruns zur Folge.
Das Treiben lief an sich bei den meisten nicht schlecht, da die Schwarzkopfschafe/Mixe doch besser mitspielten als die Blackies. Aber der zweite Outrun stellte fast alle vor Probleme, entweder haben die Hunde haben zu sehr gesucht oder die Schafe wonders vermutet.
Ab 11 Uhr wurde auch langsam wirklich heiss, so dass z.B. Eckhart Sievers aufgegeben hat, da sein Bod beim zweiten Outrun nicht mehr weiterwusste, und bevor er seinen Hund in der Hitze weiter rumirren liess, hat er lieber aufgehört

. Einige andere hätte ihre Hunde noch länger durch die Gegend gescheucht, wenn sie nicht vom Richter zur Aufgabe gedrängt worden wären
Im Finale hat dann der Engländer Watt vor Nigel Watkins aus Wales gewonnen, obwohl ich den Waliser vorne gesehen hatte (Besserer Outrun, kein Tor verpasst, aber leider nicht so gerade Linien wie der Engländer)
Soviel erstmal dazu
Gerold