von Rosenrot » 10.03.2010 21:29
Ich kann die Frage nicht wirklich beantworten, weil ich zu wenig über die tatsächliche Herkunft meiner Mischlingshündin weiß.
Vermittelt wurde sie - nachdem ich erst dachte, es würde sich um einen privaten "Unfallwurf" handeln - über eine "Hundehilfe". Inwieweit dahinter aber wirklich nur der Tierschutzgedanke stand, kann ich nicht abschließend beurteilen.
Ich bin naiv an den Hundekauf herangegangen und habe überhaupt keine Fragen zur Herkunft der Welpen, die ich mir damals angesehen habe, gestellt. Informationen wurden ohne Nachfrage auch nicht wirklich gegeben - nicht zu den Elterntieren (ich weiß nicht mal, wie lange die Welpen bei ihrer mir unbekannten Mutter waren), nicht zur tatsächlichen Herkunft, nicht zu den Umständen der Vermittlung etc.. Die Welpen wurden mit Schutzvertrag abgegeben (übrigens weder gechippt noch geimpft - mit Preisnachlass wegen fehlender Impfung am Abgabetag), aber es fand keinerlei Kontrolle statt - nur ein paar wenige Fragen zum Umfeld gab es von Vermittler-/Verkäuferseite. Damals fand ich das völlig in Ordnung und habe mir wirklich nichts dabei gedacht...
Heute frage ich mich, um ich nun tatsächlich einen Tierschutz- oder schlicht einen Vermehrerhund gekauft habe. Ich tendiere zu letzterem...
Nun, letztlich spielt es jetzt keine Rolle mehr, woher meine Hündin nun wirklich stammt. Aber ich muss zugeben, dass ich beim Welpenkauf damals alles falsch gemacht habe, was man so falsch machen kann (auch ohne "Geiz ist geil"-Mentalität als primären Antrieb).