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Wo ist die Bindung???

Alles rund um Haltung & Ausbildung & Erziehung.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon bungee » 28.08.2010 20:25

für mich klingt das bei der Häufung der Probleme insgesamt danach, als würdest du grundsätzliche Dinge falsch machen.


Ich würde schwerpunktmäßig erstmal zuhause Ruhe reinbringen,
Handfütterung einführen und Dummytraining machen (zuhause in aller Ruhe aufbauen).
Wenn ihr euch über Zughundesport informieren möchtet, sind diese Bücher sehr gut:

Markus Luft : Schlittenhundetraining
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Beitragvon TiffanyLillyana » 28.08.2010 20:30

bungee hat geschrieben:für mich klingt das bei der Häufung der Probleme insgesamt danach, als würdest du grundsätzliche Dinge falsch machen.

Ich würde schwerpunktmäßig erstmal zuhause Ruhe reinbringen,
Handfütterung einführen und Dummytraining machen (zuhause in aller Ruhe aufbauen).


Ich denke auch, dass ich mir einfach zu viel vorgenommen habe, anstatt das schön, Schritt-fürSchritt zu machen...

Dummytraining... Muss ich mich mal belesen mit.

@Acidsmile:

Mhm... Du hast mich echt ns Grübeln bgebracht. dafür danke ich dir.

Ich danke allen, die bisher hier gepostet haben. Für die Ansätze, Anregungen und die Offenheit.

:gott:

Ich werde morgen hier wieder reinschauen und noch eventuelle Fragen und Postings von euch beantworten.

Aber jetzt ist Tiffy nochmal für 1 Stunde dran :D

Ich hoffe ihr verzeiht. ;)

Gute Nacht euch allen. Wie gesagt: Ich bin morgen wieder hier.
Wehe dem Menschen, wenn auch nur ein Tier im Strafgericht Gottes sitzt.
(Franz von Assisi)
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Re: Wo ist die Bindung???

Beitragvon Murmelchen » 28.08.2010 20:37

Wieso 15 Meter Schleppleine? Du hast 6 Meter da, das reicht doch erstmal. Sie hat ja ohnehin einen viel zu großen Radius..

Das "Getue" wenn man mal etwas lauer wird. Ignorier es. Falsch ist falsch und wird korrigiert, danach ist die Welt wieder in Ordnung. Pepper ist auch ein "Kuscher" und hat gelernt durch "Ich bin sooooo arm" aus der Situation zu kommen. Das wurde geändert. Sie muß die Korrektur ertragen, wenn es eine gibt (also nicht ohne Grund) und sofort danach ist wieder alles gut. Das + die Arbeit haben jetzt schon deutliche Auswirkungen, sie tritt selbstbewusster auf.
Eine andere Hündin, die ich kenne, ist extrem schüchtern. Deren Theater bringt ebenfalls nichts. Man tut ihr nichts, also gibt es keinen Grund sich aufzuführen, als würde man grün und blau geschlagen werden nur um aus einer normalen Situation zu kommen! Erst wenn sie entspannt ist, geht es raus.

Wie oben gesagt: Schleppleine dran und zwar wirklich dran! Ableinen kann man in einem Gebiet das wirklich sicher ist und wo sie nicht abhauen kann. DA kann ich dann auch 4 Stunden warten, bis der Hund zu mir kommt und muß kein Fange spielen. Sobald das Gelände ohne Zaun o.ä. ist, Schleppleine dran und den Hund mitnehmen.

Steht sie auf Futter? Wenn ja, benutz doch das um den Gehorsam zu festigen und vergiß den Clicker erstmal, bis sie ansich ruhiger ist.
Arbeite mit ihr ohne Clicker. Man kann auch ohne den Kopfarbeit mit dem Hund machen. Futter suchen lassen, fährten etc. Dazu braucht es keinen Clicker, der Hund kann angeleint bleiben und er kann was tun..

EDIT: Damit man mich nicht falsch versteht.. Wenn der Hund so sensibel ist, kann ich ihn abhärten oder in Watte packen. Zweiteres hilft dem Hund aber nicht, im Gegenteil. Es wird immer schlimmer für ihn. Man muß den Hund ja nicht anbrüllen, aber mal etwas lauter reden ist was normales und das sollte er einfach lernen. Es ist nicht schlimmes und das lernt der Hund nicht, wenn jedesmal danach ein "Entschuldigung" *duzidu* kommt (nicht falsch verstehen bitte, ja?)..
Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern.
(©Lockenwolf)
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Beitragvon Tippi » 29.08.2010 08:44

TiffanyLillyana hat geschrieben:
Tippi hat geschrieben:Also, ich schreib jetzt einfach mal, was mir zu deinem Beitrag so alles einfällt....

Wenn sie so hibbelig und nervös ist, wie versuchst du, Ruhe in sie zu bringen? Draußen und im Haus?

Ich versuche (ich versuche immer nur, weil es nie wirklich klappt. was heute geht, hat sie morgen vergessen...) Ich versuche sie mit einer bestimmten Kraulbewegung und einem "Schuuut" runter zu bringen. Hab ich immer bei ihr gemacht, damit sie lernt: Jetzt ist ruhe, Dosenöffner ist da, alles ok. Also quasi son Beruhigungssignal.

Was machst du, wenn sie ihr "Programm" abspult? Hört sie irgendwann von selber damit auf oder stoppst du? Geht sie irgendwann einfach oder so?

[/b]Meinst du, was ich mache, wenn sie abhaut?Ich versuche sie mit Clickern u Leckerlie lockung ranzuholen. Hocke mich hin, klopfe mit der Hand auf den Boden. versuche irgendwie mich intressant zu m machen und sie zu animieren, zu mir zu kommen.

Wenn sie ihre 5 Minuten hat, dann mache ich das oben beschriebene (Kraulen udn schuut) [b]

Das Prinzip vom Clickern hat sie wohl begriffen? Also ist das "Click" an sich schon belohnend für sie?

Der Click an sich ist keine Belohnung. Sie wartet immer auf das Leckerli

Dann würd ich probieren, beim Kommando "Sitz" z.B. schon den _Ansatz_ vom hinsetzen zu belohnen, und das dann soweit auszubauen, dass sie sich tatsächlich setzen muss, um die Belohnung zu erhalten. und dann immer länger sitzen lassen, 1 sec, 2 sec...
[b]
Wenn ich ihr für ein Sitz zB ein Click mit Leckerlie geben will, bewege ich mich. Das ist ja schon das Problem: Sie bewegt sich, kaum das ich mcih bewege. Wie soll ich das sitzen so belohnen, dass sie das Leckerli NICHT mit dem wiederaufstehen verbindet?


Vielleicht wäre es sinnvoll, ganz neue kommandos einzuführen? also ein anderes Wort für sitz, damit sies nochmal "richtig" lernen kann?

[/b]Das könnte man mal versuchen... Also statt sitz einfach "Topf" oder so... Klingt lustig u intressant... :lol:

Du sagst, du bist nicht so der Drillseargent. Wie meinst du das und wie drückt sich das bei euch aus? Vielleicht braucht sie ja gerade einen Drillseargent?

Drillseargent meine ich, alles so im Mttelalterstil. Mit Anschreien, an der Leine rucken udn schläge ^^ eigentlich meine ich hauptsächlich das "mit scharfer Stimme sprechen".


Zum Gassigehen....
Sie alleine so weit vor/hinter zu lassen, da kann ja schon einiges schief gehen. So anstrengend es ist, ich würd wieder mit der schleppleine anfangen.

Ja, werde ich auch wieder. Hab hier schon alle instruiert, dass der Hudn NIEMAL von der leine kommt. Zumindest fürs erste.

Läuft sie denn an der normalen Leine ordentlich oder zieht sie da auch so?

Also da läuft sie gut. Bis auf 2 Außnahmen:

1. Außnahme: Wir gehen nach Hause
2. Außnahme: Sie will schnell auf eine Wiese zum puschern. Sie pinkelt udn kakt nur auf Gras

Wenigstens das hab ich hinbekommen.

Zur lauten Stimme:
Vielleicht wäre es ne Möglichkeit, ihr das Komm auf einen Pfeifenpsiff oder so beizubringen? Den kann man ja immer gleichlaut machen, zumindest bis das sitzt, stresst sie das dann nicht so.

Meinst du, eine Hundepfeife wäre ok? Könntest du eine empfehlen. ich kann nicht pfeifen, wenn ich mich aufreg. Darum ;)

Ich hab übrigens irgendwo gelesen, dass das mit dem "ins Gebüsch setzen/verstecken wenn der Hund nicht reagiert, Quatsch ist, weil: Einen selbstbewussten Hund wird es nicht jucken und einen ängstlichen Hund versetzt man in Panik.

Örks! Das macht leider sinn!

Ich frag mcihh nur: Warum hat sie angst vor einem Kinderwagen, aber genug Mumm, alleine durch die Botanik zu huschen?

[/b]



Hi,

zum Roten: Nee, ich meinte nicht, was du tust, wenn sie wegläuft, sondern wenn du möchtest, dass sie z.B. "Sitz" macht und sie aber in einer Tour aufsteht, sich hinlegt, bettelt...
Wie reagierst du da?
Mit dem Sitz und bei Belohnung wieder aufstehen, wie gesagt, ich würde das Sitz in aller Ruhe nochmal neu aufbauen, entweder gibt sich das Problem dann von selbst, wenn sie von minikurz bis länger das sitzen lernt oder du musst es dann so machen, dass du, sobald sie aufsteht dich wegdrehst, es kein leckerlie gibst und du sie kurz ignorierst.
Stehst du, wenn du ihr Befehle gibst, oder hockst du dich hin?
Vielleicht hilft es ja auch am Anfang, wenn du dich hinhockst beim üben, dann geht es etwas schneller. grad am Anfang kommt es ja sehr auf timing und schnelligkeit an.

Wenn sie das Clickern noch nicht als Belohnung sieht und eh nur auf das Leckerlie wartet, würde ich es jetzt erstmal weglassen. Ich glaub, das heizt sie nur noch mehr auf.

Ich glaube, du kommst schon ein gaanzes Stück weiter, wenn du es schaffst, sie erstmal im Haus ruhiger zu bekommen und dann kopfmäßig so auszulasten, dass sie dadurch ausgelastet ist, aber nicht aufdreht.
Wie andere schon sagten, im Haus darf sie auf ihrem Platz sein, und gut ist. Es sei denn, du spielst mit ihr.
Gibst du ihr ihr Spielzeug oder darf sie das immer haben?
Wenn sie es immer haben darf, solltest du es ihr denke ich geben, wenn DU es willst. Und wieder wegnehmen, wenn sie fertig ist.
Denkst du, sie könnte Spaß an so "Knobelspielzeug" haben? Wo sie irgendwelche Riegel verschieben muss oder was weiß ich?
Da müsste sie dann ja mal ihr hübsches Köpfchen anstrengen...


Du hast ja gesagt, dass du die Handfütterung ausprobiert hast und es hat euch Bindungsmäßig nicht weitergebracht. Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, wenn du sagst, sie steht so auf Futter?!
lg, Julia&Vento


...Bootsmann sah sie ernsthaft an, und wenn es stimmte, dass er denken konnte wie ein Mensch, dann dachte er vielleicht: "Kleines Hummelchen, für dich gehe ich in den Tod, wenn du es willst, brauchst nur ein Wort zu sagen."...
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Beitragvon bungee » 29.08.2010 08:51

Handfütterung ALLEIN erhöht auch nicht die Bindung ;) - es schafft die BEREITSCHAFT, dass du mit dem Hund arbeiten kannst.

Die Bindung entsteht durchs Training und den täglichen Umgang mit dem Hund
Wenn ihr euch über Zughundesport informieren möchtet, sind diese Bücher sehr gut:

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Re: Wo ist die Bindung???

Beitragvon flying-paws » 29.08.2010 08:58

TiffanyLillyana hat geschrieben:Ich will sie ja mit dem Clicker Kopfmäßig auslasten, aber ich komm ja nicht weiter, wenn ncihtmal der Grundgehorsam sitzt! wie soll ich also Trick machen oder anderes?


Ich denke, hier bist Du auf dem falschen Weg. Ein Hund mit sovielen Baustellen braucht keine Beschäftigung. Der ist mit Grunderziehung das nächste Jahr ausreichend beschäftigt. Und Du auch.

Ich würde mal alles zurückschrauben und nicht dauernd soviel Tamtam um den Hund machen.

Zuhause ist Ruhezeit und draußen würde ich derzeit exakt eine Übung machen: Hund an die Schleppleine und freiwilligen Blickkontakt belohnen.

Damit hab ich mich das ersten halbe Jahr bei meinem Spitz beschäftigt. Den interessiert es übrigens heut noch nicht die Bohne, ob ich da bin oder nicht - dafür ist der viel zu selbstbewusst. Aber er hat gelernt, dass es sich lohnt mir zu folgen. Aus Liebe tut er das ganz sicher nicht. Und das muss Dir klar sein: Ein Hund bezeugt seine "Zuneigung" nicht, indem er Dir draußen hinterherläuft. Vor allem nicht, wenn er zu einer Rasse oder Mischung zählt, die eigenständig ist.

Viele Grüße
Corinna
Freundschaft macht das Schwere einfach, das Trübe klar und das Alltägliche wundervoll.

Du bist unvergessen.
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Beitragvon Tippi » 02.09.2010 08:40

Hey, gibts eigentlich schon was Neues?
lg, Julia&Vento


...Bootsmann sah sie ernsthaft an, und wenn es stimmte, dass er denken konnte wie ein Mensch, dann dachte er vielleicht: "Kleines Hummelchen, für dich gehe ich in den Tod, wenn du es willst, brauchst nur ein Wort zu sagen."...
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Beitragvon Chris2406 » 02.09.2010 09:00

Hallo,
was ich über Deinen Hund so lese - sie scheint ja unter "Dauerstreß" zu stehen.

Terrier plus Unsicherheit = nervöser, unkonzentrierter Hibbel unter Dauerstrom...

Da hättest Du es vermutlich schwer, selbst, wenn Dir alles nach dem Lehrbuch der 1-A-Hundeerziehung gelingen sollte - was bisher glaub ich noch keinem von uns passiert ist... :lol:

Erste Hilfe für Dich:
Trenn Dich mal ganz schnell von dem Gedanken, dass DU die Ursache bist, dafür, dass nichts so recht klappen will...

Erste Hilfe für Deinen Hund:
Sofort jeglichen "Druck" durch Erziehungsversuche wegnehmen und mal ein paar Tage in dieser Hinsicht gar nichts machen.
Stattdessen Spaziergänge an der Schleppleine, lass den clicker in der Schublade (da scheint es einige Umsetzungs-Fehlerchen gegeben zu haben...) und einfach nur lange ausgiebige Spaziergänge, ganz entspannt, ganz ohne Druck, irgendetwas erreichen zu wollen...

Zuhause ist Ruhezeit und draußen würde ich derzeit exakt eine Übung machen: Hund an die Schleppleine und freiwilligen Blickkontakt belohnen.


Und DAS als einziges - Blickkontakt gibt Belohnung, zu Dir rankommen gibt Belohnung - und zwar ohne dass Du es gefordert hättest...

Zuhause ist absolute Ruhe - da wird nicht gespielt, nicht geübt, da wird allerhöchstens gekuschelt...

Dein Hund steht im Moment so unter Streß und Dauer-Beschuss durchs Adrenalin, der muss erstmal runterfahren dürfen, sonst ist er (ja, sie....) gar nicht in der Lage, irgendetwas zu lernen...dazu ist sie viel zu blockiert momentan...

LG, Chris
Alte Hunde - sie machen einen einfach wahnsinnig und wir lieben sie dafür und irgendwann brechen sie uns das Herz, wenn sie gehen müssen.
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Beitragvon sinaline » 02.09.2010 09:23

Hallo,

ich muß den Oberen Usern recht geben.
Einfach erstmal ALLES zurückstellen und einfach bei den Grundsätzen bleiben ...mehr nicht.

Ich denke Du mußt Deinen Hund erstmal so annehmen wie er ist ...ich glaube das ist das Allerwichtigste.
Dein Hund ist halt sehr hibbelig, na und?

Einfach spazieren gehen (auch mit der Schlepp) Futter suchen lassen und gegebenfalls abrufen üben...mehr brauchst Du nicht
...und Dich darüber freuen, einfach locker ein schönes langes Ründchen zu drehen.
Oder ist Dir das zu langweilig? ;)

Sieh es einfach locker und nimm Deinen Hund an so wie er ist.
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Beitragvon Kampfzwerg01 » 02.09.2010 11:41

Hi,
ich musste trotz der Verzweiflung der TS ein wenig schmunzeln.
Für mich liest es sich so, dass der kleine "Teenager" -denn in etwa dem Alter befindet sie sich jetzt- sie ganz gut im Griff hat :hexecool:

Daher liebe TiffanyLilliana bin auch wie meine Vorschreiber der Meinung, dass Du ein bisschen Ruhe in die ganze Angelegenheit bringen solltest.
Du hast es gut gemeint, Deinen Hund auslasten zu wollen ich rate Dir aber erst mal, die komplette Grunderziehung neu zu wiederholen.
Dabei bitte wieder zurück in den "Kindergarten" gehen und ganz langsam steigern.
Ich würde mich dabei pro Tag erst mal auf eine Lektion beschränken, also einen Tag "Komm" den nächsten "Sitz" usw., oder vielleicht vormittags das eine und nachmittags das andere Kommando auffrischen.
Das ganze zu Anfang ohne Ablenkung im Haus üben und dann die Ablenkung langsam steigern.
Kurze Lektionen üben (bitte nicht 1 Stunde am Stück), lieber mehrmals täglich 10 Minuten und dazwischen für Ruhe sorgen.
Den kleinen Wirbelwind dazu im Körbchen/auf ihrem Platz anbinden (wenn sie immer wieder aufsteht) und so lange ignorieren, bis sie Ruhe hält (das kann zu Anfang Nerven kosten, aber da müsst Ihr durch).
Ein Knabberteil kannst Du ihr dabei geben und die gibt's dann auch nur noch dort.
Schleppleine draußen scheint mir auch Pflicht zu sein, Du musst verhindern können, dass sie sich weiter von dir entfernt als gewünscht und da reichen -bis zur neuen SL auch mal die 6 Meter, wobei wir mit 10 Metern sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Zu viel Spielraum würde sie bei derzeitigem Verhalten von mir erst mal nicht bekommen.

Tja, was fällt mir noch ein????

Ich bin der Meinung, dass Du natürlich auch bei Dir ein wenig "Stress" herausnehmen darfst. Du musst Deinen Hund nicht den ganzen Tag dauerbespaßen.
Hunde benötigen viel Ruhe-/Schlafpausen. Wenn die fehlen drehen sie oft erst recht auf....könnte also auch bei Euch der Fall sein.
Vielleicht kannst Du versuchen, die ganze Geschichte nicht als Problem, sondern als Herausforderung zu sehen, die Du mit Deinem Wuffel bewältigen wirst.
Dabei helfen wir natürlich gerne weiter, aber ein Trainer oder eine HuSchu würde möglicherweise besser helfen können, damit Du dich nicht so sehr verzettelst.
Ich habe ein bisschen den Eindruck, dass Du es supergut machen möchtest, Dir dabei zu viel vornimmst und jetzt nicht mehr an den Erfolg glauben kannst.
Step by Step kommt Ihr weiter, möglicherweise ganz langsam, aber Ihr habt doch Zeit.
Wer drängt Euch außer Dir selbst?
Sei so postiv wie möglich beim Üben, glaub' daran, dass es funkioniert und nimm in Deiner Begeisterung den Hund mit. Ist das verständlich ausgedrückt?
Ich versuch's nochmal.
Je motivierter und ernergiegeladener Du beim Training bist, desto eher wird Dein Hund Dich wahrnehmen und mitmachen.
Probiere es aus und vergiss den ganzen Frust, den Du vor Dir herschiebst, der behindert Euch nur.
Beendet das Training auf jeden Fall positiv, also mit einer Übung die sie sicher beherrscht und nehmt diese Freude mit in den Alltag :winken:
Den Clicker würde ich auch erst mal lassen.

Puh, das ist jetzt lang geworden, kann Deinen Frust gut verstehen.
Unsere Beageline hatte bis vor kurzem auch so 'ne Tour -Flegelalter halt-, das ist nicht immer leicht, aber sie machen es ja nicht um uns zu ärgern -Nein- getestet werden wir und mit Konsequenz, Geduld und gaaaanz viel freundlichen Gefühlen für den Hund (auch wenn ich sie manchmal hätte würgen können), klappte alles bald wieder.
Ich wünsche Dir gute Nerven und dass ihr noch viel Spass miteinander haben könnt, wie spielt ihr eigentlich ????
"Ohne Ehrfurcht vor dem Leben hat der Mensch keine Zukunft!"
Albert Schweitzer
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