Marco&Finja hat geschrieben:
1.
Jedes mal wenn es an der Tür klingelt, bellt er wie verrückt und lässt sich nur sehr sehr schwer beruhigen.
Den Hund versuchen zu beruhigen bringt genau das Gegenteil von dem was ihr wollt, er soll damit aufhören, durch eure Aufmerksamkeit wird er für das Bellen aber belohnt.
Was ihr machen könnt:
Zur Tür gehen, Tür auf machen, klingeln, Tür schließen weggehen.
Bin gespannt wie doof euer Hund guckt, wenn ihr von der Tür weggeht, anstatt hinzulaufen
Ansonsten allen Besuchern mittels Anruf, Schild Beschied geben, dass sie bitte nur ein Mal klingeln uns dass das Öffnen ab jetzt an länger dauert.
Wenn Besuch dann sschon weg ist, würd er sich melden, wenn es wichtig war.
Besuch kann sich auch durch nen Handy ankündigen.
Ihr werdet ab sofort nicht mehr ausfspringen und sofort zur Tür laufen, sondern erst Mal einen Augenblick warten.
Am besten los laufen, wenn der Hund ruhig ist (also keinen Ton von sich gibt) und sollte er wieder anfangen, auf den Absatz kehrt machen und weg gehen.
den Hund beruhigen ist für den Hund eine Bestätigung, auf Abbruchsignale reagieren dann die wenigsten, entweder ist der Stress zu hoch oder der Hund denkt man bellt mit (gerade wenn man rumbrüllt). Körperliche Bestrafungen sollten auch unterlassen werden, die können nämlich auf den besuch refelktiert werden.
Marco&Finja hat geschrieben:2.
Wenn man mit ihm raus gehen will und sein k9 nur in die Hand nimmt, genau das gleiche Problem. Er bellt und bellt und bellt.
Den Hund ignorieren (nicht angucken, nicht anfassen, nicht ansprechen, also auch kein "Nein".), bis er ruhig ist, dann kann man ihn auch leise loben und das Geschirr anlegen. Sobald er wieder bellt, ignorieren.
Man kann auch das Geschirr mit den Worten "schade" weglegen und einfach weggehen.
Jegliche Aufmerksamkeit (auch "Nein" usw.) und der Fortgang in dem Geschehen ist für den Hund eine Bestätigung für sein Verhalten (Bellen).
Es soll genutzt werden, wenn sich der Hund wie gewünscht verhält ( ruhig ist, hinsetzt etc.)
Marco&Finja hat geschrieben:3.
Wenn man mit Chico draußen angekommen ist, zieht er wie ein verrückter, hört nicht und reist einem fast den Arm ab.
Ist er allerdings nicht an der Leine, geht alles supi gut.
Habt ihr schon einmal an der Leinenfürhung gearbeitet?
Erst losgehen, wenn die Leine locker ist (1,20-2,00m Leinenlänge sind ideal).
Wenn sich die Leine strafft stehen bleiben, erst weiter gehen, wenn sie wieder locker ist (das kann am Anfang Minuten dauern!) ggf. einen Richtungswechsel machen (aber nicht, wenn der Hund dann volles Brot in die Leine prescht). An der lockeren Leine gehen belohnen (Lobwort/Leckerlie). Diese Übung muss immer und überall gemacht werden, jedes ziehen und vorankommen ist wieder eine Bestätigung für den Hund, dass nur Ziehen in voran bringt.
Wenn der Hund sehr stark zieht, kann auch ein Halti oder ein Geschirr und Halsband mit einer Doppelleine helfen (den sachgerechten Umgang bitte zeigen lassen).
Marco&Finja hat geschrieben:4.
Sieht er andere Hunde zerrt er noch mehr, bellt und hört nicht.
Das Buch kann ich dir empfehlen: P. McConnell Alter Angeber!
Darin geht es über die Lösung von Leinenagressionen.
P.S. Wenn man Verhalten ignoriert, wird es am Anfang schlimmer, das ist normal und legt sich danach sofortl!
Also nicht aufgeben und weiter machen!
Ich würde euch zusätzlich raten, einen Clicker und ein Clickerbuch zu kaufen, damit läuft das Training schneller, einfacher und stressfreier ab
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