von rockyFd » 07.12.2008 23:50
Hallo zusammen,
danke für die vielen antworten.
also abgeben wollen wir ihn garnicht, das wäre die letzte lösung und auch nur im äussersten notfall.
@sam-benni: wohnen in der nähe von hofbieber, in der rhön.
@bordergirl: also solche kommandos wie laut oder still kennt er nicht. wüßten jetzt ehrlich gesagt auch nicht wie das helfen könnte das er ruhig alleine bleibt.
Das alleine bleiben haben wir aufgebaut, in dem wir, da wir im ersten stock wohnen, erstmal nur vor die wohnungstür gegangen sind, ein paar sekunden draussen waren und wenn er ruhig war, sind wir rein und haben ihn gelobt.
dies haben wir dann gesteigert auf ein paar minuten. anschließend wieder ne kürzere zeit und auf die halbe treppe und dann wieder mehr zeit.
dann die ganze treppe und dann auch vor die haustür.
hatten wir dann soweit damals geschafft das es ohne probleme 2 stunde klappte.
aber jetzt kommt er nicht mehr über ein paar minuten hinaus da er halt gelernt hat das er wenn er jault aufmerksamkeit bekommt.
Also versuchen ihn schon zu beanspruchen.
Gehen mit ihm einmal die woche in die Hundeschule wo er dann trainiert und mit anderen spielt.
machen mit ihm privat noch ein wenig agility und auch mal fährtensuche. so 2-3 mal die woche.
manchmal noch ein bissl fahrrad fahren und joggen, aber das eher selten.
dazu kommt das wir versuchen das er täglich etwas mehr als ne stunde draussen ist zum spazieren und meist auch freilaufen kann die zeit. aber natürlich ist das jetzt nicht mehr immer möglich, so das er schonmal halt nicht so viel rauskommt, aber versuchen dann am tag danach oder so ihm mehr zu bieten.
das sollte, denk ich mal reichen, oder????
er ist auch jetzt nicht unerzogen oder sowas, hat 95 von 100 punkten bei der fbh geschafft. er ist also keiner der unerzogen ist und macht was er will.
sicherlich erlebt jeder mal einen lebenswandel in der zeit wenn er einen hund hat, aber das ist ja schon ein recht extremer lebenswandel bei uns mit dem keiner auch nur im ansatz rechnen konnte.
und den ort des jobs kann ich mir nun wirklich nicht aussuchen, leider.
hatten auch schonmal überlegt nen 2. hund zu holen, aber das bringt nicht wirklich was wenn wir ja für einen schon manchmal nicht genug zeit haben. und es gibt keine garantie das der andere hund nicht auch aufeinmal mit macht mit dem alleinseinproblem und dann hat man gleich 2 die so schwierig sind.
haben leider auch keinen eingezäunten garten wo er einfach draussen rumlaufen kann und sich dann dort "die zeit" vertreiben kann.
bei den alten hunden meiner eltern haben die so das alleine sein am besten gelernt da sie einfach abgelenkt waren und andere sachen im kopf hatten. aber das konnten wir da ja leider nicht anwenden.
haben uns daher auch schon überlegt, da wir ne große scheune haben, nen teil davon abzutrennen. dort ne hundehütte bzw unterstand draus zu machen und dann etwa 30qm vom garten ein zu zäunen. so kann er die tiere auf der weide beobachten was er gerne draussen macht oder die leute die vorbei laufen, ist eine beschäftigung die er gerne nach geht wenn er mit uns draussen im hof ist.
so würde er vielleicht auch garnicht mehr so dran denken und wir könnten ihn vom fenster auch aus beobachten und sehen ob in der ersten zeit alles ok ist und es klappt.
würden ihn die meiste zeit aber im haus haben und nur wenn wir draussen im garten sind, z.b. gartenarbeit oder grillen oder sowas dann rein tun, oder natürlich wenn wir weg sind.
so hat mein schwiegervater nicht mehr so viel mit ihm zu tun und die wogen glätten sich dann dort schonmal. er mag den hund ja auch und geht auch schonmal gassi und so, aber er wird leider ansonsten nicht mit ihm fertig, er ist nunmal auch bald 70 jahre alt und hatte nie was mit nem hund vorher zu tun.
hatten auch weiter überlegt dann so ein gassiservice zu engagieren, das er dann auch mal wenn wir länger weg sind gassi gehen kann und sich nicht nur im auslauf lösen zu können wenn wir mal länger weg sind.