Timlein hat geschrieben:Hallo, danke für Eure Antwort. Abweichungen bei Laborergebnissen leuchtet mir ja ein, ich fand es nur zu viel. Der Hämatokrit ist wirklich so tief, dass man eine Bluttransfusion machen müsste. Diese ganze Aktion habe ich damals mit ihm durchgemacht - das kann ich nicht noch mal. Es ist ja nicht nur die Transfusion, es hängt ja ein ellen langer Rattenschwanz mit Cortiosn, Antibiotika etc. hintendran. Hautentzündungen, Knochenveränderungen usw. Ich denke, dass er dass dann immer wieder bekommt u. ich das auch finanziell nicht stemmen kann. Die Tierklinik möchte Knochenmark entnehmen. Das haben wir damals 3x machen lassen - ohne Erfolg. Coombs test war seinerzeit negativ. Die Werte heute sehen genauso bescheiden aus wie vor 2 Jahren. Auch die Retis waren damals "normal". Es deutet also alles auf eine immunhämolytische Anämie hin - ich glaube, dass brauche ich nicht mehr zu hinterfragen... Ich vertraue nur meinem Haustierarzt im Moment nicht so, da er - meiner Meinung nach - zu wenig Cortison dosiert u. keine Antibiose parallel macht. Die Tierklinik ist für mich immer ein weiter Ritt, deshalb versuche ich auch hier um die Ecke kompetente Hilfe zu finden, ist nicht so einfach...
Clemens: der Eisenwert ist zu hoch und die Thrombozyten hatte ich dabei geschrieben, oder was meinst du??
Danke !!
Ich kann dich sehr gut verstehen, dass du das nicht nocheinmal durchmachen möchtest.
Was bleibt?
Im Endeffekt ja nur es tatsächlich als IHA zu behandeln, auch auf die Gefahr hin, dass es dies diesmal nicht ist.
IHA behandeln heißt aber auf alle fälle HOCHdosiert Cortison und zwar in immunsuppressiven Dosen. Und das sind die, die vor zwei Jahren gegeben wurden!!! Dazu ein Antibiotikum macht sicherlich Sinn, da ja die Immunabwehr bewusst ausgeschaltet wird. Evtl ein Doxyzyklin, weil das, falls eine Ehrlichiose oder Anaplasmose zugrunde liegt gegen diese Erreger auch wirkt.
Sprecht euren TA wegen dem Cortison auch auf nen Magenschutz (Magensäureblocker o.ä. wie Cimetidin oder Omeprazol) an.
Und wenn die Behandlung anschlägt, dann langfristig erstmal Cortison, evtl. lebenslang (in geringeren Dosen als zu Beginn) und ausschleichen unter Blutbildkontrolle....
Thrombos hatte ich irgendwie mehrfach überlesen scheint mir

Anti-Thrombozytäre-Antikörper wären interessant, wenn die Thrombos zu niedrig wären.
Bei chronischer Anämie muss man unbedingt auf das Eisen achten, denn der Vorrat ist irgendwann erschöpft, daher meine Frage.