Hallo,
mein Hund ist mein Hund, er steht hinter meinen Familienmitgliedern, aber er macht unsere Familie komplett. Ohne Hund fehlt etwas finde ich. Der Kleine ist noch nicht lange bei uns und trotzdem kommt das Feeling von meiner heilen Welt mit meinem ersten Hund zurück. Der hat damals einen weitaus grössere Platz in meinem Leben eingenommen, was mit Sicherheit an meinem Alter lag (ich bekam ihn zu Anfang der Pubertät). Er war mein bester und treuster Freund, mein Verbündeter. Ich hätte fast alles für ihn gemacht, er für mich.
Mit meinem Beaglebubi seh ich das ein bisschen anders. Er ist nur ein Hund. Aber er ist MEIN Hund und steht damit unter meinem Schutz und natürlich würde ich andere Dinge für ihn zurückstecken/aufgeben.
Als Beschützer taugt ein Beagle wohl nicht viel aber ich hab ihn mir durchaus auch als Wächter von Haus und Hof angeschafft. Ich bin nachts viel alleine, die Katzen meistens unterwegs, ein Hund gibt mir ein gutes Gefühl. Auch wenn er einen Einbrecher vermutlich schwanzwedelnd begrüssen würde würde er ihn davor melden. Das reicht mir schon, verteidigen kann ich mich dann selber
In erster Linie hab ich ihn mir als knuddeligen Begleiter geholt. Mir fehlte mein Schatten, jetzt hab ich wieder einen. Bisschen kleiner als Hector und in tricolor, aber ich will mich nicht beschweren - Schatten ist Schatten.
Bis vor zwei Monaten hätte ich nicht gedacht in nächster Zeit wieder mit einem Hund zusammenleben zu dürfen, mein Freund/jetzt Mann ist kein Hundefreund. Aber nachdem sich meine Eltern wieder zur Anschaffung eines Hundes entschlossen haben und ich dadurch bedingt tagelang in Melancholie versank hat er mir quasi seinen Segen gegeben - das tollste Hochzeitsgeschenk, das er sich hätte ausdenken können.