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Wie schnell stirbt ein Hund an Krebs? Adenokarzinom

Alles rund um die Gesundheit Eurer Hunde.

Diese Rubrik ersetzt nicht den Tierarzt oder einen Besuch bei dem Selbigen.

Moderator: DF-Mods

Wie schnell stirbt ein Hund an Krebs? Adenokarzinom

Beitragvon Legionelle » 07.07.2007 13:18

Hallo zusammen,

Unsere 13jährige Hündin musste vor 2 Wochen kastriert werden, da die Gebärmutter entzündet war. Dabei wurde direkt ein Tumor mit weg genommen. Er wurde sauber rausgenommen und eingeschickt.

Leider war es ein bösartiger Drüsenzelltumor. Und es sind schon Lymphgefäße und Blutgefäße angegriffen. In der Gesäugeleiste wachsen ebenfalls Tumore.

Hier einige Daten aus dem Untersuchungsbericht des Tumors: "Diagnose: anaplastisches Adenokarzinom der Mamma, hoch-maligne, mit Lymphangiosis carcinomatosa, Prognose: ungünstig."

Vielleicht hat jemand Erfahrung, wann und wie die ersten Symptome erkannt und behandelt werden können. Eine Heilung ist ausgeschlossen, aber vielleicht kann man mit Cortison oder anderen Mittel zumindest die Lebensqualität verbessern?

Meine größte Angst ist, dass der Tumor in die Lunge streut, was er meist tut, und der Hund plötzlich anfängt zu ersticken und ich nicht schnell genug den Tierarzt rufen kann, um sie zu erlösen. Der Tierarzt kann auch nicht sagen, wie lange so was gutgeht.

Die Hündin ist nach der OP geistig und körperlich so topfit und so munter. Man merkt ihr die 13 Jahre absolut nicht an. Das ist das schlimmste. Sie will noch gar nicht sterben.

Sie ist ja nicht mal richtig krank. Herzfehler, Altersschwäche, Arthrose, sonstiges. Das wäre eine Krankheit. Aber so... Körper und Geist wollen Leben aber der Tumor tötet sie. Ich kann den Gedanken nicht ertragen, dass wir sie vielleicht bald einschläfern müssen und dass sie womöglich schmerzen hat.

ich hoffe dass mir jemand helfen kann


snief
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Legionelle
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Beitragvon jennyalicia » 07.07.2007 14:47

hallo legionelle.....
es tut mir ganz doll leid für deinen hund.......habe meinen erst am dienstag einschläfern lassen...er hatte ein lymphon in der brust, der schon auf die luftröhre drückte.....
allerdings war er erst 3jahre!!!!!!das ist das schlimmste daran......
freu dich über die 13 jahre, die du schon haben durftest u such dir ein ta,der auch zur not nachts rauskommt.....
schau mal bei mycosis fungoides rein....
da sind alle vom krebs beim hund betroffen und sehr nett......
alles erdenklich gute für euch.....

kerstin ( und ganz tief im herzen rocky)
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jennyalicia
 
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Beitragvon SamDerLöwe » 07.07.2007 15:04

Hallo Legionelle!

Auch von meiner Seite kommt ganz viel Mitgefühl. Es tut mir sehr leid für euch! Es ist immer schlimm, egal wie alt der Hundi ist.

Leider kann ich dir auch nicht wirklich helfen. Da gibt es ja so viele unterschiedliche Krebssorten. Der Hund meiner Mama wird auch bald sterben. Er ist auch an Krebs erkrankt (Osteosarkom im Endstadium). Er bekommt im Moment jeden Tag Cortison-Tabletten gegen die Schmerzen. Dadurch ist er noch recht fit; sie helfen also gut. Ich kann dir allerdings deine Angst bezüglich des Erstickens nehmen. Dragos Lunge ist bereits übersät mit Metastasen und er bekommt (noch) gut Luft. Natürlich kann er sich nicht mehr groß anstrengen. Deshalb brauchst du dir keine Gedanken machen, dass sie von heute auf morgen ersticken würde.

Am besten wird wohl sein, du sprichst nochmal mit deinem Tierarzt über deine Bedenken. Er/Sie sollte dein bester Ansprechpartner sein. Tja, und dann bleibt dir nichts weiter übrig, als deinen Hund ganz genau zu beobachten um den "richtigen" Zeitpunkt festzustellen. Ich denke, dass du sie gut genug kennst um zu merken, wann es nicht mehr geht. So schlimm das auch ist...

Ich wünsche euch auf jeden Fall noch eine schöne Zeit zusammen - genießt sie!
Grüße, Nina

~ Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede. (Louis Armstrong) ~
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SamDerLöwe
 
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Beitragvon honeymoon » 07.07.2007 19:30

Hallo Legionelle.....

ich weiß wie du dich jetzt fühlst. Auch bei unserem Hund, wird im Sept. 14 Jahre alt, ist vor 4 Wochen ein bösartiger Nasentumor festgestellt worden. Allerdings besteht lt. histologischen Gutachten keine Gefahr der Metasierung. Wir genießen die Zeit, die uns noch bleibt. Das solltest du auch tun, denn selbst die TÄ können uns nicht sagen wie lange noch.

Egal wie alt der Hund ist, es ist immer schwer los zu lassen.

Liebe Grüße und noch eine schöne Zeit zusammen.

honeymoon
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honeymoon
 
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Beitragvon Britta2003 » 07.07.2007 23:24

Hallo Legionelle,


unter Umständen kann es ganz schnell gehen.
Vielleicht dauert es noch eine Weile.

Genieße die Zeit mit Deiner Hündin noch in vollen Zügen, und treffe die Vorsorge für den Notfall.

Auch ich möchte nicht in Deiner Haut stecken.
Mir fällt es jedesmal sehr schwer die richtigen Worte zu finden. :|

Aber schweigen kann ich auch nicht.

Ich hoffe für Euch, dass Ihr beiden noch eine schöne Zeit haben werdet, und dass das Ende nicht an Würde verliert.

Du wirst es instinktiv richtig machen, davon bin ich überzeugt.

Ich fühle mit Dir!
**Ein Hund hat in seinem Leben nur ein Ziel -sein Herz zu verschenken.**


-J.R.Ackerley-

Hier geht es zum Beschützer Sir Bonny und zum Angst"häschen" Manila
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