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Wie oft entwurmen?

Alles rund um Welpen & Junghunde.

Moderator: DF-Mods

Wie oft entwurmen?

Beitragvon danisahne1611 » 20.09.2009 20:20

Ich hab da mal ne Frage :-)
Wie oft sollten Hunde generell entwurmt werden?
Und ist es bei kleinen Welpen noch anders als bei erwachsenen?
Unserer ist jetzt 13 Wochen alt.

Und welches Mittel ist hier am besten? Habe gehört, dass es nicht unbedingt dieses flüssige Zeug sein muss, was man dem Hund ins Mäulchen spritzen muss. Soll auch Tabletten geben!?!

Was meint ihr?
danisahne1611
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Beitragvon lillameja » 20.09.2009 20:23

Generell sollte ein Hund immer dann entwurmt werden wenn er Würmer hat. Um das festzustellen kann man regelmäßig eine Kotprobe beim TA untersuchen lassen. Damit erspart man dem Hund regelmäßige und vor allem unnötige Chemiekeulen.

Meinen Welpen habe ich vor den Impfungen entwurmen lassen, danach wurde mein Hund nur noch einmal entwurmt. ;)
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Beitragvon nindog » 21.09.2009 08:43

Ich würde ihn auch nur entwurmen, wenn er Würmer hat. Ich hab meinen vor kurzem noch einmal entwurmt, weil er als Welpe nur ein einziges Mal entwurmt wurde, aber seitdem habe ich ihn auch nicht mehr entwurmt. es gibt sowohl flüssiges Mittel als auch Tabletten. Entwurme ihn nicht zu oft, das bringt meiner Meinung nach nichts.
nindog
 

Beitragvon Candra » 21.09.2009 09:10

Hi, also verschiedene Tierärzte haben mir empfohlen ca. einmal im Vierteljahr zu entwurmen, geben aber auch selbst offen zu, das es nur zu dem Zeitpunkt wirkt wo du entwurmst, am nächsten Tag kann der Hund schon wieder Würmer bekommen.

Also nur entwurmen wenn du den Verdacht auf Würmer hast, ansonsten bringt es nichts ausser der Wirtschaft oder dem Tierarzt mehr Geld für seine Kasse.

Das Einzige was du noch erreichen könntest, das eine Restistenz entwickelt wird.
Celia ist jetzt 16 Monate alt und wurde nur als Welpe entwurmt. Wir hatten bis jetzt noch keinen einzigen Wurmbefall.
Candra
 
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Beitragvon DaaniMitLoona » 21.09.2009 10:27

Ich habe 2 Jagdhunde die hier auf dem Grundstück Mäuse und Vögel jagen und auch manchmal fressen, sie werden auch gebarft. Deswegen werden meine beiden regelmäßig entwurmt. Einem ansonsten gesunden Hund schadet eine Wurmkur nicht. Wenn natürlich der Darm durch schlechte Futterqualität eh schon belastet ist, kann eine Wurmkur noch mehr Schaden anrichten.

Über Medikamente wird geschimpft, aber wenn man den Darm seines Hundes durch Massenhaft Getreide belastet ist alles in Ordnung. Das finde ich echt :zensur: .
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Beitragvon jd_sunshine » 21.09.2009 10:37

Hi :),

meine Hündin wird auch nur entwurmt, wenn es wirklich notwendig ist.

Ich gehe regelmässig (alle 6 Monate) zum Tierarzt und lasse den Kot untersuchen. Sie ist inzwischen 7 Jahre und hatte noch nie Würmer und wurde nur im Welpenalter einmal entwurmt.

Einige Fragen solltest Du Dir stellen:
- Befinden sich Kinder im Haushalt?
Falls ja, dann würde ich vierteljährlich den Kot-Check vom TA machen lassen.
- Frisst Dein Hund jeden Müll von der Straße?
Auch in diesem Fall vielleicht auch vierteljährlich den Check machen lassen.

Du tust Deinem Hund einen gefallen, wenn Du ihn nicht ständig einer Wurmkur unterziehst. Denn so eine Kur belastet den Hundekörper ennorm. Schlappheitsgefühl usw. sind die Folge.

Klar dass viele Tierärzte zu einer Wurmkur raten, somit verdienen sie Geld und es ist lediglich eine Vorsichtsmaßnahme.

Mein Tierarzt empfahl mir nur bei Bedarf eine Wurmkur zu machen. Und meinte ich solle ihm in regelmässigen Abständen eine Kotprobe vorbei bringen. Somit wird der Hund nicht unnötig einer Kur entzogen.

Nicht alle TA sind so. Meiner ist ein Idealist und denkt in erster Linie an den Hund. Bei jedem TA-Besuch steht mein Hund im Mittelpunkt und ich bin nebensache :D :D .

LG Jane
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Das mir der Hund das Liebste sei,
sagst du oh Mensch sei Sünde
Der Hund ist mir im Sturme treu,
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Beitragvon Papacanis » 21.09.2009 10:43

Ich weiss ja nicht wann und wie oft du dich in bestimmten Gebieten aufhaeltst. Wenn man einen "Schosshund" hat der allemal ein paar mal am Tag eine Wiese sieht, ist das wohl kein Thema.

Wir sind sehr oft und ausgiebig in Gebieten wo es nur so "wurmt". Deshalb mache ich ein Kur Milbemax einmal im viertel Jahr. Erst etwas zu machen wenn du sicher bist dass der Hund Wuermer hat - fuer meine Begriffe Fahrlaessig. Denn es gibt Wuermer (Herzwurm), die kannst du, wenn der Hund mal einen extremen Befall hat nur schwer oder gar nicht mehr in Griff bekommen.

Wir machen nach einem Besuch in extrem gefaehrdeten Gebieten auch eine Kur. Sicher kann man auch zum TA gehen und untersuchen lassen. Die Langzeitfolgen fuer diesen Aufwand sind gravierender als die einer Wurmkur. Denn diese Folgen, genau wie bei Zeckenmitteln erlebt ein Hund niemals - da eine Langzeitschaedigung der Organe bei gesunden Hunden nachweislich erst nach 20 Jahren auftreten wuerden.

Ansonsten ist es jedem selbst ueberlassen und schliesse mich DaaniMitLoona an ;)
Wenn Gott einen Hund misst zieht er ein Band um das Herz, statt um den Kopf
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Beitragvon LaBellaStella » 21.09.2009 10:52

Papacanis hat geschrieben:
r. Denn diese Folgen, genau wie bei Zeckenmitteln erlebt ein Hund niemals - da eine Langzeitschaedigung der Organe bei gesunden Hunden nachweislich erst nach 20 Jahren auftreten wuerden.

Ansonsten ist es jedem selbst ueberlassen und schliesse mich DaaniMitLoona an ;)


das mit den langzeitschäden würde mich mal interessieren. hast du da einen quelle/studie?

bei meinen welpen wurde regelmäßig entwurmt, vor den impfungen. bei den erwachsenen werden ca. 3x im jahr kotproben genommen - bisher brauchte ich keine wurmkur.

und ja, meine hunde sehen mehrmals am tag eine "wiese" :roll:, wald, feld und stall. allerdings sehen sie eher selten "hundeautobahnen". ausgeschriebene "hundeauslaufgebiete" haben wir hier auch nicht, hier dürfen sie "überall". ausserdem haben sie gelernt, draussen nicht jeden dreck zu fressen.

da schein ich ja glück zu haben, dass ich hier nicht in einem würmerverseuchten gebiet lebe.............
es grüssen

Nicky, Sam, Gos dAtura & Joey, Maremmanomix & Jimmy,Rauhhaardackel und Maja, Altdeutscher Hütimix *1996 - +2007

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Beitragvon Streichelmonster » 21.09.2009 11:25

Oh das passt ja gerade zu unserer Situation.
Gestern habe ich Tex eine Wurmkur (Tablette Milbex) gegeben und heute geht es ihm sehr schlecht. Er hat fürchterlichen Durchfall, ist schlapp und hechelt wie verrückt. Ich gehe mal davon aus, dass ihm speiübel ist. Fressen möchte er nichts. Als Welpe wurde er bereits entwurmt und zeigte zu diesem Zeitpunkt noch keine Auffäligkeiten außer ein bisschen breiigen Output. Meine Tierärztin hat mir empfohlen, ihn bei seinem Alter (unter einem Jahr) alle drei Monate zu entwurmen. Ich glaube allerdings, in anbetracht seines jetzigen Befindens, dass ich das nicht machen werde.

Lieber kontrolliere ich in Zukunft den Kot und lasse ihn untersuchen.
Das ist das erste Mal, dass es einem unserer Hunde so elend nach der Wurmkur geht. Aber daran sieht man mal, was so eine Chemiekeule im Hundekörper alles so durcheinander bringt. Und wie in einem der vorpostings schon geschrieben...Würmer einfangen könnte er sich morgen trotzdem.
Ich denke ich werde es so machen wie bei unseren anderen Hunde. Maximal einmal im Jahr entwurmen (oder bei Verdacht) und zwischendurch mal eine Kontrolle.
LG,
Monsterchen und AussierüdeTex

"Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen."

Friedrich II. der Große
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Beitragvon Papacanis » 21.09.2009 11:26

Die erste wichtige Quelle zur Info fand ich hier:

Quelle

Die Quelle zu den Langzeitschäden bei div. Medikamenten suche ich noch.

Es muss auch erwaehnt werden, dass nicht alle Wurmarten und speziell in bestimmten Befallstadien ueber den Kot sofort nachweisbar sind.

@Streichelmonster: ich spreche hier nur von gesunden Hunden und Vertraeglichkeit - ansonsten macht es natuerlich keinen Sinn den Hund so zu quaelen wenn man weiss dass er es nicht vertraegt, das ist klar.
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