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Wie mache ich mich interessant

Alles rund um Welpen & Junghunde.

Moderator: DF-Mods

Wie mache ich mich interessant

Beitragvon NimaLabi » 25.04.2008 08:02

Hallöchen

Meine Labi-Hündin ist nun 7 Monate. Sie ist so ein lieber Hund. Sie liebt alle Menschen und vorallem Hunde. Und da ist mein Problem. Ziel von der Hundeerziehung wäre eigentlich, mir ihr ohne Leine laufen zu gehen. Nur ist dies im Moment nicht wirklich möglich, denn wenn sie einen anderen Hund sieht, ist sie weg. Ich kann ihr rufen und machen was ich will, sie kommt nicht. sie schaut nicht mal wenn ich den namen rufe. :/ ich lass sie jetzt halt einfach nicht mehr spielen, bis sie besser auf mich hört. ich bin ja mit ihr noch in der hundeschule und die lehrerin hat dann auch gesagt, das ich mich halt interessanter machen muss, wie alles was sonst draussen so abgeht. aber das ist so verdammt schwierig. was konkret kann ich tun, damit mich der hund interessanter findet wie andere hunde? ich kann ihr doch nie so viel bieten wie ein hund, der mit ihr spielt, nicht? ich brauche konkrete tipps wie ich mich draussen verhalten soll, damit sie lieber bei mir ist wie bei einem hund. dass sie kommt wenn ich sie rufe. zuhause spielen wir oft. aber draussen hab ich auch mangmal das gefühl, das sie gar nicht recht will.
oder liegt es einfach am alter? mir ist schon klar das sie in diesem alter noch nicht alles können soll, aber ich will mir ja nicht die restlichen hundejahre versauen, nur weil ich in diesem alter was verpasst habe, bzw. nicht gemacht habe.

:hilfe:

danke euch
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Beitragvon Fantasmita » 25.04.2008 08:07

Sie darf nicht mehr spielen bis sie nicht auf dich hört? So machst du dich unbeliebt und nicht spannend :D:D.

Spaß beiseite.

Was hat deine Hundetrainerin denn gesagt, wie du dich spannend machen sollst. Hast du da nicht nachgefragt, wenn du sie direkt an der Hand hast?

Ich würde eventuell zum Schleppleinentraining raten. Spannend wirst du durch aktives Verhalten ... offene Freude ... dann denkt dein Hund "hey bei der ist es ja auch lustig, da lauf ich mal hin" ... natürlich mit Leckerlies und und und .... ich würde Komm-Übungen mit Schleppleine machen. Das klappt meist recht schnell ...nur Abrufen aus dem Spiel mit anderen Hunden ist natürlich die Königsklasse, wenn das bei uns klappt, dann gibt es immer einen Jackpot. Das ist das was unsere Trainerin uns geraten hat und es hat wunderbar geklappt .. .allerdings ohne Schleppleine.

Da du eine Hundetrainerin hast würde ich sie nach dem korrekten Einsatz der Schleppleine fragen und mir diesbezüglich nicht was aus dem Internet ziehen. Im direkten Vorführen lernt man es schneller und einfacher. Vielleicht könnt ihr ja auch mal Schleppleinentraining für alle machen :).

Wie lange hast du denn deine Süße schon?

Gruß
Fanta
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Fantasmita
 
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Beitragvon NimaLabi » 25.04.2008 09:13

ich machs ehrlich gesagt auch sehr ungern, denn ich freue mich doch so wenn sie spielt, da sie selber natürlich enorme freude am spielen hat :D , aber die hundetrainerin hat eben gemeint, wir sollen sie nicht spielen lassen, wenn sie nich wirklich auf uns hört. Leuchtet mir ein, da der hund sonst immer interessanter ist als ich, bis ich wirklich so ne gute bindung habe und sie auch gerne wieder zu mir zurück kommt.

ja, das mit der schleppleine hat sie auch gesagt. mit ihr gehen, schleppleine hinwerfen und in die andere richtung rennen. nur meine nima blieb einfach stehen und schaute mich an. so quasi, spinnt die? :irre: :roll:
Die Trainerin sagte halt einfach, das ich verschiedenes probieren soll um mich interessant zu machen, halt den clown spielen etc. nur brauche ich tips. ist halt auch blöd, da ich in der stadt wohne. hier hats leider nicht grad ne grosse wiese umd die ecke... ach.. :???:

ich habe sie seit weihnachten.
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NimaLabi
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Beitragvon flying-paws » 25.04.2008 09:50

Den Kasper für den Hund machen?

Nee, das halte ich für keinen guten Weg.

Aber Du solltest Dir eine mögliche Belohnung erarbeiten, die für Deine Hündin wirklich oberspitzeklasse ist. Und da sie Spiel offensichtlich liebt, würde ich das nutzen. Das heißt: Du solltest sie tatsächlich die nächste Zeit mal ein bisschen in dieser Hinsicht "darben" lassen und ihr dann das Spiel mit Dir anbieten. Und zwar zukünftig nur noch draußen beim Spazierengehen.

Damit sie sich nicht selbstständig macht, würde ich Dir auch eine Schleppleine empfehlen. Die soll dann nur verhindern, dass sie Dir nicht zu anderen Hunden abdüst. Dann kannst Du in Ruhe üben, dass sie nach Dir schaut, sich mit Dir beschäftigt - auch draußen wo andere spannende Dinge sind mit denen sie sich sonst ohne Dich beschäftigt. Wenn Du es hinbekommst, dass sie sich gar nicht mehr um den anderen Hund kümmert und sich auf Dich konzentriert, erst dann darf sie auf ein Freigabesignal zum anderen Hund - Sozialkontakte sollte sie ja langfristig auch pflegen ;)

Viele Grüße
Corinna
Freundschaft macht das Schwere einfach, das Trübe klar und das Alltägliche wundervoll.

Du bist unvergessen.
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Beitragvon muecke » 25.04.2008 10:04

Hallo NimaLabi
Meiner Meinung nach gibt es nicht DEN TIPP, um dich interessanter zu machen als das Spiel mit anderen Hunden.

Ich würde es ihr auch nicht verbieten, sondern sie wenn Schluss ist entweder abholen ( ohne lange zu rufen ) oder mit der Schlepp arbeiten, was ich fürs Spielen aber blöd finde.

In der HuSchu hat unser Hund auch überhaupt GAR nicht reagiert, wenn wir gerufen haben, weil das Soziale Miteinander für ihn immer an allererster Stelle stand. Da konnte er drei Tage gehungert haben und wir ein frisches Hähnchen in der Tasche...hat ihn überhaupt nicht interessiert.

Erstmal: Mach dir keinen Stress
Zweitens: Übe mit der Kleinen konsequent den Grundgehorsam ( wozu natürlich das Abrufen auch gehört ).
Das kannst du tagtäglich auch zu Hause üben. Lass sie meinetwegen in einem zimmer Absitzen und geh in ein anderes Zimmer und ruf sie dann.

Draussen ohne Ablenkung mit der Schlepp wurde ja bereits erwähnt.
Es gibt da viele Möglichkeiten : entweder umdrehen und wegrennen ( ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass sie ganz allein zurück bleiben würde, vielleicht hast du dich nach ihr umgedreht oder so ? Also du mußt WIRKLICH weg gehen ohne dich umzudrehen ) oder du legst oder setzt sie irgendwo ab und versteckst dich.

Wenn sie das noch nicht ausreichend kann, kannst du dir auch einen Helfer mitnehmen, der mit dem Hund wartet während du dich in Ruhe versteckst.

Nach vielen Wiederholungen wird sie dann auch beim Kontakt mit anderen Hunden kommen.

Du wirst auch einen Blick dafür entwickeln, WANN dein Hund für dich aufnahmebereit ist oder wann du ihn einfach abholen solltest ohne viel zu Rufen.
Aber das Spiel verbieten, nur weil sie noch nicht auf dein Rufen kommt, fände ich ziemlich schade für deine Maus.
LG
Melanie und BX Bandit

In meiner Welt bin ich normal...
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Beitragvon undercover » 25.04.2008 10:40

ich zitiere mich mal selbst :D

weniger ist oft mehr ;)

mir ist aufgefallen, dass wenn ein hund/welpe pausenlos sein herrchen/frauchen bespassen muss, er ständig betüdelt wird, sich keine 2 meter von herrchen/frauchen wegbewegen dürfen ohne das herrchen/frauchen schon ruft irgendwann darauf pfeift...auf gut deutsch

lass sie ihre umwelt erkunden....sie ist jetzt genau in der phase wo sie alles erkunden will. schau das im garten keine gefahr ist (alles weg was ihr schaden könnte) und lass sie mal machen/in ruhe. sie vergisst dich in den paar minuten schon nicht
hör auf ständig im mittelpunkt des welpens stehen zu wollen...du machst dich dadurch uninteressant.
lass ihn auch mal von sich aus auf dich zukommen

wirklich nur rufen wenn was ansteht (futter, beim gassi gehen zum weiterlaufen animieren wenn sie trödelt, wenn du sie auf was aufmerksam machen willst z.b. schau mal wer da kommt usw...)
das unnötige abrufen wo der welpe keinen sinn bei sieht verläuft ins leere weil es nix gibt denn er ist nun mal ein hund und mag nicht immer nur betüdelt werden...das erspart dir später eine menge ärger


lg
Jenny: 25.03.1994 - 04.04.2008
Der Krebs hat sie besiegt aber in unseren Herzen wird sie ewig weiter der Gewinner sein!
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Beitragvon NimaLabi » 25.04.2008 10:40

vielen dank.. :)

ja stimmt, ich habe mich umgedreht um zu schauen ob sie kommt. da stand sie halt einfach da und schaute. Werde es auf jeden fall weiter versuchen. Und halt wirklich nur noch draussen spielen, damit sie merkt wie schön es draussen mit mir ist.

das spielen verbieten wär wirklich schade

danke

gruess
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NimaLabi
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Re: Wie mache ich mich interessant

Beitragvon Nikka » 25.04.2008 11:23

NimaLabi hat geschrieben:Meine Labi-Hündin ist nun 7 Monate. Sie ist so ein lieber Hund. Sie liebt alle Menschen und vorallem Hunde. Und da ist mein Problem.

Wieso ist das ein Problem? =) Dein Hund hat damit die besten Voraussetzungen ein sehr glücklicher Hund zu sein, natürlich dauert es bei so kontaktfreudigen Hunden schon etwas länger bis sie sich zuverlässig abrufen lassen. ;)

NimaLabi hat geschrieben:was konkret kann ich tun, damit mich der hund interessanter findet wie andere hunde?

Vorschläge von den beiden Hundetrainern bei denen ich Einzelstunden hatte:
Dummy-Training, Futter unauffällig fallen lassen und dann den Hund zum Suchen schicken, dabei so tun als suche man mit ihm gemeinsam. Wenn der Hund sich nach einem umschaut loben oder hin und wieder dafür ein Leckerchen in die Schauze stecken. Fährten legen. Sich hinter einem Baum verstecken.....

Hatte bei mir aber nicht den gewünschten Erfolg und irgendwann war ich es leid mich zum Affen zu machen. Ich habe stattdessen angefangen mit ihm in Spielstunden zu gehen und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Dort kann man den Hund von der Leine lassen ohne das sich andere Hundehalter belästigt fühlen, wenn sich der eigene Hund nicht abrufen lässt. Er kann auch nicht stiften gehen, da die Stunden in einem eingezäunten Bereich stattfinden. Das Abrufen kann sehr gut trainiert werden - am Anfang am besten zum Ende der Stunde hin, wenn er sich schon ausgetobt hat. Wenn er kommt, dann Lob und/oder Leckerchen und gleich wieder zum Spielen schicken. Wichtig ist, dass er nicht denkt, dass das Spiel, sobald er auf Ruf kommt, vorbei ist.

Hat bei meinem wunderbar funktioniert. Jetzt ist es so, dass er, wenn er an der Schleppleine ist und diese ganz zur Verfügung hat und ein frei laufender Hund entgegen kommt, diesen abschnüffelt, vielleicht noch eine Spielaufforderung macht aber wenn ich weitergehe mitkommt und das bevor die Leine spannt. Daran wäre früher überhaupt nicht zu denken gewesen.

Mach Dich nicht verrückt - das wird schon. :smile:

LG
Nikka
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Beitragvon Cerridwen » 25.04.2008 11:26

Bei uns hat in dem Alter ein Superspielzeug und ein Jackpottleckerchen Wunder gewirkt - welches ich gerade auch wieder ausgepackt habe.

Habe einen Mot genommen, weil Hund mag ihn und wir konnten darum "kämfpen". Habe dann in der Wohnung immer das Ding interessant gemacht und zwar viel mit den Worten "schau mal was ich habe" und haben dann gespielt und getobt damit. Dann wurde das Spiel auch langsam nach draußen verlegt. Wenn Hund sich dann mal Partou nicht abrufen ließ, habe ich es aus der Tasche gezaubert und gerufen "schau mal was ich habe" und der Kopf kam rum und Hund mit einem Affengalopp angeschossen - in Erwartung auf ein tolles gemeinsames Spiel. In der Zeit habe ich dann auch das Jackpottleckerchen eingeführt. Nach kurzer Zeit konnte ich dann variieren, entweder Spiel oder Lecker.
Das ging ganz gut.
"Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."
Dr. rer. nat. Ute Blaschke - Berthold
Cerridwen
 
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Beitragvon Chandrocharly » 25.04.2008 12:01

Hallo

die wenigsten können mit ihren Hunden richtig spielen,halten Ballwerfen für das weinzige,was aber kein richtiges Spielen ist

Ich empfehle Dir mal die Ekerhardt Lind Bücher. Richtig spielen mit Hunden. gerade für junge Hunde super.
mein mann hat vor 2 Wochen an dem Seminar teilgenommen und beide Hunde waren dabei. Und beide Hunde waren nicht wiederzuerkennen.

Jetzt macht er es draussen mit einigen Übungen aus diesem programm,und ich stehe staunend daneben,wie toll das funktioniert,und wie schnell er die Aufmerksamkeit ,gerade vom Kleinen hat.
Es grüssen Sylvi, Chandro und Charly tief in unseren Herzen

Zu finden sind wir auf Seite 14 in der FOTOGALERIE DER USERHUNDE


Man kann in Tiere nichts hineinprügeln. Aber man kann alles aus ihnen herausstreicheln (Astrid Lindgren)


(Leonardo DaVinci)
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