Erstmal, egal was man Dir erzählt hat, Strassenhund blabla, vergiß es. Ein Straßenhund kennt Autos, Menschen, was auch immer. Für mich ist das ein Märchen, mehr nicht. Ich stelle ich mir das ganz anders vor und seitdem versteh ich auch unseren Hund.
Du hast einen Herkunftsort im EU-Pass stehen. Den schau Dir mal über Google Satellit / Maps an.
In der Regel handelt es sich dabei um ein großes Gelände am A
Da gibt es keine Gassigeher oder sowas wie bei uns, sondern wenige Pfleger, die sich um hunderte von Hunden "kümmern".
Jetzt ist Dein Hund acht Monate alt, unsere war zehn Monate und Du hast im Prinzip einen Welpen, der die Umwelt erstmal kennenlernt: andere Menschen, Autos, Fahrräder, Leute mit Gehwagen, Roller, einfach alles. Die Eindrücke prasseln wie tennisballgroße Hagelkörner auf den Hund ein, der wahrscheinlich nur noch das Gefühl hat er sei irgendwie "im falschen Film" und deshalb eine mords Angst hat.
Drum geht es im Moment noch nicht um so Dinge wie Auslastung, Abwechslung beim Spaziergang. Es geht darum das Vertrauen vom Hund zu gewinnen: "Was auch immer da kommt, Frauchen regelt das und mir wird nichts passieren".
Es ist egal, wie weit Du bei einem Spaziergang läufst. Setz Dich irgendwo auf eine Bank, lass ihn drunter geschützt liegen und einfach nur gucken.
Das Wichtigste dabei ist, dass Du ihn nie für seine Angst bedauern darfst oder trösten. Das bestärkt ihn. Du musst immer neutral bleiben und eine Lösung zeigen.
Ach ja, zum eigentlichen Thema "Brücke". Klar ist es das Ziel eines HH auf eine Hundespielwiese zu gehen und der Hund hat dort Party.
Aber so weit seid Ihr noch nicht, denke ich.





