Hallo Esmeralda
ich mach mal den Anfang.
Da ich sehr früh Mutter wurde, konnte ich das geplante Veterinärstudium nicht aufnehmen. Ich hatte mir dann vorgenommen bis spätestens im Alter von 40 Jahren mit einer Ausbildung fertig zu sein.
Ich hatte dann ein paar Dinge zur Auswahl: ich machte einen kurzen Abstecher in die Feng-Shui Welt, in die Aerobic-Welt, in die Astrologie usw.
Nebenbei hatte ich ja immer Hunde und kam 1996 zum ersten Border Collie wie die Jungfrau zum Kind.
ich merkte schnell, dass die Arbeit mit Hunden enormen Spass macht und ich das auch gut meinen Kindern und meinem Mann weitergeben konnte. Also beschloss ich eine Ausbildung zum Hundeausbildner zu machen.
zufälligerweise wurde das 1999 in der Schweiz zum ersten mal professionell (wie behauptet wurde) angeboten. Ich machte dann eine 2 jährige Ausbildung in einem grossen Hundeausbildungszentrum wo ich nebenbei auch teilzeit arbeiten konnte. Parallel dazu hatte ich ja immer Agility gemacht und 1998 auch den ersten Instruktorenkurs in Agi belegt.
tja.. lange Jahre machte ich Seminar um Seminar und dachte immer, ich sei noch nicht gut genug.
ich lernte dann aber schnell dass ich nicht
frech genug war. da gaben andere Leute Agility und Hundeschule die gerade mal 1 Jahr vorher ihren ersten Hund gekauft hatten.
zusammen mit der Ausbildung bei der ATN fühlte ich mich dann so vor 1,5 Jahren reif und sicher genug die Sache ernsthaft aufzuziehen.
es macht mir immer noch riiiiesen Spass - ich bin froh, Agi und Verhaltenstherapie anbieten zu können. Nur Agi wäre eintönig und nur Verhaltenstherapie zu anstrengend.
Ich habe 2-3 Verhaltenslektionen pro Woche und ca 5 Stunden Agility. nebenbei auch immer wieder mal telefonische Beratungen oder Hausbesuche.
Mir macht die Arbeit Spass - sie fordert aber auch enorm. und was ich sehr früh lernen musste: man muss auch die Menschen lieben, nicht nur die Hunde
liebe Grüsse
heaven