So langsam bekommen wir das extreme Jagdtriebverhalten unserer Münsterländermixhündin in den Griff, wird ja auch mal Zeit
Wir haben für sie nun eine Aufgabe entdeckt, in der sie völlig aufgeht.
Fährtensuche!
Wir lassen sie in letzter Zeit Mäusefährten verfolgen und aufspüren und seitdem sie das darf, ist sie wesentlich folgsamer geworden, hört besser, wartet auf Zuruf und kann sogar bei Fuß laufen. Wunder gibts!
Nur wissen wir eigentlich gar nicht, wie man das richtig macht...
Bisher verfahren wir so, dass wir sie ihre Spur verfolgen lassen, sie zwischendurch ranrufen, aber auch gleich wieder losschicken oder wir rufen "Warte" und lassen sie absitzen bis wir da sind.
Darf sie dann wieder weiter, spurtet sie sofort los und scheint so richtig in ihrem Element zu sein. Doch auch dann hört sie (seltsamerweise) immer noch auf Zuruf (Warte oder Hier).
Wenn sie bei Fuß läuft, läuft sie neben einem in geduckter Jagdhundstellung und kann das erlösende "und ab" gar nicht abwarten. Kommt es dann, sprintet sie wieder nach vorn.
Wir wissen zwar noch nicht so ganz was wir damit anfangen sollen, aber es funktioniert...
Hat sie dann ein Mäuseloch gefunden, verharrt sie kurz in Vorstehpose und fängt an zu buddeln. Wir loben sie dann immer und gehen weiter, müssen sie dann allerdings ziehen, damit sie mitkommt.
Hier ist der Punkt wo wir nicht wissen, was wir machen sollen...
Zudem versuchen wir nun gezielt, das Nachjagen von Vögeln und Mäusen zu unterbinden, ihr aber das Suchen dann erzatzmässig anzubieten.
Klappt nur nicht wie erhofft.
Tatsache ist aber, dass sie inzwischen Vögeln etc. weniger hinterherstellt.
Keine Ahnung was davon richtig oder falsch ist...
Ich bin gespannt, was ihr dazu zu erzählen habt!
Grüße Melanie





