Hallo,
ich danke euch sehr für die aufmunternden Worte. Es tut gut zu wissen, dass wir kein Einzelfall sind.
Wahrscheinlich habe ich mir die Sache zu rosa vorgestellt. Immerhin hatte ich zuvor schon 3 Hunde gemeinsam mit meiner Muter aufgezogen. Das klappte super, weil wir immer schön an einem Strang gezogen haben.
Das mit der Handfütterung ist eine sehr gute Idee. Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren. Vielleicht kommen sich die beiden dadurch wieder näher und mein Mann könnte mit Glück merken, dass Tama nicht der dümmste Hund auf Gottes Erde ist, sondern durchaus gerne und freudig lernt, wenn man fröhlich und locker an die Sache rangeht, anstatt in einen Kasernenton zu verfallen.
Danke für den Tipp, Vanessa.
In die Hundeschule habe ich meinen Mann zu Anfang schon mal mitgenommen. Wir sind aber erst seit einem Jahr wieder in Deutschland. Mein Mann paukt zwar fleissig Vokabeln, in der Hundeschule - besonders, wenn die Leute anfangen durcheinander zu reden oder Anweisungen über eine weite Strecke gerufen werden - versteht er bisher leider nur Bahnhof.
Vielleicht kann ich ihn in einem Jahr, wenn er die Sprache besser drauf hat, überreden, dass er mit Tama zu einem Mantrailing-Kurs geht. Der Hund liebt Nasenarbeit und mein Mann war ganz begeistert, als ich ihm gezeigt habe, dass sie einen von mir getragenen Handschuh selbst in einem Korb voll Schmutzwäsche zielsicher findet.
Sollte das aber alles und weitere Gespräche mit meinem Mann nicht fruchten... nun, dann kann ich mich sicher auch damit abfinden, dass sie meine Hündin ist. Manchmal kommt es mir ohnehin schon so vor, denn oftmals benimmt sie sich ihm gegenüber aufdringlich und fordernd und egal was er macht, sie hört erst auf, wenn ich "nein" dazu sage.
Herzlichen Dank an alle. Ihr habt mir wirklich weiter geholfen.
Viele Grüsse
Annika