DogForum.de das große Hundeforum

Hallo Hundefreund,

Ob Rassehund oder Mischling, groß oder klein, wir heißen Euch alle herzlich willkommen. Die Benutzung vom Hundeforum ist absolut kostenlos. Als Mitglied könnt Ihr aktiv am Forum teilnehmen, hier geht es zur kostenlosen Anmeldung.

Mitglieder Login

  Passwort vergessen?
ANZEIGE

Wie barfen bei Leberschaden Hund

Alles rund ums barfen und der Frischfütterung

Moderator: DF-Mods

Wie barfen bei Leberschaden Hund

Beitragvon Hostess » 07.07.2008 09:43

Hallo,

das ganze bezieht sich jetzt weniger auf meiner Hunde.

Mein Nachbar hat einen DSH und dort haben die jetzt einen Leberschaden festgestellt. Der ist gerade mal ein Jahr alt, extrem abgemagert und hat total raues Fell was büschelweise ausfällt. Da der TA nur Trofu verschrieben hat, der Hund aber Frischfleisch gewohnt ist wollte ich an dieser Stelle fragen wir man diesen Hund nun ernähren kann?

Könnt Ihr uns weiterhelfen? :hilfe:
Hostess
(Themenstarter)
 
Mitglied
 

ANZEIGEN




Beitragvon Dakota » 07.07.2008 11:27

Leberdiät
Hunde die unter Krankheiten der Leber leiden, sollte man mit einer Leberdiät unterstützen.
Symptome für eine Lebererkrankung können Erbrechen, Übelkeit, wenig o. gar kein Appetit, leichte gelb verfärbungen in den Augen oder Schleimhäuten auch Ödeme am Körper sein.
Bitte dann unbedingt zu einem Ta gehen, denn es muss sichergestellt sein das es sich um eine Lebererkrankung handelt.

Zur Unterstützung füttern wir den Hund mit einer Leberdiät.

Wichtig:der Proteingehalt sollte reduziert werden, um die Amoniakproduktion niedrig zu halten.Deshalb füttern wir nur hochwertige Proteine wie Eier, Puten-Hühnerfleisch, mageren Fisch, magere Milchprodukte.Die Kalziumzufuhr sollte dafür ausreichend vorhanden sein, bei den meisten Hunden bewährt sich deshalb ein Kalziumzusatz.

Wenn Getreide gefüttert werden soll, bitte darauf achten das es vorher gut durchgekocht wurde, dazu zählt man, Vollkornweizen, braunen Reis und Hirse.
Gemüse: Spinat, Brokolie, rote Beete, alle grünen Blattsalate, Sellerie, Löwenzahn.
Obst:ab und an mal etwas Obst unter einen Joghurt gemischt, Apfel und Banane, doch auch hier etwas weniger.
Fleisch:Magere Sorten wie Huhn, Pute, Rind, Pferd, Fisch.
RfK:Hühnerhälse, Putenhälse, keine fetten Knochen.
Milchprodukte: Quark, Hüttenkäse, Joghurt alles mager.

Bei einem Lebertumor sollte kein Getreide und auch kein süsses Gemüse wie auch Obst gefüttert werden da Tumorzellen die aus dem Glucosestoffwechsel erzeugte Energie bevorzugen.
Hier also auf Obst , Möhren und auch Kartoffeln verzichten.

Bei der Gabe von Löwenzahn sollte man Kurweise vorgehen, da es die Nieren und Lebertätigkeit anregt.
Auch eine Gabe von Vitamin C (Hagebuttenpulver) hilft die Leberfunktion wieder in Gang zu bringen.
Sollte der Hund das angebotenen Futter nicht gut verwerten, ist es ratsam Enzyme zuzufüttern.
Hin und wieder etwas Meeresalgen o. Mikroalgen unter das Futter gemischt, unterstützt die Leberfunktion.

Bei einem 30kg Hund rechnen wir 2 % des Körpergewichtes, das wäre eine Tagesration von 600g
Da bei einer Leberdiät der Gemüseanteil erhöht und der Fleischanteil gesenkt wird, rechnen wir durch 2, das ergibt einen Gemüseanteil von ca 300g und Fleisch/RfK 300g. Auch Fleisch und RfK rechnen wir durch 2, ergibt 150g Fleisch und 150g RfK.
Bei fütterung ohne RfK und zugabe von Kalziumzusatz, wird das Gemüse und das Fleisch etwas erhöht, bitte nicht das fehlende RfK nur dem Fleisch anrechnen.

Nun ist noch zu beachten:In einer akuten Phase, wenn man merkt das es dem Hund nicht gut geht, sollte man die Leber entlasten und den Hund entweder fasten lassen oder die Mahlzeit verflüssigen.In solchen Phasen sollte man immer die Körperthemperatur beobachten (messen) und bei Fieber lieber etwas weniger füttern dafür aber sehr flüssig.
LG Claudia

Hunde werden unschuldig geboren. Sie werden das, was der Mensch aus ihnen macht.
Dakota
 
Mitglied
 

Beitragvon BigSandy » 08.07.2008 15:59

Hallo Claudia,

Du scheinst Dich ja super gut auszukennen. Meine Shiva hat auch ein Leberproblem!
Wir haben sie letztes Jahr mit 8 Wochen bekommen und (blöder-unerfahrenerweise) Royal Canin gefüttert. Sie hat seehr viel erbrochen und immer wieder Diarrhoe. Dann hat sie es einfach mal nicht mehr gefressen und wir haben auf NutroChoice (ich glaub das hies so) umgestellt. Nach einer Weile hier das Gleiche. Wir haben beim TA den Stuhl untersuchen lassen - nix!
O.k. ich angefangen zu kochen für das Hundchen. Aber immer nur Reis und Hackfleisch - nee! Zu einfältig und unausgewogen. Wobei sie es gerne gefressen und super vertragen hat. Zufällig hier von Barf gelesen und im Internet informiert. Kurz vor Weihnachten dann zu Barfen begonnen. Seither ist Schluß mit Erbrechen und Diarrhoe.
ABER..... wir haben kürzlich bei ihr die Blutwerte machen lassen, weil sie sehr schlecht gefressen hat und einfach etwas verhaltensauffällig wurde (hat allerdings schon im Herbst begonnen) und dort wurde festgestellt, dass die Leber- und Harnwerte zu hoch sind. Einen Monat später zur Kontrolle - immer noch. Jetzt muß ich in 4 Wochen nochmal zur Kontrolle. Kann es sein, dass dies vom Barfen kommt?
Ich wechsle ab zwischen Rinder- und Putenhackfleisch. Dazwischen gibt es Hähnchenschenkel, Rinderknochen, Kalbsknochen oder -knorpel (Gurgel usw.). Einmal die Woche Fisch und Pansen. Leber eher selten (ca. alle 2-3 Wochen) und natürlich täglich den Gemüse-Obst-Pamps. Ab und an ein Eigelb oder Joghurt mit rein. Wenn mein Schwager schlachtet gibt es zwischendurch auch mal Lammhackfleisch oder Lammkeule. (Der Metzger packt mir immer so Innereien mit rein, wo ich nicht so genau weiss was es ist - aber er ist auch Jäger und kennt sich mit Hunden auch sehr gut aus).
Eine Bekannte riet mir SOFORT mit dem Barfen aufzuhören, weil das Schlachtfieh heute ja so hormongespritzt und gezüchtet wird, dass das mit der 'Wolffütterung' nichts mehr zu tun hat.
In etwas ihre Worte: Der Wolf reisst sich Wild, das auf der Wiese gefressen hat (also nicht mit gedüngtem Gras oder mit Kraftfutter aufgezogen wird). Was übrig bleibt vergräbt er und holt es erst wenn es richtig wurmig und verwest ist wieder und frisst es dann. Überhaupt gar nix hat dieses 'Wolfsfutter' von damals mit dem heutigen Barfen zu tun.
Hat sie ja schon a bißerl recht oder?!?! Aber wo nemmen die TroFu-Hersteller ihren Fleischanteil her? Der kommt doch auch von den Tieren die der Metzger bei uns schlachtet oder?!?!?

Ich fand das Barfen echt gut. Und man kann das ja echt Abwechslungsreich gestalten.
Shiva hat jetzt sehr lange sehr wenig bis manchmal fast gar nix gefressen. Das Fell war stumpf und sie jammerte den ganzen Tag.
Die Hormone spielen verrückt. Die Scheide schwillt an und ab wie sie lustig ist.
Kann das alles vom FALSCHEN BARFEN kommen? Was mach ich falsch?!
Als Leckerlie gebe ich ihr von Bestes Futter das Fenrier! Das mag sie gerne und ist ja doch ein hochwertigeres Futter. Deshalb bekommt sie auch nicht so viel BARF wie auf der Liste steht.
Mit Geld kann man sich einen guten Hund kaufen, aber nicht das Wedeln seines Schwanzes!
Benutzeravatar
BigSandy
 
Mitglied
 

Beitragvon Noodles » 08.07.2008 16:15

Tut mir leid, aber irgendwie wäre mir das unheimlich, bei einem Hund mit Leberschaden selber auch noch Ernährungsexperimente (und das ist Barfen) zu machen. Jeder erzählt dir über die Anteile von diesem und jenem beim Barfen etwas völlig anderes. Jeder hat seine eigene Theorie und die unterscheiden sich doch zuweilen beträchtlich.

Habe meinen Hund auch eine Weile lang gebarft. Sie hat dann irgendwann sämtliches Gemüse verweigert, was zur Folge hatte, dass sie eine Woche lang fast nur noch Fisch und Fleisch bekam. Das war mir alleine schon unheimlich. Konnte ja nicht so weitergehen. Dann hatte ich mich beim Calcium an die Packungsbeilage des Calcium-Herstellers gehalten. Als ich später einmal bei der Firma anrief, um zu fragen, ob sie mir denn noch einmal bestätigen könnten, dass auch beim Barfen diese Menge sinnvoll sei, kam eine völlig andere Menge dabei heraus, die ich zufüttern sollte. Wenn man nach der einschlägigen Literatur geht, wäre es wieder eine völlig andere Menge gewesen. Ich habe dann aufgehört zu barfen. War mir tatsächlich zu unheimlich. Außerdem habe ich keine Zeit noch ein Studium der Ernährungswissenschaften beim Hund (der schon längst kein Wolf mehr ist) anzuhängen, nur um meinen Hund ernähren zu können.

Ist halt meine Meinung.

Grüße
Elke
Noodles
 
Mitglied
 

Beitragvon RoTy » 08.07.2008 16:32

Mmh, ich sehe es genau andersherum. Gerade bei kranken Hunden kann man mit Barf viel mehr Einfluss nehmen als mit Trofu oder Dosenfutter.

Eine Freundin von mir hatte einen Dalmatiner mir Nierenproblemen, welche genau weiß ich leider nicht. Sie sollte laut TA spezielles Nierendiätfutter kaufen (schweineteuer!!!) und hat das auch eine ganze Weile gemacht.
Dann hat sie von Barf gehört, sich über das Krankheitsbild und die dazugehörige Ernährung erkundigt und umgestellt! Es war das beste was sie machen konnte!!!

Es gibt auch Tierärzte, bzw. Tierheilpraktiker, die wirklich Ahnung von barf haben. Evtl. würde ich mich mit so einem mal zusammen setzen und das ganze durchsprechen!
Liebe Grüße

Jessica mit Ronny und Tyson

______________________________________

Jack Russell = Lamborghini im Fiatformat
Benutzeravatar
RoTy
 
Mitglied
 

Beitragvon Hostess » 08.07.2008 17:24

Nach soviel hin und her bin ich jetzt doch etwas verwirrt. Im Moment bekommt er Trofu vom TA "Eukanuba Degistion" für sensible Hudne. Also auch kein spezielles Futter für Lebererkrankung.

Was soll er denn nun machen? Weiter Fleisch füttern oder das Trofu beibehalten?
Hostess
(Themenstarter)
 
Mitglied
 

Beitragvon Dakota » 08.07.2008 18:33

BigSandy hat geschrieben:Hallo Claudia,

Du scheinst Dich ja super gut auszukennen. Meine Shiva hat auch ein Leberproblem!
Wir haben sie letztes Jahr mit 8 Wochen bekommen und (blöder-unerfahrenerweise) Royal Canin gefüttert. Sie hat seehr viel erbrochen und immer wieder Diarrhoe. Dann hat sie es einfach mal nicht mehr gefressen und wir haben auf NutroChoice (ich glaub das hies so) umgestellt. Nach einer Weile hier das Gleiche. Wir haben beim TA den Stuhl untersuchen lassen - nix!
O.k. ich angefangen zu kochen für das Hundchen. Aber immer nur Reis und Hackfleisch - nee! Zu einfältig und unausgewogen. Wobei sie es gerne gefressen und super vertragen hat. Zufällig hier von Barf gelesen und im Internet informiert. Kurz vor Weihnachten dann zu Barfen begonnen. Seither ist Schluß mit Erbrechen und Diarrhoe.
ABER..... wir haben kürzlich bei ihr die Blutwerte machen lassen, weil sie sehr schlecht gefressen hat und einfach etwas verhaltensauffällig wurde (hat allerdings schon im Herbst begonnen) und dort wurde festgestellt, dass die Leber- und Harnwerte zu hoch sind. Einen Monat später zur Kontrolle - immer noch. Jetzt muß ich in 4 Wochen nochmal zur Kontrolle. Kann es sein, dass dies vom Barfen kommt?
Ich wechsle ab zwischen Rinder- und Putenhackfleisch. Dazwischen gibt es Hähnchenschenkel, Rinderknochen, Kalbsknochen oder -knorpel (Gurgel usw.). Einmal die Woche Fisch und Pansen. Leber eher selten (ca. alle 2-3 Wochen) und natürlich täglich den Gemüse-Obst-Pamps. Ab und an ein Eigelb oder Joghurt mit rein. Wenn mein Schwager schlachtet gibt es zwischendurch auch mal Lammhackfleisch oder Lammkeule. (Der Metzger packt mir immer so Innereien mit rein, wo ich nicht so genau weiss was es ist - aber er ist auch Jäger und kennt sich mit Hunden auch sehr gut aus).
Eine Bekannte riet mir SOFORT mit dem Barfen aufzuhören, weil das Schlachtfieh heute ja so hormongespritzt und gezüchtet wird, dass das mit der 'Wolffütterung' nichts mehr zu tun hat.
In etwas ihre Worte: Der Wolf reisst sich Wild, das auf der Wiese gefressen hat (also nicht mit gedüngtem Gras oder mit Kraftfutter aufgezogen wird). Was übrig bleibt vergräbt er und holt es erst wenn es richtig wurmig und verwest ist wieder und frisst es dann. Überhaupt gar nix hat dieses 'Wolfsfutter' von damals mit dem heutigen Barfen zu tun.
Hat sie ja schon a bißerl recht oder?!?! Aber wo nemmen die TroFu-Hersteller ihren Fleischanteil her? Der kommt doch auch von den Tieren die der Metzger bei uns schlachtet oder?!?!?

Ich fand das Barfen echt gut. Und man kann das ja echt Abwechslungsreich gestalten.
Shiva hat jetzt sehr lange sehr wenig bis manchmal fast gar nix gefressen. Das Fell war stumpf und sie jammerte den ganzen Tag.
Die Hormone spielen verrückt. Die Scheide schwillt an und ab wie sie lustig ist.
Kann das alles vom FALSCHEN BARFEN kommen? Was mach ich falsch?!
Als Leckerlie gebe ich ihr von Bestes Futter das Fenrier! Das mag sie gerne und ist ja doch ein hochwertigeres Futter. Deshalb bekommt sie auch nicht so viel BARF wie auf der Liste steht.


Also ohne die Werte zu sehen kann ich da schlecht drauf antworten.Aber, wenn die Werte leicht erhöht sind, ist es ganz normal beim barfen. Sollten sie aber sehr stark erhöht sein sollte man mal schauen was der Hund so alles zu fressen bekommt.
Wenn du möchtest kannst du mir ja ne mail schicken und mal auflisten was und wie du fütterst.
naturhund@t-online.de
LG Claudia

Hunde werden unschuldig geboren. Sie werden das, was der Mensch aus ihnen macht.
Dakota
 
Mitglied
 

Beitragvon Hummel » 09.07.2008 11:14

Noodles hat geschrieben:Tut mir leid, aber irgendwie wäre mir das unheimlich, bei einem Hund mit Leberschaden selber auch noch Ernährungsexperimente (und das ist Barfen) zu machen. Jeder erzählt dir über die Anteile von diesem und jenem beim Barfen etwas völlig anderes. Jeder hat seine eigene Theorie und die unterscheiden sich doch zuweilen beträchtlich.

Habe meinen Hund auch eine Weile lang gebarft. Sie hat dann irgendwann sämtliches Gemüse verweigert, was zur Folge hatte, dass sie eine Woche lang fast nur noch Fisch und Fleisch bekam. Das war mir alleine schon unheimlich. Konnte ja nicht so weitergehen. Dann hatte ich mich beim Calcium an die Packungsbeilage des Calcium-Herstellers gehalten. Als ich später einmal bei der Firma anrief, um zu fragen, ob sie mir denn noch einmal bestätigen könnten, dass auch beim Barfen diese Menge sinnvoll sei, kam eine völlig andere Menge dabei heraus, die ich zufüttern sollte. Wenn man nach der einschlägigen Literatur geht, wäre es wieder eine völlig andere Menge gewesen. Ich habe dann aufgehört zu barfen. War mir tatsächlich zu unheimlich. Außerdem habe ich keine Zeit noch ein Studium der Ernährungswissenschaften beim Hund (der schon längst kein Wolf mehr ist) anzuhängen, nur um meinen Hund ernähren zu können.

Ist halt meine Meinung.

Grüße
Elke


So unterschiedlich wie die Fertigfutter zusammengesetzt sind und in so unterschiedlicher Qualität wie Rohstoffe, Werte und Chemie-Zugaben sind - und vor allem, weil davon ja auch JEDER behauptet, das beste Futter herzustellen muss man sich doch viel eher die Frage stellen, ob es allgemein keine pauschale immergültige Lösung solcher Fragen gibt, oder?

Also beim Rohfüttern gibts jedenfalls genausoviele Möglichkeiten Sachen "richtig" oder "falsch" zu machen wie bei der Wahl eines Fertigfutters. Die "Lösung" ist das also auch nicht.
Prinz Pepe, Terrier-Mix (Oktober 1998 - 1.10.2011)
Dr. Theo Trüffel, Épagneul Breton (*Mai 2002)
Hilde Kamikaze, Malinois (*Juni 2013)


Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. (Franz Kafka)
Benutzeravatar
Hummel
 
Moderator
 

Beitragvon blondpower » 09.07.2008 15:28

hallo,

meine hündin hat allergien und auch einen leichten leberschaden, ich barfe seit knapp 4 jahren, und hab damit ihr symptome ganz gut im griff.

die leberwerte haben sich auch stabilisiert.

ich beachte folgendes:

nur fettarmes fleish, keine innereien (pansen, mägen usw), bei uns rind, geflügel, wild
sehr viel gemüse
regelmäßig hochwertige proteinquuellen wie ei, hüttenkäse, joghurt
niedrigerer fleischanteil als beim "normalem" hund (ich fütter ca 60- 65% fleisch, rest gemüse). das muß man etwas austesten, wenn meine weniger fleisch bekommt nimmt sie ab.
getreide geht bei uns wegen allergien nicht. dafür gibts regelmäßig knochen wegen calcium, auch hühnerhälse usw. wurde ja schon erwähnt.

klappt so seit 4 jahren prima, und wir lassen regelmäßig blutwerte checken.

bestimmte nahrungsergänzungen wie algen und kräutermischungen usw sind hilfreich (zB algen/-kräutermischung vom barfshop)

bei uns ging halt an trofu gar nichts, auch die ganzen diättrofus nicht.
ich würde daher sowieso beim barf bleiben und eben auf leberschonkost umstellen.
sofern keine allergien dagegen voliegen (wie bei meiner hündin) kann man in akutsituationen auch mal schonkost nur mit reis und sehr wenig magerem fleisch geben und vitamine usw vermehrt zufüttern.
blondpower
 
neues Mitglied
 

Re: Wie barfen bei Leberschaden Hund

Beitragvon Mira2001 » 11.03.2012 16:35

Hallo,
wir haben diese Woche erfahren, dass unere Hündin Mira mit der Leber probleme hat..
Der Tierarzt vermutet einen Tumor. :sad2:
Jetzt sind wir am überlegen mit dem Barfen anzufangen..
Mein Bruder macht das mit seinem Hund auch schon eine weile, weil sie eine Futterallerie hat.
Er hat uns empfolen damit anzufangen..
Jetzt möchte ich mich mehr damit befassen..
Vielleicht habt Ihr mir ein paar Tippts.

Grüßle
Mira2001
 
neues Mitglied
 

Sämtliche Beiträge geben die Meinung des jeweiligen Autors wieder.
Für den Inhalt dieser Beiträge sind ausschließlich die Autoren verantwortlich.
Nächste



Zurück zu BARF und Frischfütterung



 


  • Ähnliche Topics
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder