Haaaalt ! Langsam !
Bevor Du die erwähnten Holzhammer-Methoden anwendest, lass den Hund erst mal ankommen, lass ihn Dich kennenlernen und Vertrauen zu Dir fassen. Dazu sind Pebbles' Ratschläge hervorragend geeignet.
mimi hat geschrieben:Hast du ne trillerpfeife daheim? Probier die mal aus, wenn der Hund ins "down" fällt, weißt du das er sehr wahrscheinlich bejagt wurde.
Das würde ich nicht tun. Er könnte sich erschrecken und das ist nicht gerade Vertrauensfördernd.
mimi hat geschrieben:Der DD ist ein sehr harter Hund und brauch deutliche Ansagen und sehr sehr konsequente Erziehung.
Das kannst Du so eigentlich nicht sagen. Es gibt 'den' DD nicht. Jeder Hund ist ein Individuum und kein Hund ist gleich. Und auch 'harte' Hunde haben einen Kern. Der ist bei Fundhunden oftmals weich und verletzlich.
Klare Ansagen und Konsequenz braucht jeder Hund, das hilft bei der Orientierung

mimi hat geschrieben:Er ist meist raubzeugscharf(also achtung mit Katzen).
Ich kenne sehr viele DD, die mit Katzen zusammenleben. Das kann man auch nicht verallgemeinern. Hängt damit zusammen, wie der Hund bisher gelebt hat.
mimi hat geschrieben:Ich würde Dir empfehlen Dich mit der Jägerschaft in Deiner Umgebung in Verbindung zu setzen. Vielleicht werden dort auch Kurse für Jagdhunde in Nichtjägerhand angeboten. Dort hat man Erfahrung mit der Rasse und deren Eigenheiten und kann Dir am besten helfen bei der Erziehung.
Genau das würde ich unterlassen. Wegen der (oft zweifelhaften) Ausbildungsmethoden in diesen Kreisen. Kann man auch nicht verallgemeinern, ich würde mir aber in solch einem Verein sehr genau anschauen, wie trainiert wird.
Ich persönlich würde den Hund erstmal ankommen lassen, und so in einer bis zwei Wochen eine gute (!!!) Hundeschule aufsuchen, die Dir bei dem einen oder anderen Problemchen behilflich sein kann.
LG
Chrissi
Nichts erzwungenes oder missverstandenes kann jemals schön sein.
(Xenofontos, 400 A.C.)