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Moderator: DF-Mods

Beitragvon Pebbles » 04.04.2008 12:29

SaMaLa hat geschrieben:
Pebbles hat geschrieben:Ich schließe mich Chrissi an.

Und - bitte NICHT zur hiesigen Jägerschaft. Ich "durfte" da schon den einen oder anderen Ausbilder und ausgebildeten Hund kennen lernen... :irre:


oh ja, "den" dd gibt es nicht
jeder hund ist anders

aber "den" jäger oder "die" jägerschaft, die gibt es und die sind alle schlecht!

und was ist, wenn besagter hund tatsächlich bejagt worden ist?
oder raubzeugscharf?
das sollte man beachten, bevor noch nachbars katze tot im garten liegt


Hast du meinen Beitrag gelesen? ICh schrieb zur HIESIGEN Jägerschaft. Da derralf bei mir ums Eck wohnt, werde ich wohl über meine Gegend hier eine Aussage treffen dürfen - oder kannst du das von Hessen aus besser beurteilen?
Liebe Grüße
Silvia und die Mogwais
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Beitragvon Anjani » 04.04.2008 15:20

Hallo Franziska,

falls der Hinweis oben als 'Werbung' angesehen wird, bitte ich um Entschuldigung und Löschung.

Da Jagdhunde aber einen viel ausgeprägteren Sinn für's Jagen bzw. Apportieren haben, als manch andere Hunde, halte ich es durchaus für sinnvoll, sich an eine Gemeinschaft zu wenden, die sich mit der speziellen Haltung dieser Tiere bereits vertraut gemacht hat.

Obwohl jeder Hund ein Individuum ist, so fällt es mir persönlich doch schwer, die Erziehung eines Bichons mit der eines Huskies zu vergleichen, wenn ich die Möglichkeit habe, mich mit anderen Bichon-Haltern über die Erziehung zu unterhalten.

Jagdhunde (zumindest viele Vorstehhunde) werden von den (meisten) Züchtern hier in Deutschland nur an Jäger abgegeben - und das nicht ohne Grund. So finde ich es nur verantwortungsvoll, wenn sich Nicht-Jäger, die einen Jagdhund aus dem Tierschutz aufnehmen wollen, mit dem speziellen Wesen dieser Hunde auseinander setzen und sich mit anderen Haltern dieser Rasse austauschen.

Außerdem: für mich gibt es nicht Jagdhunde und 'die anderen' bzw. 'normale' Hunde, wie Du es geschrieben hast. ;) Ich denke, jeder sollte die Möglichkeit wahrnehmen und sich mit anderen Haltern der betreffenden Rasse auseinanderzusetzen.
Liebe Grüße,
Anjani

mit Leni, Griechischer Hasenjagdhund, *10.10.2009
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Beitragvon mimi » 04.04.2008 21:31

unforgettable hat geschrieben:Ich glaube, man darf keine Werbung für andere Foren machen.

Was an einem Jagdhund sooo anders ein soll, als an einem "normalen" Hund, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel?


er hat eine ganz andere Trieblage und so muss man an viele Sachen einfach ganz anders ran gehen( und damit meine ich nicht mit Gewalt). Einfach damit der Hund keine Gefahr für sich und andere wird/ist. Was der wirkliche Unterschied ist muss man sehen/erleben um es zu verstehen.



An den frischgebackenen DD-Besitzer: wie kommt ihr denn voran?
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Beitragvon derralf » 04.04.2008 22:41

mimi hat geschrieben:An den frischgebackenen DD-Besitzer: wie kommt ihr denn voran?

Naja - eigentlich gut.
Auf "Sitz" hört er wenn er sich davon irgendwas verspricht (muss kein Leckerli sein - mitlerweile fordere ich das manchmal ein bevor ich die Leine festmache, oder beim Füttern oder nur so).
Auf "Aus!" reagiert er auch. Zumindest eine Weile. Damit bringe ich ihn grad so weit einzusehen das die Tische (und das was draufliegt - als Drahthaar hat er nunmal die Größe da ranzukommen) mein Bereich sind.
"Komm, Lou" hat für ihn eine Bedeutung beim spazieren gehen - schnüffelt er irgendwo zu lang reicht das und ein leichter Zug an der Leine damit er weiterläuft (bei meiner Beagle-Hündin früher hätte ich davon nur träumen können - die ließ es immer auf Tauziehen ankommen wenn ich nach ein paar Minuten endlich mal weiterwollte. Das einzige, was bei ihr half war die Drohung sie auf den Arm zu nehmen - das fand sie schrecklich).
Treppen läuft er jetzt als wenn er nie Angst davor gehabt hätte.

Wir beide hier haben also schon ein paar Erziehungserfolge mit denen wir angeben können.
Dazu kommt noch: Lou ist ein echter Hunde-Diplomat. Immer zuerst freundlich-distanziert - und dann ggf. sehr offen. Er hat also unter den goldenstedter Hunden schon ein paar gesellschaftliche Kontakte geknüpft.

Ich habe in mehr als einem drittel-Jahrhundert ja viele Hunde kennengelernt. Und die Probleme mit Lou sind Kleinigkeiten.
Reste in der Erziehung zur Stubenreinheit (seit heute läßt er Urinflecken an seinen Schlafplätzen zurück) - und halt noch ein paar "Standard-Kommandos" die er scheinbar noch nicht kennt.
derralf
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Beitragvon Britta2003 » 04.04.2008 23:28

SaMaLa hat geschrieben:aber "den" jäger oder "die" jägerschaft, die gibt es und die sind alle schlecht!

:???: ...woher weisst du das bitte so genau?


Ich denke mal, dass der Hinweis auf ein Jägerforum in diesem Fall mit Werbung für ein anderes Forum, nichts zu tun hatte, sondern eher als Hilfestellung gedacht war.

Aber generell habt ihr natürlich nicht unrecht :roll:, was die Werbung betrifft.

Was den 10-jährigen Hund angeht, da würde ich allerdings auch abraten, ihn in "Jägerhände"( sofern man sie nicht genau kennt :D ) zu geben, jetzt zumindest noch nicht.

Wer weiss was der arme Kerl schon hat mitmachen müssen...da sitzen ja nicht mal die elementarsten Verhaltensmuster.

Eine Ausbildung mit Nachdruck, und das wäre eine solche, würde ihm wahrscheinlich den Rest geben.

Ich würde mit weniger anfangen, da ich denke, dass es mehr bedeutet.
**Ein Hund hat in seinem Leben nur ein Ziel -sein Herz zu verschenken.**


-J.R.Ackerley-

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Beitragvon derralf » 04.04.2008 23:47

Nein.
Lou kommt in keine unbekannten Hände.
Eine alte Freundin von mir ist Hundetrainerin - und sie ist vor ein paar Jahren von der rabiatesten Dominanztheorie (ich bin ja hart im nehmen - aber manchmal taten mir ihre Hunde damals schon ein wenig leid wenn sie nicht gehorcht haben) auf Clickertraining und positive Bestärkung umgestiegen (mit beachtlichen Erfolgen).
Im absoluten Notfall könnte ich mir vorstellen sie um einen Besuch zu bitten und um Hilfe zu fragen (nein - ich mag sie, kommen darf sie jederzeit - aber im Notfall würde ich sie anbetteln zu kommen, das meine ich). Aber das ich Lou aus den Händen gebe oder irgendwie (auch nur im Ansatz) quäle - das kommt nicht in Frage.
Mir tut es schon immer weh ihm etwas strenger und knurriger zu sagen dass das jetzt mein Futter ist - und er die Schnauze davon lassen soll. Oder ihn anzukläffen (im übertragenen Sinne - natürlich belle ich nicht) oder so wenn das mit der Stubenreinheit mal nicht so funktioniert...

Wer mir also einen von Hundeschütteln oder so erzählen will hat schlechte Karten...
derralf
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