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Wichtige Frage zum Thema "Augenentzündung"

Alles rund um die Gesundheit Eurer Hunde.

Diese Rubrik ersetzt nicht den Tierarzt oder einen Besuch bei dem Selbigen.

Moderator: DF-Mods

Wichtige Frage zum Thema "Augenentzündung"

Beitragvon JudithundFina » 21.03.2008 13:52

Hallo Ihr!
Meine Hündin ist jetzt elf Monate alt und hat seit zwei Wochen entzündete Augen und nach dem Schlafen viel Schleim bzw Eiter an den Augen. Nachdem die Augentropfen aus der Apotheke nichts geholfen haben, bin ich dann doch zum Tierarzt, weil ich verhindern wollte, dass es was ernsteres wird. Dort wurde Sie dann untersucht und meine Tierärztin hat festgestellt, dass sie Bläschen an der Nickhaut hat und sie möchte das jetzt ausschaben. Bei der Hündin einer Freundin war das auch vor ein paar Wochen und sie ließ das bei der selben Tierärztin ausschaben. Ich hab da jetzt mal ein bisschen rumgegooglet und gelesen, dass das Follickel auf der Nickhaut sind und das öfters bei Junghunden passiert.
So....am Donnerstag ist der Termin zum ausschaben. Natürlich unter Narkose. Allerdings sind die Augen meiner Kleinen auf einmal wieder vollkommen in Ordnung. Jetzt weiß ich nicht was ich tun soll. Die Vorstellung einer Narkose und dass jemand an den Augen meines Hundes rumschabt find ich nicht so toll. Vielleicht gehört die Nickhaut ja auch so, ich hab sie selber gesehen, als sie diese mit der Pinzette rausgezogen hat, keine Ahnung wie die ausschauen muss... Auf jeden Fall möchte ich jetzt mal wissen, ob sich jemand damit auskennt und mir da vielleicht weiterhelfen kann...Ich hab keine Lust einen nicht ganz ungefährlichen Eingriff machen zu lassen, wenns eventuell gar nicht nötig ist...
Ich hoffe ihr helft mir!!! :hilfe:

Liebe Grüße, Judith :p

Bild gelöscht, da zu groß!
JudithundFina
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Beitragvon geena » 21.03.2008 14:30

Es handelt sich wahrscheinlich um eine sogg. Konjunktivitis follicularis,
diese wird durch Viren verursacht und "heilt" in dem Sinn nicht, sondern
kann, wie Herpes, immer wieder kommen.
Der folgende Link erklärt es ganz gut:
http://www.hunde-welt.de/textarchivhund ... laris.html

Liebe Grüße
Anita&Geena
---------------
Die Welt ist außerhalb der Irrenhäuser nicht minder drollig als drinnen (Hermann Hesse)
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geena
 
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Beitragvon JudithundFina » 21.03.2008 14:38

wow, super link, danke :)
also das ist auf jeden fall genau das was meine fina hat...ich glaube ich gehe auch nochmal zu einem anderen arzt und frag den mal und werde dann noch ein bisschen warten...hab grad mit einer freundin telefoniert, die auch einen hund hat..bei dem wollten die auch gleich die augen ausschaben, als dieser kastriert wurde, aber sie ließen es nicht machen und jetzt ist alles vollkommen in ordnung..
JudithundFina
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Beitragvon Joco und Co » 21.03.2008 14:58

Hallo,

als wir Attila bekamen, hatte er auch diese Konjunktivitis follicularis. Atti war 1 Jahr alt.

Ich ging mit ihm zum TA und die o.g. Diagnose stand. Wir versuchten über 2 Monate die Augen in Ordnung zu bekommen. Es wurde getropft und gesalbt, was das Zeug hielt, doch nichts half wirklich.

Dann kam die Op, die ist jetzt 1 1/2 Jahre her und die Augen sind vollkommen gesund.

Das nur, um Dir Mut zu machen.

Doch wenn die Augen Deines Hundes jetzt in Ordnung sind, lieiße ich ihn nicht operieren.

In vielen Fällen heilt diese Erkrankung aus.
Viele Grüße
Conny mit Dago und Atti

Wer sie sehen will, guckt
hier

_______________________________________
Einen Hund zu verletzen dauert nur wenige Sekunden.
Sein Vertrauen zurück zu gewinnen jedoch mehrere Monate
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Joco und Co
 
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Beitragvon Sinamaus » 21.03.2008 15:06

Hallo Judith,
wir hatten das gleiche Problem.
Schau mal hier
http://www.dogforum.de/ftopic42407.html

Wenn die Augen jetzt wieder ok. sind, würde ich auf alle Fälle noch mal abwarten.
Sinamaus
 

Beitragvon Lena-oskar » 21.03.2008 15:14

Oskar hatte das in dem Alter auch. Ich hab von meinem TA die Info bekommen, dass man das zwar ausschaben kann, es aber üblicherweise mit der Pubertät endet. Wir haben in akuten Fällen Augentropfen genommen und er ist jetzt mit 20 Monaten völlig Problemfrei. Mir wäre die Narkose zu riskant.
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Lena-oskar
 
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Beitragvon JudithundFina » 21.03.2008 16:57

danke für eure hilfreichen antworten :)
ich werd den termin erstmal absagen, wenns so gut bleibt und dann weitersehen..falls es nochmal kommt gehe ich aber zu einem anderen tierarzt um einfach mal zwei meinungen zu haben...
JudithundFina
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Beitragvon schnauzermädel » 21.03.2008 23:53

Hallo!

Ich möchte dir auch Mut machen. Meine Maus hatte das auch als Junghund, der Haus-TA wollte schaben. Ich bin dann zu einem DOK-Augentierarzt und der war für abwarten. Phasenweise mussten wir mit Tropfen und Salben behandeln, dann wars wieder ok. Mit gut 1 1/4 Jahr wars dann vorbei, seitdem ist der Hund seit Jahren ohne Beschwerden.

LG
das Schnauzermädel
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schnauzermädel
 
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Beitragvon JudithundFina » 22.03.2008 08:31

oh ja, das macht mir mut :)
bei mir kamen halt vol die zweifel,weil die tierärztin mir kaum sagen konnte was das ist und woher das kommt und wie das weiterverlaufen wird... allerdings steht ja alles im internet, jetzt weiß ich scheinbar mehr als die ;)
außerdem wollte sie meiner kleinen erst gar nicht in die augen schauen, weil sie meinte, mein hund sei zu zittrig, das lässt die eh nicht mit sich machen..aber ich lass meinen hund sicher nicht in narkose legen um dann frestzustellen, dass gar nix is...nene, mit meiner hilfe konnte man der sehr wohl in die augen schauen! und das sind so gründe, warum die mir nicht she kompetent erschien...
und jetzt heißts echt abwarten..das wird schon wieder :)
JudithundFina
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Beitragvon Quendolina » 22.03.2008 10:24

Eine zweite Meinung ist immer gut.
Max hatte als Junghund auch ständig "Triefaugen" und die erste TÄ hat mir gleich zu einer OP geraten da sie Rolllieder diagnostiziert hat. Jedes Auge sollte mit munteren 200€ zu Buche schlagen.
Da mir aber bekannt war das junge Hunde ganz gerne mal Augenprobleme haben wollte ich auch eine zweite Meinung und das hat sich gelohnt. Die TÄ die ich dann aufgesucht habe hat sich auf Augengeschichten spezialisiert, was schon bei der Untersuchung deutlich zu erkennen war. Nix Rollieder, sondern einfach nur geschwollene Lymphfollikel. Sie hat mir den Nachfolgenden Tip gegeben.
Wenn es wieder anfangen sollte kannst Du das Auge mehrmals täglich mit Tränenersatzflüssigkeit anfeuchten (gibts für Kontaktlinsenträger in der Apotheke). Bei uns hat das gute Dienste geleistet. Die Lymphfollikel schwellen in der Entwicklungsphase gerne mal an und sind dann ein bischen wie Sandkörner auf dem Auge. Mit einem Tropfen Tränenflüssigkeit "scheuert" das nicht so stark und die Entzündung klingt wieder ab.
Für die Phase als die Augen doch recht stark entzündet waren haben wir Cortison Tropfen bekommen die im Wechsel mit den Künstlichen Tränen gegeben wurden. Das war aber tatsächlich nur wenige Tage nötig und danach nie wieder.
LG
Quendolina
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