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Wichtige Frage zum Thema "Augenentzündung"

Alles rund um die Gesundheit Eurer Hunde.

Diese Rubrik ersetzt nicht den Tierarzt oder einen Besuch bei dem Selbigen.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon naijra » 22.03.2008 10:31

Ich würde auch erst mal abwarten, ob es sich verwächst - es ist eine Junghundekrankheit und verschwindet oft von selber. Wenn allerdings die Augen ständig tränen und eitriger Ausfluss da ist, muss man behandeln, und wenn die Salben oder Tropfen nichts nützen, ist es besser zu schaben.

Bei Rhian wurde es mit 18 Monaten gemacht; die Narkose war nur oberflächlich und ich konnte dabei zusehen. Jetzt ist endlich Ruhe mit ihrer ewigen Augengeschichte! :roll:
Hunde:
Rhian, Welsh Springer Spaniel Hündin *24.6.2006
Splash, Welsh Springer Spaniel Rüde *1.6.2010
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naijra
 
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Beitragvon CommanderROR » 13.08.2008 15:57

Hallo,

unser Labrador Junior (4.5 Monate) hat auch seit ein paar Wochen eine Augenentzündung, die augen an sich sind OK, aber unter den Augen und in den augenwinkeln ist es gerötet und es sammelt sich auch jede menge grünlich-gelber Schleim in den augenwinkeln.
Die tierärztin hat uns eine Salbe mitgegeben, mit dieser wurde es auch schnell besser und wir haben nach abklingen der Symptome noch ein paar Tage weitergemacht wie von der Ärztin empfohlen.
Nach absetzen der Salbe war aber innerhalb weniger Tage wieder alles beim Alten, nochmaliger durchlauf mit derselben Salbe kam zum gleiuchen Ergebnis, sie half nur solange sie eingesetzt wurde.

Jetzt gibt es aus meiner Sicht zwei Möglichkeiten:

Entweder wir haben zu schnell aufgehört mit der Salbe (vielleicht waren nur die offensichtlichen Symptome verschwunden) oder die Salb e kommt nicht wirklich zur Ursache des Problems durch (vermutlich ein zug laut TA).

Laut Beipack soll man die (Hydrokortisonhaltige) Salbe max. 14 Tage anwenden, wir haben jetzt ca. 2x1 Woche verwendet mit ein paar Tagen Pause zwischendurch, jetzt probieren wir es mal mit Euphrasia und dann ist die Frage ob wir nochmal die Salbe verwenden, diesmal die vollen 2 Wochen die max. gehen oder einen anderen Tierarz nach Alternativen fragen.

Irgendwelche Vorschläge?

die Salbe die wir momentan haben ist Polyspectran
CommanderROR
 
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nicht zu schnell handeln und rumschnippeln lassen!

Beitragvon JudithundFina » 13.08.2008 16:11

also ich kann dazu nur sagen:

ich habs damals nicht machen lassen, weil es irgendwann von selbst wegging und ich bin sehr froh darüber, weil ich hab mir 70 euro gespart und die tierärztin hat nicht an meinem hund rumgeschnippelt und das auge noch mehr gereizt, weil nach so ner op, das wohl eher wieder kommt..hatten seit dem nie wieder probleme mit den augen...

ich würde mal den tierarzt wechseln...ihr müsst euch sicher sein, dass euer tierarzt nicht geldgeil ist, sondern wirklich helfen will... jede op und narkose etc. bedeutet ein hohes risiko....

liebe grüße, judith :)
JudithundFina
(Themenstarter)
 
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Beitragvon Kirsty » 13.08.2008 16:19

Tja, wir haben die prädestinierte Rasse für Augenentzündungen, einen Cocker.
Und wir haben auch Probleme gehabt. Unser Wauwi hatt sowohl die Bläschen als auch Wimpern am inneren Augenlied und leider angeboren zu wenig Tränenflüssigkeit
Der TA wollte die Wimpern zupfen, hat dann eine OP empfohlen um es veröden zu lassen. Das hat mir garnicht gefallen. Zu den Bläschen sagte er auch, dass das später weggehen könnte und er es nur beobachten würde.
Wir sind dann zu einem speziellen Augenarzt für Tiere gegangen, damals wusste ich nicht, dass es das gibt. Sie hat dann festgestellt, dass es nicht an den Wimpern liegt und die OP quatsch wäre, sonder wir müssen mit speziellen Augentropfen die Tränendrüsen stimulieren. Jetzt haben wir es im Griff. Die Tropfen nutzen wir weiterhin, und vermutlich auch einen Leben lang, sind aber nicht schädlich, also kein Cortison oder so.
Also, lieber nochmal eine 2 Meinung einholen.
Kirsty
 
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Beitragvon Quendolina » 13.08.2008 17:59

Ich schreib jetzt mal was meine TÄ mir erklärt hat als Max dieses Problem hatte.
Das Auge hat ein eigenes Imunsystem das sich, wie alles andere am Junghund auch, erst entwickeln muß.
Im Zuge dieser Entwicklung passiert es sehr oft das die Lymphfollikel (ob das wohl richtig geschrieben ist??)) anschwellen und auf dem Auge ein wenig wie Sand wirken, scheuert halt, vor allem wenn dann auch noch wenig Tränenflüssikeit da ist. Cortisonhaltige Tropfen oder Salben lassen die Follikel abschwellen und damit verschwindet der Reiz und somit auch die Entzündung.
Unsere Dorf TÄ wollte Max auch operieren und die Bläschen abschaben und Rolllieder meinte sie auch festzustellen.
Zweite Meinung war dann das oben geschriebene.
Wir haben die Tropfen im ersten Lebensjahr immer mal wieder gebraucht und dann war es ok.
Ausserdem habe ich ihm immer wenn ich gemerkt habe das es wieder los geht Künstliche Tränen verpasst um das Auge zu befeuchten
Wenn ich die Wahl habe zwischen OP und hin und wieder Cortisontropfen, dann ziehe ich letzteres vor.

Schau Dich um nach einem TA der eine ordentliche Augenuntersuchung macht und entscheide dann.
Homöopathika haben bei Max übrigens nicht geholfen.

LG
Quendolina
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Beitragvon Merlin und Mone » 21.10.2008 11:47

Hallo,
ich schreibe mal in diesem Thread, damit ich keinen neuen eröffnen muss.

Unser Merlin ist 6 Monate und hatte vor ca. 6-8 Wochen schon mal Probleme mit diesen Follikeln am 3. Augenlid. Wir haben Tropfen bekommen und danach ging es auch einigermaßen gut. Aber jetzt hat es wieder angefangen. Die Augen sind knallrot und eitern (jedenfalls so ein gelb-grüner Schleim). Die Tierärztin sagt, dass das jetzt doch ausgeschabt werden muss.

Was meint ihr? Viele sagen ja, dass es irgendwann auch von selbst weggeht, andere aber dass nach der OP auch endlich Ruhe ist, habe aber auch gehört, dass es durch das Ausschaben dauerhafte Probleme mit den Augen geben kann. Was soll ich machen. Ich will keine OP, wenn es nicht sein muss. Aber kann es auch Schäden geben, wenn man es nicht machen lässt. Eigentlich vertrau ich der Tierärztin und beim ersten Mal wollte sie es ja auch nicht sofort ausschaben. In dem Link steht aber auch, dass man warten soll, bis er 1 Jahr ist... :hilfe:

Freu mich über eure Antworten
Gruß Simone
Merlin und Mone
 
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Beitragvon Kirsty » 21.10.2008 13:43

Das kann ich nur bestätigen. Unsere Augenärztin hat es auch nicht gleich machen wollen. Sie meinte wir warten und beobachten und tropfen. Und wir mussten es bis heute nicht machen lassen.
Ich kenne Hundebesitzer, die haben es machen lassen und dann bereut.
Kirsty
 
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Beitragvon Joco und Co » 21.10.2008 13:57

Hallo Simone,

wenn Du so skeptisch bist, hole Dir doch einfach eine zweite Meinung.
vielleicht gibt es in Deiner Nähe einen TA, der sich auf Augenkrankheiten spezialisiert hat.

Ich kann jetzt nur von unserem Hund sprechen, bei dem die OP ein voller Erfolg war, allerdings war der Hund schon 1 Jahr alt.

Unsere Daumen sind gedrückt ;)
Viele Grüße
Conny mit Dago und Atti

Wer sie sehen will, guckt
hier

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Sein Vertrauen zurück zu gewinnen jedoch mehrere Monate
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