Ich habe meinen Hund Bobby, einen wunderschöner Labrador-Schäferhund Mischling, bekommen als ich 7 Jahre alt war. Ich war kaum größer als er.
Er war ein fester Bestandtteil meiner Familie, und das für 13 Jahre. Am Ende konnte und wollte er kaum noch Spaziergänge machen und hatte schwierigkeiten die zwei Treppen an unserer Tür zu gehen.
Auch wenn er nicht mehr gut laufen konnte und schon ein wenig wunderlich wurde, war er doch sonst ein sehr gesunder hund, der immer gut gegessen hat und dessen Verdauung auch funktionierte. Er war auch nicht krank.
Normalerweise wenn wir mit unseren zwei anderen Hunde Spazieren gingen blieb er vor der Tür liegen und wartete darauf, das wir zurückkamen.
Gestern kamen wir vom Spaziergang zurück und er war nicht da. Wir haben überall gesucht, aber da wir in einer ländlichen Gegend wohnen und keine Zäune um unser Grundstück haben, hätte er überall sein können.
Ich habe schon oft gehört, dass Hunde zum sterben weggehen, aber ich weiß nicht ob es wahr ist.
Bobby ist nie weggelaufen, und er hätte auch nicht weit gehen können. Ich habe schon lange gewusst, dass er sterben wird und habe mich darauf vorbereiten können, aber den Gedanken, dass ich mich nicht an seinem Grab von ihm verabschieden kann, macht mich fertig.
Ist es normal, dass Hunde weggehen um zu sterben? Ich weiß nicht ob ich noch hoffnung haben kann. Und wenn es stimmt, wohin gehen sie? Wo kann ich nach ihm suchen? Ich liebe ihn doch so sehr, und ich könnte es nicht ertragen wenn er unbegraben an einem Ort liegen würde.
Ich hätte ihn doch so gerne auf seinem letzten Weg begleitet. Immerhin habe ich fast meine ganze Kindheit mit ihm erlebt.





