von Mone2801 » 26.08.2011 15:41
Ich hatte es irgendwann schonmal in nem anderen Thread geschrieben - ich "kenne" zwei Wäller, die beide nicht so ganz ohne sind. Einer davon ist ein Rüde, der relativ lange im hiesigen Tierheim saß, weil die erste Besitzerin mit ihm total überfordert war. Sie hatte sich auf die tollen Rassebeschreibungen der "Züchter" verlassen, die es ja gern mal so darstellen, als würden sich bei so einer Mischung automatisch nur die positiven Aspekte der jeweiligen Rassen durchsetzen. Was sie dann letztendlich an der Leine hatte, war dann doch weitaus anspruchsvoller, als sie es sich gedacht hatte...ein gegenüber Fremden eher misstrauischer Hund mit ordentlich Wachtrieb, der durchaus auch mal nach vorn gehen wollte - das in Verbindung mit der "Überschwänglichkeit" und dem Arbeitseifer vom Aussie. Und sowas dann in Anfänger-Händen...
Der zweite Wäller, den ich kenne, ist eine Hündin - auch die bei absolut überforderten Besitzern, die ihrem Arbeitsdrang - gepaart mit nem ordentlichen Hüte- und Wachtrieb - überhaupt nicht gerecht werden (können), obwohl sie sich wirklich bemühen. Trotzdem sind sie mit dem Hund schlichtweg überfordert. Wobei ich nicht sagen will, dass Wäller in den richtigen Händen nicht ganz tolle Hunde sind! Man muss halt wissen, auf was man sich einlässt und was bei so einer Kreuzung eben rauskommen kann. Würde mir daher die in Frage kommenden "Züchter" auch gut aussuchen und schauen, Hunde mit was für Anlagen da genau verpaart werden...