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Wer hat Erfahrungen mit Welpenkauf im Ausland?

Überlegungen vor dem Kauf.

Moderator: DF-Mods

Wer hat Erfahrungen mit Welpenkauf im Ausland?

Beitragvon Oskii » 17.04.2008 15:19

Hallo Zusammen,
bräuchte mal dringend einen Rat. Bin derzeit auf Züchtersuche und habe nun auch einige in der Schweiz gefunden. Jetzt habe ich mir die Frage gestellt, was bei der Einfuhr eines Welpens nach Deutschland zu beachten ist? Hat irgendjemand von Euch hier schon einmal Erfahrungen gemacht? Welche Papiere werden benötigt? Welche Schutzimpfungen müssen vorliegen? Muss man solch eine Einfuhr beim Zoll voranmelden? Muss man u.U. hier auch nochmals Einfuhrzölle bezahlen? Fragen über Fragen....ich will einfach nur vermeiden, dass ich spätestens an der Grenze keine böse Überraschung erleben muss....Im Voraus schon mal herzlichen Dank für Eure Infos.....VG Pe
Oskii
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Beitragvon onyxvl » 17.04.2008 15:48

Doofe Frage: warum kauft Ihr keinen Welpen in Deutschland?
onyxvl
 
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Beitragvon Oskii » 17.04.2008 15:53

...es gibt keine doofen Fragen.... ;)

wir sind auf der Suche nach einem Grossen Schweizer Sennenhund, ich bin auch in D aktiv auf der Suche. Jedoch gibt es hier mitunter sehr lange Wartezeiten (größer 1 Jahr) und deshalb möchte ich einfach mal alle Möglichkeiten in Betracht ziehen....
Oskii
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Beitragvon Quebec » 17.04.2008 15:53

Soweit mir bekannt ist, erlaubt der Schweizer Hundezuchtverband - SKG - die Abgabe der Welpen erst mit 12 Wochen. Vorher werden in der Regel keine Wurfabnahmen vorgenommen und somit können vorzeitig keine Ahnentafeln ausgestellt werden.

Das bedeutet, mit 3 Monaten ist ein Welpe Tollwut geimpft. Die Schweiz ist wie Andora, Island, Lichtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino und Vatikan dem EU-Recht angegliedert. Zur Einreise nach Deutschland braucht der Welpe den EU-Heimtierpaß, er muß gechipt sein und eine Tollwutimpfung haben.

Ob Zoll gezahlt werden muss, kann ich Dir nicht sagen. Ein Hund unterliegt ja nicht dem Artenschutzgesetz, muss nicht angemeldet werden (Zoll). Wir haben einige Neufundländer aus der Schweiz in Deutschland, mir hat noch keiner der Halter etwas über Zollkosten erzählt.

Gruß Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
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Beitragvon Murmelchen » 17.04.2008 15:57

Das Problem ist, das Deutschland bei Welpen unter 3 Monaten wohl etwas anders verlangt, wie wenn der Hund älter als 3 Monate ist. Hier steht was dazu http://www.bundestieraerztekammer.de/fa ... 15040671f9
Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern.
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Beitragvon Dannu » 17.04.2008 16:11

Hi,
wir haben im Oktober auch unseren GSS aus der Schweiz bekommen :D

Geboren ist er am 31.07., Wurfabnahme und Abholung war am 6. Oktober.

Einen EU Heimtierpass hatte unser Kleiner nicht, laut TA wäre das auch nicht gegangen, weil Schweiz kein EU Land ist und daher auch keine EU Heimtierpässe ausstellen kann...(Stand letztes Jahr, vielleicht schon wieder anders) Wir hatten den internationalen Impfausweis - der sollte es aber auf jeden Fall sein.
Gechipt sind die GSS bereits bei der Abgabe.

Wir hatten den Abholzeitpunkt ziemlich genau mit dem Züchter abgesprochen, weil ein Welpe bis zu einem bestimmten Alter noch keine Tollwutimpfung braucht - nach der ersten Impfung aber dann soundsolange nicht über die Grenze darf... - Na ja, wir haben uns auf den Züchter verlassen und daher nicht alles so genau gemerkt...

Frau Crimi von der Welpenvermittlung des Klub für Grosse Schweizer Sennenhunde kann dir bestimmt alles genau beantworten, es werden nämlich viele GSS ins Ausland verkauft. (Telefonnummer auf der Internetseite)

Zoll muss nicht gezahlt oder angemeldet werden - zumindest nicht wenn ihr nur einen Hund einführt.
Dannu
 
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Beitragvon onyxvl » 17.04.2008 16:21

Ok, das mit der Wartezeit ist nachvollziehbar.

Wie es mit Wurfabnahmen in der Schweiz aussieht, weiss ich nicht, aber wenn die erst mit 12 Wochen sind, dann hätt ich ein Problem damit. Meines Erachtens sollte ein Welpe mit 8 Wochen ins Haus kommen, wer weiss, was er sonst für Erfahrungen beim Züchter macht. Muss ja nicht mal negatives sein, es reicht, wenn er aus Zeitgründen keine Erfahrungen macht (ich glaub nicht, dass der Züchter mit dem ganzen Wurf in die Stadt geht, zur Stubenreinheit erzieht usw...). Außerdem kommt er dann mit immerhin über 4 Monaten ins Haus, zwei Wochen Eingewöhnung und wuppst hast Du einen Halbstarken. Damit wird Dir quasi die Welpenzeit gestohlen.

Zoll würde ich mal beim Finanzamt nachfragen, Stichwort Einfuhrumsatzsteuer aus Nicht EU Land.

Gewährleistung ist dann eine andere Frage, da kenn ich mich nur mit Deutschem Recht aus.

Impfungen und Heimtierausweis hast Du ja schon einen Link.
onyxvl
 
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Beitragvon Murmelchen » 17.04.2008 16:23

Ich kenn es in der Schweiz so, das Familienhunde erst mit 12 Wochen abgegeben werden und Sport-/Diensthunde mit 8 Wochen. So ist es zumindest bei den Züchtern, bei denen ich mal nachgefragt habe :nixweiss:

12 Wochen, sind bei mir keine 4 Monate :???: ;)
Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern.
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Beitragvon Oskii » 17.04.2008 16:26

vielen Dank mal für die raschen Antworten. Eine Frage hätte ich jetzt allerdings noch: Wie war es bei der Einführung nach D? Beim Zoll habe ich inzwischen die Auskunft bekommen, dass man wohl 24 Std. vor der Einfuhr (hässliches Wort) von einem Welpen dies der Zollbehörde melden sollte, damit evtl. ein Veterinär sich das Tier anschauen könne?!? Oder wurdet Ihr bei der Einreise nach D gar nicht kontrolliert? Desweiteren habe ich die Info über den Zoll bekommen, dass man wohl 19 % Steuer bezahlen muss...VG Petra
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Beitragvon onyxvl » 17.04.2008 16:33

Sorry, aber 12 Wochen - 4 Monate bezog sich darauf, dass Wurfabnahme frühestens mit 12 Wochen und ich davon ausgehe, dass es wenns dumm läuft 1 bis 2 Wochen vergehen können bis Zuchtwart und Züchter Zeit hat und dann nochmal vtl. 1 Woche dazwischenliegt, bis man am Wochenende dann zu Hund abholen fährt. Ist von der Strecke her ja kein Pappenstil, den man abends nach Feierabend noch macht!
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