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Wer hat auch einen 'Therapie-Hund'?

Was sonst nirgendwo reingehört.

Moderator: DF-Mods

Wer hat auch einen 'Therapie-Hund'?

Beitragvon brinisan » 14.06.2007 21:48

hi ihr lieben! :winken:
klar, wir haben alle unsere hunde, weil wir hunde LIEBEN.
für mich hat mein hund aber auch noch eine ganz spezielle 'bedeutung'. er ist mir sozusagen 'verordnet' worden.
bedingt durch starke depressionen hatte ich das haus nicht mehr verlassen und tyler hat mich sozusagen wieder ins 'leben' katapultiert.

wer von euch hat noch einen 'therapie-hund' und wie geht es euch damit?
Liebe Grüße von Brini und Klein-Tyler!!!


Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht.
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Beitragvon Oscar » 14.06.2007 21:55

Bei mir war Justus auch eine Hilfe
Ich hbe mir im letzten Jahr das Knie völlig demoliert
Kreuzband Minisken unsw. konnte ca. 6Monatenicht laufen langsam beginnen sich jetzt die Mskeln wiedr aufzubauen da man ja rauslaufen muss
ich gehe heute och sehr vorsichtig doch durch justus vergesse ich mein Knie hin und wieder was hilft sich auch mal wieder frei zu bewegen.
Nicole
Oscar
 
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Beitragvon Fröhliche Bande » 14.06.2007 21:56

Hallo Brini,

Unsere Pebbles ist ganz klar der Therapiehund meiner Frau.
Die hatte mit ähnlichen Problemen wie du zu kämpfen.

Wenn ich jetzt sehe wie glücklich die mit unseren Kleinen ist, bin ich immer wieder der Meinung das es das beste war was wir tun konnten. Obwohl ich mich vorher gegen einen dritten Hund ein wenig gesträubt hatte.

Aber soviel an der frischen Luft wie sie jetzt seit letztem Herbst war, war sie glaube ich die letzten 10 Jahre vorher zusammen nicht.

Schönen Gruß,
Frank
Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat.

Roger Andrew Caras

In Gedanken seid ihr immer noch bei mir meine Missymaus und meine geliebte Scullyomi.
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Beitragvon Micki... » 14.06.2007 21:58

Janosch kam auch aus ähnlichen Gründen zu mir.
MfG Micki mit Sohnemann Noel Eliah und treuem Hundeherz Janosch... :-)

Henry für immer in meinem Herzen, 1994-2008
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Beitragvon brinisan » 14.06.2007 22:10

ich freue mich total über eure offenheit bei diesem ja etwas 'heiklen' thema! :2thumbs:
leider wird es ja oftmals noch 'totgeschwiegen', gerade psychische dinge.

der chef meines mannes hatte sich einen husky geholt, nachdem er 2 mal überfallen wurde und unter wahnsinnigen ängsten deswegen litt.
leider ist der hund vor 2 wochen gestorben.

ich war auch selten so viel draussen wie jetzt mit hund. ich war auch total 'kontaktscheu' geworden, mochte nirgendwo mehr anrufen und so. selbst bei langjährigen freundinnen nicht.
aber wenn man mit einem welpen auf die straße geht, wird man ja wirklich dauernd angesprochen und in gespräche verwickelt.
ich habe noch nie so viele menschen kennengelernt wie in den letzten 11 wochen. :^^:
Liebe Grüße von Brini und Klein-Tyler!!!


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Beitragvon Lexa » 14.06.2007 22:16

brinisan hat geschrieben:ich war auch total 'kontaktscheu' geworden


Du machst hier gar nicht den Eindruck, kontaktscheu zu sein. ;) Aber im Internet ist es wahrscheinlich etwas anderes als im "realen" Leben.

Freut mich aber, dass dir dein Mockelchen so viel Lebensfreude wiedergegeben hat! :yes:

LG Lexa
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Beitragvon couchpotatoe » 14.06.2007 22:18

Kira ist der Therapiehund für meinen Sohn!
Julian hat eine Sprachentwicklungsverzögerung, u.a. wegen einer falsch diagnostizierten Schallleitungsschwerhörigkeit mit einem anfänglichem Hörvermögen von 20% (post-OP bds 100%)

Kira hat ihm zu mehr Selbstbewußtsein verholfen, es war und ist egal, ob er nun Kira zu ihr sagt oder eben "Kija", weil er dass "R" nicht hinbekommt.
Mit ihr kann er in "seiner" Sprache sprechen, die ehrlicherweise sogar manchmal uns Eltern vor Rätsel stellt.
Sie hört auf ihn, macht "Sitz", "Platz", "Bleib", "Stups" (trainierte gleichzeitig das "S", "ST", "TZ", "P"), ist bei ihm an der Leine wesentlich ruhiger, zieht gar nicht und guckt immer, ob er nachkommt!

Er hat auch eine wichtige Aufgabe, er trainiert mit ihr Tabletten verabreichen, jeden Tag!! Mit einer Bierhefetablette!

Seitdem wir sie haben, macht er rasende Fortschritte beim Logopäden, hat Selbstbewußtsein aufgebaut, einfach toll!!

Und wenn die beiden miteinander Gassi gehen, auf dem Weg zum KiGa :herzen4:
liebe Grüße von Diana mit den Wischmops Kira und Nikan
*********************************************

Ich danke dem Alphabet für die zur Verfügung gestellten Buchstaben.
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Beitragvon Fröhliche Bande » 14.06.2007 22:21

brinisan hat geschrieben:ich habe noch nie so viele menschen kennengelernt wie in den letzten 11 wochen. :^^:


Das kenne ich auch. Wir sind letztes jahr in unser Häuschen eingezogen und hier in der Gegend haben total viel Leute einen Hund.
So schnell wie wir hier neue nette Leute kennegelernt han ich das noch nie erlebt.
Und das haben wir unseren Hunden zu verdanken. Müsst ich die ja eigentlich direkt noch mal knuddeln für. :knuddel:
Wie hab ich es eigentlich solang ohne Hunde ausgehalten? :denken:

Schönen Gruß,
Frank
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Beitragvon Ulrike87 » 14.06.2007 22:23

Sammy ist auch ein Art Therapiehund für mich.
Er war aber schon da, bevor es mir schlecht ging.

Vor Monaten habe ich auch Depressionen bekommen, war nur noch am Heulen, habe schon gesagt, dass ich nicht mehr leben will.

Aber ich hatte meinen Sammy. Er hat mir so viel halt gegeben. Ich kann mit ihm reden und er hört mir zu. Ich kann in sein Fell weinen und ihn knuddeln und er ist mir nicht böse.

Ohne ihn würde ich heute wohl hier nicht schreiben.
Er bedeutet mir teilweise mehr als meine Familie. Er ist immer für mich da. Und ich auch für ihn. Ohne ihn mag ich nicht mehr leben.
Ich danke ihm für alles, was er mir gegeben hat und ich hoffe ich kann es ihm genug zeigen.

Ich verstehe euch alle sehr gut. Man baut so eine starke Bindung zu einem Tier auf, dass aussenstehende einen schon für Verrückt erklären...

LG Ulrike
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Beitragvon brinisan » 14.06.2007 22:36

hihi, lexa, das sagen gaaaanz viele! :^^:
ich wirke auch in 'real life' nicht gerade kontaktscheu. nur menschen, die mich richtig gut kennen, merken das.
ich drehe oft (aus unsicherheit) gerade auf bzw. rede viel.
aber es kann ja auch keiner sehen, welche kämpfe ich da innerlich austrage. ;)
ich habe mir jahrelang 'antrainiert', meine unsicherheit so zu 'verpacken', dass es kaum einer merkt.

ja stimmt, wie war es eigentlich, bevor tyler hier war? :???: kann ich mir kaum noch vorstellen.
aber ich verdanke dem kleinen soooo viel!!! ich habe nur noch über's sterben nachgedacht, hatte ständig angst davor. (also praktisch das gegenteil von selbstmordgedanken)
ich habe in den letzten jahren viele leute aus dem engsten familienkreis sterben sehen und beerdigen müssen. da fiel es mir total schwer, den sinn im leben zu sehen. ich konnte mich auf und über nichts mehr freuen.
aber tyler hat wirklich die sonne wieder in mein leben gebracht!!! :herzen4:
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