von Lucanouk » 26.04.2011 19:12
sozialisation ist sehr wichtig, das stimmt. und das spiel mit alters- bzw. artgenossen ebenfalls. jedoch solltet ihr bedenken, dass zu einer guten welpenspielstunde nicht nur spiel, sondern eben auch gehorsam gehört. in einer guten welpenspielgruppe lernt der hund, dass hundekontakte toll sind, aber frauchen/herrchen im endeffekt wichtiger ist. und das auch das spiel teilweise von den menschen gelenkt wird.
um das vernünftig managen zu können braucht es oft doch auch einen außenstehenden, der verhaltensauffälligkeiten und eventuelle probleme schnell erkennt, also jemanden, der objektiv und erfahren ist und die hh berät, wie man hier am besten schon früh gegenlenkt.
auch jemand, der eben schon erkennt, wann es noch spiel ist, ab wann eingegriffen werden muss und wann man auch konflikte bzw. in welcher form laufen lassen sollte.
wenn man das ganze falsch angeht, hat man am ende nen hundefixierten junghund, der aus frust eventuell leinenaggressiv wird oder nicht abrufbar ist. eine falsch angelegte welpenspielstunde macht aus einem welpen keinen sozialisierten hund, sondern opfer bzw täter.
LG aus Berlin von Marika und
* Anouk (Windhundbrackengewirr), 01.08
* Luca (Malinois-Podenco-Mix), 04.07
* Kessy (Dackel-Spitz-Mix) 23.12.1992-23.10.2010 Auf ewig im Herzen!
Fotos der Teufelchen