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Welpe wird aggressiv

Alles rund um Probleme mit Euren Hunden.

Moderator: DF-Mods

Welpe wird aggressiv

Beitragvon PattyAron » 01.09.2009 12:47

Hallo,

ich habe einen kleinen Labradorwelpen, offiziell ist er jtzt 15 Wochen, wir denken allerdings, dass er ca. 2 Wochen jünger ist.

Jedenfalls ist der Kleine eigentlich sehr lieb, hat auch schon gelernt, dass man beim Spielen nicht schnappt usw.
Allerdings kommt es jetzt immer häufiger (jeden Tag) vor, dass er total ausrastet und uns anfällt. Er beißt dann auch richtig. Und bellt.

Anfangs habe ich es natürlich mit Ignorieren versucht. Bin einfach aufgestanden und weggegangen. Das ging allerdings nicht, weil er mir dann von hinten in die Waden gebissen hat. Also habe ich es mit aufstehen, Arme verschränken und Hund ignorieren versucht. Da beißt er aber so lang ins Bein und zerrt an der Hose, bis sie reißt, dass es unmöglich ist, nicht zu reagieren. Er hat mir nun schon 2 Hosen komplett zerfetzt.

Wegschieben nützt natürlich auch nichts, das stachelt ihn nur mehr an. Ich biete ihm jetzt immer etwas anderes an zum reinbeißen, eines seiner Spielzeuge, aber das nützt nichts, er beißt 2 mal rein und geht dann wieder auf Mensch.

Gestern war ich mit ein paar Freunden am See grillen und Aron hat sich wirklich toll benommen.
Aber ganz plötzlich ist er ausgerastet, hat meinen Kumpel gebissen (der gar nichts gemacht hatte, hatte ihn nicht mal angesehen) und ist dann die ganze Zeit auf mich losgegangen, ich wollte ihn ja von den anderen ablenken.

Was kann ich denn da tun? Wie soll ich in dieser Situation handeln?

LG
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PattyAron
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Beitragvon Ramonia » 01.09.2009 12:49

1. Er ist nich aggressiv

2. Gib ihm auszeiten. wenn er "ausrastet" ab in die Box, oder ein eigenes zimmer, beim Grillen an die Leine und an einer ruhigen Ecke festbinden.
Mach ihm klar dass du bestimmst, wann er Pause macht.
Syk (Labrador-Schäfer Mix) 21.2.2009
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Beitragvon Steffi E. » 01.09.2009 12:57

Hallo,

ignorieren würde ich dieses Verhalten auf keinen Fall. Mach ihm deutlich, dass Du das nicht wünschst. Ich würde ihm ganz klare Grenzen aufzeigen.
Wenn er so spinnt und auf ein "Nein" nicht reagiert, dann bring ihn kommentarlos aus dem Zimmer und lass ihn ein paar Minuten schmoren. Wenn Du ihn wieder reinholst und er wieder anfängt, dann fliegt er wieder postwendend raus.

Liebe Grüße

Steffi
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Steffi E.
 
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Beitragvon PattyAron » 01.09.2009 13:35

Danke, das werde ich probieren. Klingt sehr plausibel :)
Danke
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PattyAron
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Beitragvon Kleinemoni » 01.09.2009 13:38

Und lass ihn mal komplett (mit grossem Blutbild und evtl. neurologischer Untersuchung) durchchecken. Er ist zwar jung aber da ihr ihn ja offensichtlich aus einer nicht ganz vertrauenswürdigen Quelle habt, würde ich das auf alle Fälle machen. Nicht das er irgendwas gesundheitliches hat (was ihm Schmerzen bereitet) und ihr es zu spät merkt.
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Beitragvon Lunamaus » 01.09.2009 13:39

Das hört sich auf jeden Fall so an das er damit versucht mehr Aufmerksamkeit zu erhaschen u. die kriegt er ja dann auch wenn Du ihm dann auch noch was zum spielen anbietest.
Ich würde ihm auch ein konsequentes ,,nein" geben u. vor die Tür setzen. Ist er ruhig u. benimmt sich dann lass ihn wieder rein ansonsten bleibt er halt draußen. Ist aber eigentlich eine Lektion die die kleinen recht schnell raushaben. ;)

LG Tanja mit Luna
LG Tanja mit Luna
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Lunamaus
 
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Beitragvon Milana » 01.09.2009 15:47

Ach woher kenn ich das nur :roll:
Patty...ich hab auch so ein kleines Monster zu hause...
ich probier mal meine Email freizuschalten...schreib mir dann bitte...ich glaub wir haben da zwei "gleiche" Exemplare .Les dir meine "Freds" durch, aber bitte bitte nicht erschrecken muss bei euch ja nicht so sein :smile: Wenn du möchtest schreib mir bitte....

LG Ela
LG von Ela mit Kyra, Labrador ( *14.02.09)

Kyra, meine Geduldsprobe


In Erinnerung an meine Sheela, ich werde dich nie vergessen. * ca. 1996 - 18.04.2009
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Beitragvon muecke » 01.09.2009 17:37

Was kann ich denn da tun? Wie soll ich in dieser Situation handeln?

Schadensbegrenzung :D
Ich spar mir in solchen Situationen jegliches "Nein" "Aus" "Pfui" oder sonstwas. Wenn Hundi so drauf ist, wie du es beschreibst, kommt eh nix im Hirn an :D
Ich schaff den Lütten dann aus dem Zimmer, geb ihm was zu kauen und lass ihn runter kommen.
Das geht bei meinem allerdings wesentlich schneller als bei deinem .

Wenn er so extrem aufdreht würd ich auch mal überlegen, ob er genügend Ruhephasen hat und ob ihr nicht zuviel mit ihm macht / ob er zuviel Eindrücke verarbeiten muss.
Nur so als Gedankenanstoß.

Zur Praxis: Extemes IN-Die-Extremitäten-Beißen ignorier ich nicht, dennoch werd ich nicht laut, hektisch oder sonstwas.
Ich schieb dem Hund was zwischen die Zähne ( Handtuch, Stofftier, irgendwas , was greifbar ist ) und schmeiß ihn so dezent aus dem Zimmer :roll:
LG
Melanie und BX Bandit

In meiner Welt bin ich normal...
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Beitragvon Arctic wolf » 04.09.2009 19:38

Hallo,
ich habe leider genau dasselbe Problem wie Patty&Aron. Mein Welpe ist jetzt beinahe 15 Wochen alt und beißt wie verrückt. Ich habe das Gefühl das er mich überhaupt nicht als Rudelführer respektiert. Die Hundetrainerin meinte ich sollte ihn einfach ignorieren, aber mittlerweile beißt er wirklich so feste zu, dass dies mir unmöglich erscheint. Zu Hause setze ich ihn dann einfach immer für ein paar Minuten vor die Tür, aber wenn wir draußen spazieren gehen ist dies natürlich nicht möglich. Aus diesem Grund habe ich ihn in den letzten Tagen immer mit Kommandos wie „Sitz“, „Platz“ usw. abgelenkt, wenn er wieder anfing zu beißen. Allerdings funktioniert dieses Ablenkungsmanöver nur, wenn ich Leckerchen dabei habe. Wenn er nicht grade einen seiner Anfälle hat, hört er aber auch ohne Leckerchen auf Kommandos. Dummer Weise sind heute beim Spaziergang die Belohnungen ausgegangen und er hat mich so feste gebissen, dass es hinterher tatsächlich geblutet hat. Ein Aufschrei, oder ein Quietschen nützt bei ihm gar nichts. Ebenso wenig ein strenges „Nein“. Es wird einfach immer schlimmer. Auch der Schnauzgriff zeigt bei ihm keinerlei Wirkung. Ich habe ihn heute sogar mehrmals auf den Rücken gelegt und gewartet bis er sich beruhigt, aber sobald ich ihn wieder losließ, ging die Schnapperei von vorne los. Am Ende habe ich ihn dann einfach nach Hause getragen, auch wenn er dabei den Ärmel meines Pullovers zerrissen hat. Ich mache mir langsam wirklich Sorgen, da es sich um einen Weißen Schweizer Schäferhund handelt und wenn der groß ist könnte er zu einer wirklichen Gefahr werden. Die Tipps der Hundetrainerin helfen mir leider nicht weiter. Ich hoffe ihr habt einen guten Rat :sad2: .

Liebe Grüße

Arctic wolf
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Beitragvon Ramonia » 04.09.2009 19:47

Öhm, Schnauzgriff... auf den Rücken drehen... was erhoffst du dir davon?
Syk (Labrador-Schäfer Mix) 21.2.2009
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