Anij hat geschrieben:Also ich würde eins bestimmt nicht machen, nämlich rufend, auf den Hund warten, wenn er nicht kommt. Entweder hingehen und den Hund kommentarlos abholen und mitnehmen oder -wenn es das Gelände zuläßt- rufen und weg gehen.
Meine 2 wissen genau, wenn ich rufe, rufe ich nur einmal und dann gehe ich weiter, es ist an Ihnen zu schauen, daß sie bei Ihrem Rudel bleiben und Ihre Menschen nicht abhanden kommen. Das haben sie inzwischen so verinnerlicht, daß selbst mein Roter, wenn er gerade ziemlich vertieft in seine geliebte Buddelei scheint, aufhört und mitkommt.
Ich sehe es in unserem Auslaufgebiet so oft, daß Leute rufend und pfeifend da stehen und man förmlich sieht, wie ihr Hund ihnen den gedanklichen Mittelfinger entgegen streckt und sein eigenens Ding dreht. Solange die rufen und pfeifen, weiß er ja genau, wo die sind und braucht noch nicht mal zu gucken.

Nett ausgedrückt!
Also meine Kleine lässt sich sonst, wie gesagt, wirklich IMMER abrufen und kommt sofort. Nur der Impuls "anderer Hund" lässt sie einfach alles Gelernte vergessen.
Weglaufen wäre schon ok, ich möchte aber auch nicht, dass sich der andere HH von meiner Kleinen belästigt fühlt, denn wenn ich weiterlaufe, rennt die Kleine erstmal dem anderen HH samt Hund hinterher ... Das möchte vielleicht auch nicht jeder?
Was meine Große betrifft... sie läuft meistens noch an der Schleppleine, da sie einen enormen Jagdtrieb hat und als ehemaliger Straßenhund einfach sehr selbständig ist. Sie macht gern mal kurz "ihr Ding" und läuft dann auch außer Sichtweite.
Sie kommt dann auch wieder, meist nach spätestens 1-2 Minuten ...trotzdem ist es mir meist zu riskant, da ich nicht weiß, was sie in dieser Zeit so alles anstellt.
Wirklich versteckt habe ich mich noch nicht, aber ich denke, im Zweifelsfall würde sie einfach nach Hause laufen, sie kennt ja den Weg.
Und dort würde sie mich anschauen mit dem Blick: "Frauchen, wo warst du denn? Mein Ausflug war cool ..."
