Chris2406 hat geschrieben:Hallo,
das Problem, das ich bei der Hütearbeit mit Zwergzebus sehe, ist deren Ursprünglichkeit. Sprich, dass Zwergzebus nur bedingt zur Hütearbeit mit Hunden geeignet sind, weil sie wesentlich eher und "uriger" zum Angreifen neigen als Hausrindrassen.
Wir haben uns seit Jahren mit der Frage nach geeigneten Rinder-Rassen o. Ä. für eine Extensiv-Haltung in Gebirgslage beschäftigt und neben persönlichen Erfahrungen mit Yaks in einer Art Praktikum, waren auch Zwergzebus im Gespräch. Sowohl bei Yaks, als auch bei den Zwergzebus hätten wir von einer Hütearbeit durch Hunde eher Abstand genommen, ganz besonders mit einem noch unerfahrenen Hund.
In einer Konstellation erfahrener Hund + bekannte, ruhige Zwerg-Zebu-Herde käme es auf einen Versuch an - aber eben nicht als "Erst-Übungs-Objekt".
LG, Chris
Das sehe ich genauso.l Anfänger Hund mit nicht eingehüteten Zwergzebus... ich würds mich nicht wagen.
Ich hab meine Hunde zuerst komplett an Schafen ausgebildet und erst mit gescheiter Reife des Hundes (etwa 3 Jahre) mit den Rindern angefangen.
Ganz wichtig: nicht einfach "mal anfangen und sehen was passiert"
Wenn wirkliches Interesse und auch Not für Hilfe bei den Zebus besteht, erst den Hund komplett ausbilden (lassen). Am besten bei einem erfahrenen Trainer und an Schafen.
Sandra Zilch ist da sicher eine sehr gute Adresse.
LG Sanny