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Welcher Hund zum Rinder hüten

Alles rund um Hütetraining.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon redborder » 10.11.2009 17:42

Bei Anouk ist bereits der Australian Shepherd vorhanden. Ihre Frage bezieht sich auf die Eignung dieser Rasse. ;)

LG Sanny
fides esperantia caritas
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Beitragvon Gast » 10.11.2009 18:01

Ich würde auch gerne mit meinen Hüte semiare machen..

leider finde ich in meiner Nähe nichts..
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Beitragvon *fling* » 10.11.2009 22:14

Sheena hat geschrieben:Ich würde auch gerne mit meinen Hüte semiare machen..

leider finde ich in meiner Nähe nichts..


Am 30./31. Januar findet in 58300 Wetter/Ruhr ein Seminar mit Anita Hermes statt. Das sind von Dir aus grad mal 80km =).
Prokrastination - ein Problem, dass ich gleich morgen angehe...
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Beitragvon Chris2406 » 11.11.2009 09:38

Hallo nochmal,
nachdem mich in erster Linie die Zwergzebus in diesen Thread geführt haben, habe ich mir nochmal die drei Herden hier im Umfeld verinnerlicht...

Das sind sehr vitale, schnelle, agile Tiere, auch wenn sie noch so klein und handlich aussehen. Die Herden hier in der Umgebung sind m. E. recht handlich und umgänglich. Keiner der Halter arbeitet beim Umtrieb mit Hunden, obwohl z. t. vorhanden.

Zwergzebus und andere, erst spät domnestizierte Rinderrassen sind nicht mit "normalen" Hausrindern zu vergleichen, da sie in vermeintlichen Krisensituationen noch sehr in ihr ursprüngliches Wildtierverhalten verfallen.
Da ist nichts mit in die Haxen zwicken des Hundes - das könnte tödlich enden.

Heißt also, für diese Zwergzebus brauchts schnelle, wendige Hunde, die auf Distanz gut arbeiten. Und zwar einen Tick vorsichtiger arbeiten, als Hunde, die in der "normalen" Rinder-Arbeit eingesetzt werden.

Welche das sind, überlasse ich Euch Hüte-Profis.

LG, Chris
Alte Hunde - sie machen einen einfach wahnsinnig und wir lieben sie dafür und irgendwann brechen sie uns das Herz, wenn sie gehen müssen.
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Beitragvon woodycody » 11.11.2009 12:33

Ich hatte mit meinen Aussie mal ein Rinderseminar wo auch recht wilde Zwerzebus bei waren.
Ich fande nicht das die vom Verhalten soviel anders waren wie unsere
Jungrinder auf der Wiese.
Die gingen auch schon mal auf Cody los und erst mußte sich da Respekt verschaffen.
Natürlich gibt es da unterschiede, aber ich denke schon das man auch diese
Rinder mit einem Aussie händeln kann.
Aussie können sehr schnell und vorsichtig arbeiten.
Liegt halt an den Hund.
Aber die Frage ansich ob das mit Aussies geht an Zwergzebus finde ich schon machbar.
Aber nicht unbedingt als blutiger Anfänger.
Da muß man erstmal ne Menge lernen.
Gruß
woodycody
 
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Beitragvon sahia » 11.11.2009 12:47

Ich weiß nur, dass uns in einem Working Cowhorse-Kurs mal von der Arbeit mit Zebus abgeraten wurde, da man nie weiß, ob sie ihr Heil in der flucht oder doch lieber im Angriff suchen. Man hat sogar davon abgeraten, Pferde und Zebus auf eine Weide zu stellen, wenn dann nur, wenn die Zebus einen extra Bereich haben, in den sie sich völlig ungestört zurück ziehen könen.
Zebus sind wohl sehr viel schneller reizbar als normale Kühe und gehen dementsprechend schnell auch nach vorne. Das kann für Pferd und Reiter sehr gefährlich enden, denke bei einem Hund ist es nicht anders.
Liebste Grüße
Sahia + Tonda

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Beitragvon Tucker » 11.11.2009 13:23

Man hat sogar davon abgeraten, Pferde und Zebus auf eine Weide zu stellen,


Rinder und Pferde sollten eigentlich grundsätzlich nicht auf denselben Weiden stehen, weil beide völlig unterschiedliche Ansprüche ans Gras haben. Während für Rinder ein eher fettes Gras (weidelgras z.B.) gut bekömmlich ist, ist es für Pferde zu fett und kann ggf. auch zu futterbedingten Erkrankungen führen.

Ansonsten kenn ich mich mit Rinderrassen nicht so gut aus, die Rinder an denen mein ACD ab nächstes Jahr regelmäßig arbeiten darf sind Tuxer, mal sehen. Vorher werden wir eh noch einige Seminare machen müssen, mal sehen was für Rassen wir da begegnen.
Ich muss aber sagen, von einem Hund der ausdrücklich ein Rinderhund ist (auf meinen jetzt bezogen) erwarte ich eigentlich, dass er mit den Rindern klarkommt (eine ordentliche Ausbildung die die natürlichen Anlagen ergänzt vorausgesetzt), egal was das jetzt für welche sind. Tut er das nicht, ist das Zuchtziel wohl verfehlt- meine Meinung!
lg
susanne mit Tucker (exklusiver Mix: australischer Betthund X australische Pottsau)

~~~~~~~~

ACDs are getting enough attention these days, that a fair number of people are asking about them. And I'm convinced that most people really don't want one. They just think they do.
(Mark Abbot)
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Beitragvon Codys-Hunter » 12.11.2009 07:00

Tucker hat geschrieben:
Man hat sogar davon abgeraten, Pferde und Zebus auf eine Weide zu stellen,


Rinder und Pferde sollten eigentlich grundsätzlich nicht auf denselben Weiden stehen, weil beide völlig unterschiedliche Ansprüche ans Gras haben. Während für Rinder ein eher fettes Gras (weidelgras z.B.) gut bekömmlich ist, ist es für Pferde zu fett und kann ggf. auch zu futterbedingten Erkrankungen führen.

Ansonsten kenn ich mich mit Rinderrassen nicht so gut aus, die Rinder an denen mein ACD ab nächstes Jahr regelmäßig arbeiten darf sind Tuxer, mal sehen. Vorher werden wir eh noch einige Seminare machen müssen, mal sehen was für Rassen wir da begegnen.
Ich muss aber sagen, von einem Hund der ausdrücklich ein Rinderhund ist (auf meinen jetzt bezogen) erwarte ich eigentlich, dass er mit den Rindern klarkommt (eine ordentliche Ausbildung die die natürlichen Anlagen ergänzt vorausgesetzt), egal was das jetzt für welche sind. Tut er das nicht, ist das Zuchtziel wohl verfehlt- meine Meinung!


Hallo
ich kann Dir versichern das die ACD die ich kenne mit allen Rindern zurecht kommen, egal wo und welche Rasse :gut: . Auf den Rinderseminarn die ich besuche und die ACD die ich kenne und das sind nicht wenige, war das immer so. Sie sind einfach dafür gemacht. Aber man muß auch damit umgehen können, denn das ist das schwierige an der Sache. Die Frage ist nicht ob der Hund das kann.
Aus der Erfahrung raus kann ich noch sagen das das arbeiten an Rindern nicht soviel anders ist als an Schafen. Gut man arbeitet mehr an den Köpfen. Dadurch das die Hunde viel aufmerksamer sind bei Rindern kann man es ganz gut einschätzen.
Grüße Codys-Hunter :headbash:
If it´s not a Working Kelpie
It´s just a dog
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Beitragvon redborder » 12.11.2009 19:38

Codys-Hunter hat geschrieben:Aus der Erfahrung raus kann ich noch sagen das das arbeiten an Rindern nicht soviel anders ist als an Schafen.


Das würde nicht nicht so sagen wollen- zumindest nicht in Anbetracht einer Ausbildung eines unerfahrenen Hundes. Der Hund sollte gut ausgebildet sein (hier gehts ja um einen Shepherd) bevor er ans Rindvieh geht.
Beim einem gut gezogenen ACD kann man bestimmt auf nette Rinder zu Ausbildungszwecken zurückgreifen, die bereits eingehütet sind, da deren Arbeitsweise eine komplett andere ist.
Das "am Kopf" arbeiten hat man beim Shepherd auch nicht in der ausgeprägten Form, wie es bei andersrassigen Rinderhunden der Fall ist.
Hier ist eher das "Heeling" gefragt.

Zu bedenken ist weiterhin, daß man hinter einer Schafsherde von 30 oder 40 Tieren den Hund immer noch sehen und korrigieren kann, bei einer Rinderherde hingegen reichen 3 oder 4 Tiere und der Hund muss selbstdenkend und korrekt arbeiten, da man ihn dahinter schon nicht mehr sehen und per Kommandos korrigieren kann- da ist dann zusätzlich auch "Cowsense" beim Menschen gefragt.

Also bitte keinen unerfahrenen Hund an unerfahrene Rinder. Kann tödlich sein.
LG Sanny
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Beitragvon Gast » 12.11.2009 19:39

*fling* hat geschrieben:
Sheena hat geschrieben:Ich würde auch gerne mit meinen Hüte semiare machen..

leider finde ich in meiner Nähe nichts..


Am 30./31. Januar findet in 58300 Wetter/Ruhr ein Seminar mit Anita Hermes statt. Das sind von Dir aus grad mal 80km =).



Danke schön
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