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Welcher Hund passt zu mir?

Überlegungen vor dem Kauf.

Moderator: DF-Mods

Re: Welcher Hund passt zu mir?

Beitragvon wildsurf » 09.02.2012 10:11

Grundsätzlich ist es dem Berner natürlich beinkühlem Wetter am wohlsten. Sie lieben hitzt nicht gerade.
Sofern der Hund sich in den Schatten zurückziehen kann oder sich im kühlen See oder Bach abkühlen kann, ist das nicht so ein Problem. Natürlich ist er dann in den wärmsten Wochen weniger aktiv. Das sind aber alle Hunde mit dicker Unterwolle.
Aber auf 1300m ist die heisseste Zeit eher kurz oder wie sieht das aus?
Unsere ehemalige Nachbarin hat 5 Berner. Die sind im Hochsommer wie alle Hundehalter vor allem am Morgen früh und am Abend spät unterwegs.
liebe Grüsse Kathrin & Caron


Vielleicht ist das Lachen ein Sonnenstrahl, der von aussen auf uns fällt
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Re: Welcher Hund passt zu mir?

Beitragvon ulliskaya » 09.02.2012 11:20

Hallo,

als Halter eines Berners kann ich dir versichern, dass sich ein Berner bei Hitze genauso wohl bzw. unwohl fühlen kann wie eigentlich die meisten Hunde (sofern sie ähnliches Fell haben).
Der Berner kommt doch aus den Alpen. Er ist also winter- und sommertauglich ;)
Und wir alle wissen doch, dass die Sonne in der Höhe eine ganz andere ist, als "hier unten" bei uns. Berner sind nicht nur mit ihrem Fell gegen Kälte bestens ausgerüstet, sondern auch bei Sommer. Natürlich wäre es absolute Quälerei, dem Hund nicht irgendwo ein kühles Schattenplätzchen bereit zu halten - aber das sollte bei jedem Hund der Fall sein.
Und ja: auch wir sehen bei Hitze zu, dass die Gassigänge recht früh und dann wieder gen Abend stattfinden. Aber auch das machen andere Halter mit ihren (anderen) Hunden genauso - man trifft sich ja im Feld. Der Berner kommt mit dem Sommer also recht gut klar. Und im Winter dürfte er wirklich einen Tick glücklicher sein. Aber auch hier gibt es viele Hunde(-rassen), die Schnee und Kälte klasse finden...
Fröhliche Grüsse
Ulli und ihre "Dicke"
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Re: Welcher Hund passt zu mir?

Beitragvon rebbotha » 11.02.2012 21:07

Ohje, schlechte Neuigkeiten.
Mein Vater meint dass ein solcher Hund zu viel Aufwand mit der Fellpflege bereiten würde.
Er hat sich eine "Brandlbracke" in den Kopf gesetzt... Was kann ich tun?
rebbotha
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Re: Welcher Hund passt zu mir?

Beitragvon wildsurf » 12.02.2012 12:28

Er weiss aber, dass das Jagdhunde sind! Oder??

Wesenszüge, welche sie so speziell machen:

- spurlaut
- ausgeprägte Wildschärfe
- grosse Ambition für die Nachsuche
- ausdrücklich wird darauf hingewiesen: die Brandlbracke ist ohne regelmässige Jagdmöglichkeit nicht als reiner Familienhund geeignet

Natürlich ist es auch ein leichtführiger, Familienfreundlicher Hund, ABER: dieser Hund will richtig rassespezifisch beschäftigt werden. Sie sind sehr intelligent und arbeiten sehr selbständig. Daher kann es schnell passieren, dass er in den falschen Händen wildern geht. Dann hörst du den Hund zwar noch lange (spurlaut) siehst ihn aber genau so lange nicht mehr...

Wenn man weiss, was man sich ins Haus holt - ok. Ansonsten - bitte nicht nur auf das Aussehen schauen.

Und 1x pro Woche den Hund bürsten ist ja nun wirklich nicht viel Aufwand.
Die Haare von kurzhaarigen Hunden sind übrigens viel mühsamer als die von langhaarigen! Die kurzen Haar stecken in den Kleidern, im Sofa, in den Teppichen einfach überall und man bekommt sie fast nicht mehr raus. Da sind die langen Haare viel einfacher zum wegsaugen.
liebe Grüsse Kathrin & Caron


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Re: Welcher Hund passt zu mir?

Beitragvon ulliskaya » 13.02.2012 11:36

rebbotha hat geschrieben:Ohje, schlechte Neuigkeiten.
Mein Vater meint dass ein solcher Hund zu viel Aufwand mit der Fellpflege bereiten würde.
Er hat sich eine "Brandlbracke" in den Kopf gesetzt... Was kann ich tun?


Sofort Gegenargumente bringen :D
Und zwar von Berner-Haltern - wie ich eine bin.
Natürlich hat der Berner mehr bzw. anderes Fell als ein kurzhaariger. Das ist aber nichts schlimmes - im Gegenteil!
Vor langer Zeit hatte ich nen Pudel. Und ich kann dir sagen, dass dieser Pudel um ein vielfaches aufwendiger zu pflegen war als nun mein Bernerchen. Ich kämme Kaya so 1 bis 3 mal in der Woche, das reicht. Großes Augenmerk sollte man aber da haben, wo das Fell schnell mal verfilzen kann: hinter und unter den Ohren. "That's all". Schlimm wird es allerdings im Fellwechsel, 2 mal im Jahr heisst das für ca. 3-5 Wochen eimerweise Haare rausbürsten. Das ist schon leicht lästig, aber für mich ist es okay, habe ich doch den Rest des Jahres "leichtes Spiel".

Und jetzt noch ein starkes Argument für die Hausfrau und die Wohnung:
die Haare eines Berner bleiben kaum in Wäsche, Möbeln oder Teppichen stecken. Sie liegen - weil ja länger als Stockhaare - darauf und lassen sich ganz einfach und im Vorbeigehen "abwischen" oder absaugen.
Hast die glatte Fußböden (Laminat, Fliesen, ...), sammeln sich die Haare schnell zu "Wollmäusen" und auch die lassen sich bestens einsammeln (oder aufsagen, zusammenkehren). Das macht die Haltung in der Wohnung während dieser "Fusselzeit" wirklich erträglich.
Wenn ein kurzhaariger Hund bei uns in der Wohnung war, kriege ich schon fast die Krise: überall stecken vereinzelt die Haare und die muss ich dann wirklich einzeln entfernen. DAS finde ich obernervig. Und bei Gassibegegnungen sehen meine Klamotten ebenfalls entsprechend aus, wenn ich den Hund gestreichelt oder bespielt habe. Mit Kaya habe ich nicht dieses Prob, dass Hosen, Jacken, etc. voll mit Haaren hängen (stecken!), die evt. farblich auch noch hübsch auffallen ;)

Eine Bracke, also einen echten Jagdhund, würde ich mir aber wirklich 3 mal überlegen.
Und er hat dieses Kurzhaar-Fell.

Also: liebe Grüße an deinen Vater. Aber das Argument mit der Fellpflege ist eigentlich eines, welches nur auf die "Plus-Berner-Seite" gehört :gut:
Fröhliche Grüsse
Ulli und ihre "Dicke"
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