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Welcher Hund fühlt sich am wohlsten...

Überlegungen vor dem Kauf.

Moderator: DF-Mods

Welcher Hund fühlt sich am wohlsten...

Beitragvon Vollkontakt » 23.09.2008 16:38

Hallo !

Schon lange steht der Entschluss fest, dass ich mir einen Hund anschaffen möchte... jetzt habe ich mir gesagt Nägel mit Köpfen machen: informieren!

Erstmal zu mir: Ich bin 21 Jahre alt, selbstständig und kann daher meine Zeit sehr gut einteilen und würde behaupten, dass ich genug freie Zeit für einen Hund habe. Ich wohne in einem 2 Familienhaus, unter mir wohnen meine Eltern (die unter Umständen auch mit dem Hund in Kontakt kommen, da Sie selbst nicht abgeneigt sind und unser Haus relativ "offen" ist). Außerdem haben wir einen Garten (~ 30m²) zur Verfügung und angrenzende Park/Waldgebiete rund um einen Bach und den Verler See.

Erfahrungen mit Hunden habe ich als Kind gemacht. Von meiner Geburt an bis zu meinem 11. Lebensjahr besaßen meine Eltern einen Mischling (ich weiß wirklich nicht, was da alles drin war) mit dem ich häufiger als Lütte im Garten gespielt habe und auch mal "Gassi" war.

Nach dem Tod des Mischlings wollten meine Eltern erstmal keinen Hund mehr, ich jedoch war dem ganzen nicht abgeneigt und habe mir mein Taschengeld aufgebessert indem ich mit den Hunden in der Nachbarschaft herumgetollt habe und Gassi geführt habe. Es waren ein Goldenretriever, ein Huskymischling und eine Neupfundländerdame die mich zur Begrüßung auf 2 Beinen vor lauter Freude des öfteren mal "umgeschubst" hat. :lachtot:

Kommen wir jetzt zum eigentlichen. Im Gespräch mit meiner Mutter & meinem Bruder haben wir uns geeinigt, wenn wir uns auf eine Rasse einigen können dann haben wir alle kein Problem mit einem Hund.

Ich denke mal hauptsächlich wird die "Arbeit" oder eher das Vergnügen sich um den Hund zu kümmern wohl zu 80% bei mir bleiben. Meine Mutter kann aus gesundheitlichen Gründen nicht wirklich mit dem Hund raus und würde sich im Haus um Ihn kümmern, mein kleiner Bruder (14 Jahre alt) sagt natürlich oh, toll..Hund,... natürlich aber ich denke spätestens wenn er einen Monat lang vor der Schule ne Runde mit dem Hund raus soll, wird Ihm die Lust vergehen.

Meine Mutter ist total begeistert von Möpsen. Aufgrund der Geschichte mit der Nase/Atmung wäre der Favorit meiner Mutter ein Puggle. Ich kann den Hunden nicht wirklich etwas abgewinnen.

Die erste Rasse die ich sehr Interessant war, war der Staffordshire Bullterrier eines bekannten. Jedoch sollen Terrier ja nicht das optimalste für einen "Hundeanfänger" sein, ein Profi im Umgang bin ich ja bei weitem noch nicht.

Außerdem finde ich den Dogo Argentino sehr schön, auch hier das Problem, dass er unter die "Kampfhunde" fällt und ich mich Frage ob der Hund geeignet wäre für einen "Einsteiger".

Ein Hund über den ich bissher wenig gelesen habe, den ich aber sehr Interessant finde ist der Boerboel.


Mich würde vorerst eure Meinung Interessieren, ob Ihr noch andere Rassenvorschläge habt und wie Ihr das ganze allgemein seht, bevor ich mich dann für eine bestimmte Rasse entscheide und mich über div. Züchter informiere.
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Beitragvon Smaddi » 23.09.2008 16:56

hi,

schön, dass du dich wieder für nen hund entschieden hast :)

ich denke, dass es auch terrier gibt, die nicht ihrem klischee entsprechen und die staffs, etc, die ich kenne, sind mit den kleinen knurrigen miniterriern nicht zu vergleichen :D

wie steht denn deine familie zum thema anlagehund? und es gibt natürlich einige auflagen zu erfüllen...

liebe grüße!
kathi (blutige anfängerin ;D)
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Beitragvon dasaennchen » 23.09.2008 17:12

Von einem Dogo rate ich dir persönlich ab... lies dich mal in die Rassebeschreibungen im Internet ein, dann weißt du was ich meine. Ausnahmen bestätigen mit Sicherheit die Regel, aber alle Dogos, die ich bis jetzt kennenlernen durfte waren sehr schwierige und komplexe Zeitgenossen, tolle Hunde klar, aber eben echt nicht einfach.
Nen Listi zu nehmen find ich aber klasse...
www.bullterrier-in-not.de
www.staffordshire-hilfe.de
www.pit-staff.de
www.ksgemeinde.de
und viele viele mehr...
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Beitragvon Vollkontakt » 23.09.2008 17:28

Staffordshire fällt wohl raus, meine Mutter hält davon leider überhaupt nichts. Es wird wohl auf den Puggle hinauslaufen...außer es gibt noch schlagkräftige Argumente dagegen. :)

Kann denn jemand hier einen Puggle Züchter empfehlen? Es soll ein Rüde werden.
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Beitragvon manuela » 23.09.2008 18:49

Also wir haben einen "Puggle" im Bekanntenkreis.
Außer seinem Aussehen hat er nix vom Mops, von daher halt einen unbändigen Jagdtrieb.
Also was ich sagen will ist das die Beschreibung des Puggles auf den entsprechenden "Züchterseiten" ziemlich geschönt sind, denn auch die können nicht wissen was charakterlich mehr durchkommt.

Habt ihr schon mal über einen Bardino nachgedacht? Schau dir die, zugegeben bisher nur in Spanien anerkannte, Rasse mal an.
Viele von Ihnen ähneln im Erscheinungsbild einem Staff.

www.bardino-in-not.de/tierheim.html
manuela
 
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Beitragvon Vollkontakt » 23.09.2008 20:30

Der sagt mir überhaupt nicht zu. Ich & meine Mutter gleichermaßen sind von der Optik des "Boston Terriers" sehr angetan.

Kennt jemand einen guten Züchtern in Deutschland? Ich finde irgendwie nix was gut aussieht...
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Beitragvon Tabina » 23.09.2008 20:36

Hallo,

wir haben auch einen Puggle in unserem Hundesportverein.
Er ist jetzt ca ein Jahr alt und alles andere als leicht zu führen.
Nase immer am Boden, sehr schwer seine Aufmerksamkeit zu bekommen und auch ansonsten nicht ohne.

Ich würde mich auf gar keinen Fall auf die Aussagen der Homepages verlassen, sondern eher versuchen mal mit Puggle-Leuten in Kontakt zu kommen.

Kennst Du das?

http://www.puggleweb.de/phpBB3/
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Beitragvon Barry Bär » 23.09.2008 20:39

Vollkontakt hat geschrieben:Der sagt mir überhaupt nicht zu. Ich & meine Mutter gleichermaßen sind von der Optik des "Boston Terriers" sehr angetan.

Kennt jemand einen guten Züchtern in Deutschland? Ich finde irgendwie nix was gut aussieht...


Versteift Euch nicht so sehr auf die Optik, ich würde eher die Rassebeschreibung durchlesen und welche Eigenschaften der Hund mitbringen soll (der Großteil ist ja sowiso Erziehung), ich meine damit z. B. Jagdtrieb usw.
LG Bettina u. ihr Traumhund Amon
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Beitragvon Vollkontakt » 23.09.2008 23:13

Ich habe mich mittlerweile mal umgeschaut, werde morgen 4-5 Züchter anrufen um einen Termin auszumachen um mir das ganze mal anzuschauen, die sind alle im Umkreis von ca. 100km

Es wird wohl definitiv ein Boston-Terrier :) Der Kompromiss zwischen dem komischen Puggleding und meinem Staffordshire :)
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Beitragvon Maanu » 24.09.2008 07:22

hm, wäre der Charakter nicht in erster Linie wichtig?
was wollt ihr mit dem Hund machen? wieviel Zeit habt ihr für Bewegung etc.?
Liebe Grüße
Manu mit Knuddeltier Kira und Energiemonster Luna


Die "Macken" deines Hundes sind nur seine Eigenschaften, die du nicht zu schätzen weißt !
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