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Weißer Schäferhund als Therapiehund?

Alles rund um Haltung & Ausbildung & Erziehung.

Moderator: DF-Mods

Weißer Schäferhund als Therapiehund?

Beitragvon freileben » 06.03.2007 11:02

Hallo,

im April fängt ja meine Ausbildung als Ergotherapeutin an. Später möchte ich mal in Richtung tiergestützer Therapie etwas machen, und ich habe die Möglichkeit, die Weichen schon während der Ausbildung so zu stellen, dass es später passt.
Meine Frage: Lernt man die Grundlagen erst einmal so, oder braucht man praktisch direkt einen eigenen Hund als "Übungsobjekt"? Denn während der Ausbildung soll ja nicht noch die Ausbildung des Hundes parallel laufen, weil dies zu zeitaufwändig wäre.

Zweite Frage: Mit meiner Mia ist eine solche Arbeit auf Grund ihrer Ängste nicht möglich. Mein Traum ist ein Weißer Schäferhund- sind diese geeignet bzw kann man eine solche Aussage überhaupt vorher treffen? Denn ich habe gelesen, diese Hunde neigen zu Scheu gegenüber Fremden. So ist aber bestimmt nicht jeder Hund dieser Rasse. Würde dies mit richtiger Prägung in normale Bahnen zu lenken sein?

Dritte Frage: Wann beginnt eine solche Ausbildung "am Hund"? Muss der Hund ein Welpe sein? Wie läuft eine solche Ausbildung ab?

So, das wären meine hauptsächlichen Punkte. Klar, es dauert noch bis es losgeht und bis ich de Hund dann tatsächlich zu mir hole, aber sich vorher zu informieren schadet ja nicht ;)

lg
freileben :blume:
"Sie sehen meine Kleidung, meine Haare, meine Freunde. Und sie bilden sich ein Urteil, bevor sie einen Blick in mich geworfen haben. Ein solches Urteil zwingt mich zu lächeln- nicht in die Knie." (Kristiane Allert-Wybranietz)
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Beitragvon ironbabe » 06.03.2007 12:06

hi!

ich liebe diese mythen.... weiße generell als scheu einzustufen...

wenn die züchter sich mühe mit der sozialisierung geben und du als neuer besitzer da weitermachst (welpenstunde( huschu), dann sollte das kein problem sein...

das wichtigste ist, daß du dir den züchter und die zuchtstätte sorgfältig anschaust... auch die elterntiere... ich glaube, dies ist das wichtigste an allem....

zu dem rest kann ich dir leider nichts sagen.... nur eben zu den weißen....
falls du interesse hast, kann ich dir einen link zu einem weißen forum geben... vielleicht bekommst du da einiges mehr an feedback zur rasse, die auf erfahrungen basieren und nicht nur vom hören-sagen kommen.... :gut:
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Beitragvon freileben » 06.03.2007 12:17

So weit ich weiß, ist das kein Mythos- eine Züchterin, mit der ich schon lange Kontakt habe sagte, dass dies schon mal sein kann.

Auch ein paar Besitzer eines solchen Hundes haben das bestätigt es ist also nichts, was ich nur vom Hörensagen her weiß.

Die Züchterin, wo ich dann meinen Welpen herholen würde, die habe ich noch nicht danach gefragt.

Du glaubst also, diese Rasse wäre geeignet?
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Beitragvon Canum Äskulap » 06.03.2007 12:18

Hallo Freileben!

Als wir nach nach passenden Rassen für einen Therapehund gesucht haben, stand der Weiße Schäferhund auch zur Debatte. Charakterlich genetisch eher neutral, da er keinen wirklich angezüchteten Trieb hat (Hetz,Jagd, Trieb) . Das einzige was uns von ihm abgehalten hat, ist sein längeres Fell. Unsere Patienten stehen im großen Körperkontakt zu den Hunden und gerade im Fellwechsel ist es nicht schön, wenn sie voller Haare sind. So haben wir uns für den Boxer entschieden...eine weitere Nahe Wahl war der Dalmatiner. Und meine Freundin hat ihre Malihündin erfolgreich ausgebildet.

Wie schon erwähnt, das wichtigste ist der Züchter, er muss seriös sein und eine liebevoll Aufzucht gewähren. Schau dir die Eltern an, wie die Welpen aufwachsen, wie er mit ihnen umgeht.

Wenn auch spielerisch, die Prägung erfolgt gleich wenn sie zuhause sind. Viel mit Ausseneindrücken in Verbindung bringen, hohe Beißhemmung anlernen.

In welchem Bereich soll er denn als Therapiehund arbeiten?

EDIT: Weiße Schäferhund sollen schon eher sensibel sein, was in falscher Hand zur Scheu führen kann, in richtiger Hand aber perfekt ist: Ein Therapiehund sollte insofern sensibel sein, dass er schnell Stimmungen und Situationen auffasst und dementsprechend reagiert.
Canum Äskulap
 

Beitragvon freileben » 06.03.2007 12:21

Hallo,

danke für die super Antwort ;)

Auf den Weißen gehe ich so speziell ein, weil dies charakterlich einfach Traumhunde für mich sind.

Die Züchterin bei der ich den Welpen holen würde hat einen erstklassigen Umgang mit den Tieren. Die besuche ich regelmässig, obwohl ich noch gar nicht weiß, wann es so weit ist, und ich bin jedesmal begeistert von den Tieren.

Der Bereich steht noch nicht zu 100% fest. Am liebsten wäre mir die Arbeit mit psychisch Kranken, aber ich muss dann natürlich auch abwägen, was mit einem Therapiehund am besten machbar ist.


EDIT: Genau das mit der Sensibilität meinte ich!

Gib es dafür eigentlich spezielle Hundeschulen, oder geht man in eine ganz normale?
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Beitragvon Ulixes » 06.03.2007 12:23

Hallo freileben,

es gibt verschiedene Wege in der tiergestützten Therapie.
Hier 2 Links, finde ich ganz brauchbar. Vielleicht kennst du die schon?

http://de.wikipedia.org/wiki/Therapiehund
http://www.zfp-web.de/K1/html/artikel.p ... 0&a_id=917

Nach Abschluß deiner Ausbildung, kannst du eigene Wege gehen, wenn du in freier Praxis arbeitest. Dann kannst du den Hund nach den Bedürfnissen deiner Klienten ausbilden/ausbilden lassen und einsetzen.

Welcher Hund geeignet ist und ob ein weißer Schäfer, keine Ahnung.

Gruß
Ulixes
 
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Beitragvon agil » 06.03.2007 12:23

Von Janine ein guter Einwand.

Weiße Schäferhunde haaren wie irre. Eine Freundin von mir hat zwei und ich kann nur bestätigen, die hören nie auf zu haaren.

LG
Ulli
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Beitragvon freileben » 06.03.2007 12:24

Danke Ulixes, die Links kannte ich noch nicht.

Das ist ja wirklich blöd mit dem Haaren :(
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Beitragvon ironbabe » 06.03.2007 13:41

Canum Äskulap hat geschrieben:


Das einzige was uns von ihm abgehalten hat, ist sein längeres Fell.


ähm, du weißt auch, daß es stockhaar gibt?! da ist das fell kurz...


@freileben: ich würde diese "angst" nicht als angst, sondern als vorsicht beschreiben. ich mag es nicht, wenn mein hund auf jeden einfach so zurennt und womöglich diese noch anspringt. die rasse ist in meinen augen sensibel, aber kein angsthase, zumal angst ein ausschlußkriterium zur zuchtzulassung ist und diese eh nicht in die zucht gelangen, wenn sie angst haben... und ich bin der meinung, daß es angsthasen in reder rasse gibt... und es viel mit der erziehung/sozialisierung zu tun
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Beitragvon Coona » 06.03.2007 13:45

ironbabe hat geschrieben:hi!
zu dem rest kann ich dir leider nichts sagen.... nur eben zu den weißen....
falls du interesse hast, kann ich dir einen link zu einem weißen forum geben... :gut:


Hey ironbabe!

Ich hätte gaaaanz grosses Interesse am "weissen forum". kannst du den link bitte mal einstellen?! oder sonst halt per pn. :)

DANKE DANKE DANKE

denn mein weisser kommt ja im sommer bzw. herbst, je nach züchter, für den wir uns entscheiden... :love:

ciao
coona
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