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Was tun bei "Reiseübelkeit"

Alles rund um Probleme mit Euren Hunden.

Moderator: DF-Mods

Was tun bei "Reiseübelkeit"

Beitragvon Eve mit Rocky » 25.05.2006 00:28

Hallo wir haben ein kleines Problemchen mit Rocky... Es geht ums Autofahren.

Die erste Zeit hat alles super geklappt, wir haben einen extra Anschnallgurt mit Geschirr für Rocky.
Seit 3-4 Wochen fängt Rocky beim Autofahren aber übelst an zu sabbern und Erbricht letztendlich. Wenn er das Auto schon sieht stellt er auf stur und lässt sich tragen :bindagegen:
Ich verstehe das einfach nicht :?: Wir sind mit Rocky von anfang an Auto gefahren und es hatte immer den Anschein es macht ihm sogar Spaß.... und nun das....
Das Problem ist auch leider, wir kommen aus einem kleinen Dorf, vieles ist nur via Auto zu erreichen.
Wir geben ihm nun schon extra nichts zu Fressen wenn wir wissen es steht eine Autofahrt an aber helfen tut´s nix - Er sabbert und erbricht selbst bei totalen Kurzztreckenfahrten :shock:
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Eve mit Rocky
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Was tun bei "Reiseübelkeit"

Beitragvon Biene+Berry » 25.05.2006 09:12

Hi,

kann es vielleicht sein, dass ihm die Geschwindigkeit zu schaffen macht, wenn er die Möglichkeit hat aus dem Fenster zu sehen?

Probier doch mal, ihn an eine Box zu gewöhnen, die du dann im Kofferraum aufstellst und von der aus er keine Möglichkeiten hat raus zu sehen.

Gruß
Biene+Berry
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Was tun bei "Reiseübelkeit"

Beitragvon Leoline » 25.05.2006 09:33

Oh das kenne ich...

erstmal gib ihm vor dem Autofahrn (ca. 1-2Std.) nichts mehr zu fessen, damit er sich schon mal nicht mehr übergeben kann.
Dann ist ihm das vielleicht auf der Rückbank zu stressig, den das sabbern deutet eigentlich auf Stress hin. Habt ihr das schonmal im Kofferraum versucht?
Und vielleicht helfen euch MCP-Tropfen (heißen doch so oder?), die sind gegen Übelkeit und beruhigen. Sind eigentlich für'n Menschen, kriegt man also in jeder Apotheke.

Tja und sonst müsst ihr das AUtofahren wieder toll machen, vielleicht im AUto füttern, spielen usw.
Ist deiner denn dabei apathisch? DAs ist meiner nämlich, nicht mehr ansprechbar, wie sihet das denn bei euch aus?


VG
Leoline
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Was tun bei "Reiseübelkeit"

Beitragvon Lisa mit Xaverl » 25.05.2006 10:21

Hi,
das Problem hatten wir vor Xaverl mit unsrer Pflegehündin die nur Zwingerhaltung kannte!!

Sie stieg nicht ins Auto!! Also reinheben!! Da hat sie sich dann aber überhaupt nicht wohlgefühlt! Ich: Die muss da wieder raus sonst verbindet sies mit was schlechtem!!
Also Ball geholt lange Leine (weil sie keine Kommandos konnte)! Ball immer wieder geschmissen, bringen lassen und irgendwann folg er halt dann mal ins Auto ups :D!! Da war sie dann drinnen ich sofort mit rein und hab sie gelobt!!

Ich würd dir raten ihm das erst mal wieder so zu lernen dass er mit "Freude" ins Auto steigt! und dann erst wieder ganz langsam fahren!! und immer schön beim fahren das fenster auf!! ,-)

Wenn er auf der Rückbank sitzt, fahrt zu 2. Auto einer zu ihm hinten rein mit nem Eimerchen dann kann man die K... ja auffangen! ,-)

Habt ihr keinen Kofferraum oder waru sitzt er auf der Rückbank?!
Grüße
Lisa mit Xaverl!!

Wer nicht wagt der nicht gewinnt!
Lisa mit Xaverl
 
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Was tun bei "Reiseübelkeit"

Beitragvon mad » 25.05.2006 12:52

wenn gar nix hilft: reisetabletten für hunde.
mad
 
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Was tun bei "Reiseübelkeit"

Beitragvon Eve mit Rocky » 25.05.2006 21:26

Er sitzt auf der Rückbank da ich eine Kia Picanto Fahre.... Also nix Kofferaum und weil wir ihn anschnallen möchten und diese Vorrichtung gibt es nur für den Rücksitz.... Apathisch wirkt er beim fahren aber nicht
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Was tun bei "Reiseübelkeit"

Beitragvon Hund » 25.05.2006 21:54

Also ein etwas größerer Hund, auch ein KIA hat (wenn auch kleinen) Kofferraum.

Macht folgendes: Den Hund nicht hintragen. Einsteigen, Hund muß hinten rein auf den Rücksitz. Nicht losfahren, sondern nur ganz einfach stehen bleiben und "nichts" tun. Den Hund gar nicht beachten, zwischendurch aussteigen wieder einsteigen, den Hund aber im Auto lassen Irgendwann ist der Hund in dieser Situation entspannt. Dann zum Hund hingehen, Lob, aussteigen.
Beim nächsten mal, gleiche Prozedur, aber den Motor starten ein paar Meter fahren. Nicht weit, nur ums eck rum. Motor aus, wie oben. Das Ganze immer wieder wiederholen, dabei die "Fahrstrecke" verlängern, aber immer abbrechen bevor der Hund anfängt zu sabbern.

Außerdem solltet ihr verhindern daß der Hund raus schauen kann, also Scheiben abdunkeln (hat den Nebeneffekt daß sich das Auto auch weniger aufheizt). Falls noch nicht vorhanden braucht ihr dann allerdings nen rechten Außenspiegel. Viele Hunde kommen nicht klar wenn sich außen was bewegt, obwohl sie auf einer Stelle sitzen.

Wenn es dann soweit geklappt hat und eine längere Fahrt ansteht, lieber öfrer mal eine Pause machen, immer bevor der Hund nach der Pause verlangt.
Daß der Hund vorher seine Gassirunde machen konnte setzte ich hier natürlich voraus, aber bitte die Gassirunden nicht mit Autofahren verbinden.
Und nochwas; Fenster nur soweit öffnen daß kein Zug entsteht auch das können Hunde nicht so recht ab. Es gibt im Auto bessere Lüftungsmöglichkeiten.


Schönen Tag noch
Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.
(Friedrich II. der Große)

......................lllllll.....................
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Was tun bei "Reiseübelkeit"

Beitragvon Gast » 27.05.2006 16:36

Hallo Eve,

ich kann mir vorstellen das Rockys Autoabneigung Euren Alltag belastet. Vielleicht paßt Rocky wirklich der Platz nicht und er wäre in einer Hundebox besser aufgehoben.
Reiseübelkeit kenne ich auch von meinem Rüden. Ich habe lange nach der richtigen Stelle im Auto für ihn gesucht. Mit einer Hundebox hatte ich Erfolg. Übrigens, mit leerem Magen wurde seine Reiseübelkeit verstärkt, er brauchte etwas im Magen, allerdings nicht zu üppig und nicht zu fett. Das ist übrigens immer noch so. Lasse ich ihn hungern, spuckt er beim autofahren Galle, bekommt er ca. 1 Stunde vor Fahrtantritt einen kleinen Happen, passiert nix. Heute, er ist jetzt fünf Jahre, fährt er auf dem Rücksitz mit Gurt und wir haben keinerlei Probleme mehr.
So wie Lisa es beschrieben hat, das finde ich auch gut, auf jedem Fall muß mit dem Auto viel Positives verbunden werden. Wenn er Ballspiele liebt, würde ich es auch so machen, außerdem noch viele gute Leckerlies im parkenden Auto geben, dann mal den Motor laufen lassen....

MCP Tropfen sind für Kinder unter 14 Jahre (mit Alkohol) nicht geeignet, somit würde ich es auch nicht meinen Hunden regelmäßig geben. Und vor jeder Kurzstrecke den Hund mit Reisetabletten füttern, auf Dauer sicher nicht das Richtige.
In der Homöopathie gibt es gegen die Reisekrankheit Petroleum, Tabacum oder Cocculus, je nachdem was auf deinen Hund am ehesten zutrifft. Sollte der Streß bei Rocky ganz schlimm sein könnten ihm Übergangsweise sicher auch Rescue Tropfen helfen.

Ich hoffe jedenfalls das Ihr alle bald wieder entspannt mit dem Auto fahren könnt.

Grüße
Karin
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Was tun bei "Reiseübelkeit"

Beitragvon Tinchen1996 » 28.05.2006 00:05

Hallo Eve,

Dein Rocky hat eindeutig stress beim Autofahren.

Da ich solche Aktionen auch kenne und unseren Tierarzt damals gefragt habe (nicht bei Tinchen). Füttere ihm eine halbe Stunde bevor Du mit ihm los möchtest eine halbe Scheibe Schwarzbrot, die bindet die Magensäure und beruhigt somit den Magen.

Mußtest Du mit Deinem "kleinen" mal stresshaftig weg? Diese Frage dient nur dazu ob er vielleicht psychisch was negatives mit dem Autofahren verbindet, weil es ja plötzlich kam!?

Klar kann man ein Tier betäuben, mit allen Möglichen Medikamenten. Nur da er noch klein ist würde ich zu Bachblüten oder Homöophatie greifen. Auch wenn diese länger brauchen bis sie anschlagen (4-6 Wochen).

Gruß Tinchen
Tinchen1996
 
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