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Was ist Vermenschlichung und wann und wo beginnt sie ?

Was sonst nirgendwo reingehört.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon Pablo » 02.10.2007 21:20

Martina,

genau so!!!!!

LG
Diana
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Beitragvon LittleFelia » 19.08.2008 16:58

Shoppy hat geschrieben:


Vermenschlichung ist für mich, wenn Menschen sich als exklusives Lebewesen hinstellen, die exklusive Eigenschaften haben, wie Gefühle z.B.). Solange mir niemand beweist, das Tiere GEfühle NICHT haben, gehe ich davon aus, dass sie sie haben!


:reib:

Hallo Shoppy, darf ich fragen ob Du mit "Tiere " jetzt wirklcih alle Tiere meinst, oder ob Du im Moment nur von Haustieren redest. Isst Du kein Fleisch? Weil eine Kuh hat doch dann nach Deiner Ansicht nach genauso Gefühle wie Dein Wuff. Dein Beitrag ist suuuper geschrieben, genau meine Meinung. Allerdings hab ich mir jetzt bei dem letzten Satz überlegt ob das Deine ehrliche Meinung ist, ob Du also auch nach diesem Grundsatz lebst.
Menschen sollten Maulkörbe und Hunde Gesetze bekommen
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Beitragvon tagakm » 19.08.2008 17:30

Ich haette zwar selbst etwas zum Thema tippseln koennen, aber in diesem klasse Beitrag wurde schon alles gesagt was ich auch selbst zum Thema zu sagen haette :2thumbs:

Und auch Shoppy kann ich mich voll und ganz anschliessen!

Silke hat geschrieben:
Arany hat geschrieben:Auch bei der Sache mit der "Regenbogenbrücke" habe ich so meine Probleme. Mein vorheriger Hund ist nach 14 Jahren ganz friedlich gestorben und wir haben ihn im Garten begraben - mehr nicht!

Finde ich schon recht kalt, so eine Aussage! :/
Kannst du dir vorstellen, das viele Menschen wirklich trauern wenn ihr Tier stirbt und das es für diese Menschen, eine Hoffnung ein Beistand und auch eine Trauerbewältigung ist, dann in der Regenbogenbrücke zu schreiben und auch daran zu glauben?


Mein Hund ist mittlerweile mein ständiger Begleiter und ein Teil meiner Familie. Aber ihn als "meinen Freund" zu bezeichnen, finde ich etwas übertrieben.

Mein Hund ist mein Freund, einfach aus dem Grund, weil mein Hund sich einen Scheiss drum schert, ob ich dick, dünn, arm oder reich bin, was man von den meisten Menschen nicht so behaupten kann.
Ein Hund bleibt auch treu an deiner Seite, wenn du mal ganz tief fällst.


Ich glaube (bitte jetzt nicht böse werden!), dass viele Hundebesitzer ihren Hund vergöttern, weil sie mit Menschen nicht zurechtkommen und deren Hund der einzige ist, der ihnen nicht ständig widerspricht oder sie auf deren eventuelles Fehlverhalten hinweist.

Sorry, ich vergöttere meine Hunde nicht, aber ich liebe sie!!!
Ich komme sehr gut mit Menschen klar und ich finde es klasse, wenn mir Leute widersprechen, damit ich diskutieren kann.
Bisschen weit hergeholt diese Meinung!

Ein Hund ist für mich ein Hund - mehr nicht.

Für mich ist mein Hund auch ein Hund, aber auch Lebewesen, die ich sehr tief in mein Herz geschlossen habe!

Vermenschlichen? Für mich bedeutet das zum Beispiel
- den Hund am Tisch füttern
- ihm süße Kleidung anzuziehen, weil es dann so niedlich aussieht
- in Babysprache mit ihm reden
- ihn als Kindersatz zu sehen und vor allen ihn so zu behandeln
- ihn zuzudecken, weil ihm ja kalt sein könnte
- ihn nicht mehr als Tier zu sehen
- ihn zu verhätscheln
- Ihn zum Modepüppchen zu deklarieren
- ihm die Fußnägel zu lackieren
- ihn in Farbe meines Kleides oder meines Autos zu färben
- ihn ständig zu tragen, weil die Füßchen ja nicht so schnell können wie ich

Wobei man immer alles relativ sehen kann! ;)

Alles in allem, ich finde vermenschlichen nicht so tragisch, wenn der Hund dadurch keinen Schaden hat, was er bei den meisten meiner "Vermenschlichungen" aber doch der Fall ist.
“O Herr, bewahre mich vor der Einbildung,
bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema
etwas sagen zu muessen.

Erloese mich von dem großen Leiden
die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.

Lehre mich, nachdenklich ohne argwoehnisch,
hilfreich ohne diktatorisch zu sein..”
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Beitragvon Shoppy » 19.08.2008 18:14

LittleFelia hat geschrieben:
Shoppy hat geschrieben:


Vermenschlichung ist für mich, wenn Menschen sich als exklusives Lebewesen hinstellen, die exklusive Eigenschaften haben, wie Gefühle z.B.). Solange mir niemand beweist, das Tiere GEfühle NICHT haben, gehe ich davon aus, dass sie sie haben!


:reib:

Hallo Shoppy, darf ich fragen ob Du mit "Tiere " jetzt wirklcih alle Tiere meinst, oder ob Du im Moment nur von Haustieren redest. Isst Du kein Fleisch? Weil eine Kuh hat doch dann nach Deiner Ansicht nach genauso Gefühle wie Dein Wuff. Dein Beitrag ist suuuper geschrieben, genau meine Meinung. Allerdings hab ich mir jetzt bei dem letzten Satz überlegt ob das Deine ehrliche Meinung ist, ob Du also auch nach diesem Grundsatz lebst.



Ja, ich meine alle Tiere. Und ich lebe soweit es eben möglich ist, nach dieser Meinung. Ich kann darauf achten, was und "wen" ich esse - Also, nein, ich bin kein Vegetarier, aber ich esse nur sehr, sehr selten Fleisch - und ich versuche darauf zu achten, dass es so "hergestellt" ist, dass die betroffenen Tiere ein einigermaßen Lebenswertes Leben hatten.
Das geht z.B. indem man Tierische Produkte aus Massentierhaltungen meidet, und mit seinen Käufen die Menschen unterstützt, die Nutztiere artgerecht halten. Wenn nämlich alle, die mit der "Massenanfertigung" nic ht einverstanden sind, einfach "Nichts" tierisches mehr nutzen würden, hätte niemand einen Antrieb, an der Massenproduktion irgendwas zu ändern...
LG
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"Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten." Dr. Ute Blaschke-Berthold
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Beitragvon thefour » 19.08.2008 20:39

LittleFelia hat geschrieben:
Shoppy hat geschrieben:


Vermenschlichung ist für mich, wenn Menschen sich als exklusives Lebewesen hinstellen, die exklusive Eigenschaften haben, wie Gefühle z.B.). Solange mir niemand beweist, das Tiere GEfühle NICHT haben, gehe ich davon aus, dass sie sie haben!


:reib:

Hallo Shoppy, darf ich fragen ob Du mit "Tiere " jetzt wirklcih alle Tiere meinst, oder ob Du im Moment nur von Haustieren redest. Isst Du kein Fleisch? Weil eine Kuh hat doch dann nach Deiner Ansicht nach genauso Gefühle wie Dein Wuff. Dein Beitrag ist suuuper geschrieben, genau meine Meinung. Allerdings hab ich mir jetzt bei dem letzten Satz überlegt ob das Deine ehrliche Meinung ist, ob Du also auch nach diesem Grundsatz lebst.


Was hat das damit zu tun ob man Fleisch isst oder nicht?
Auch der Yorkshire hatte eine Vergangenheit als "Kampfhund" !

Mein Prinz, nie was Böses getan, nie was Böses gedacht, dem Menschen verfallen, aurichtige Liebe, aufrichtige Treue. Nun musstest Du sterben. Weil Menschen sich für allwissend halten!
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Beitragvon Alina_ » 19.08.2008 21:04

Weiß jetzt nicht, ob es schon genannt wurde :ops: , aber was mir immer wieder auffält ist die Wendung "es ist schließlich ein Hund und kein Mensch", in Zusammenhang mit Gewaltanwendung. Oder insgesamt, um schlechtere Lebensbedingungen zu legitimieren.

"Ein Hund ist ein Tier und gehört raus in die "Natur" (auch wenn es nur ein Zwinger ist, aber das muss man ja nicht groß erwähnen). Und weil ein Hund ein Tier ist, macht ihm auch Regen, Schnee und Hitze nichts aus. Weil ein Tier hat die natürlichen Anlagen, um das abzukönnen. Von Natur aus. Ein Hund ist ein Tier, und somit niedriger gestellt, als ein Mensch, und gehört deshalb auf den harten Fußboden zu unseren Füßen, und nicht aufs weiche Sofa auf gleiche Höhe mit uns. Er weiß es eh nicht zu schätzen, ist ja nur ein dummes Tier. Durch den muskulösen Körperbau und das stumpfe Gemüt hat körperliche Züchtigung keinerlei negative langfristige Auswirkungen auf Körper oder Geist. Ein Hund ist ein Tier und kann das ab. Ein richtiger Hund braucht das sogar, und kann mit so Wischi Waschi nichts anfangen."
bitte denkt euch den Konjunktiv dazu

Dabei frage ich mich immer wieder, warum man Tiere mit Zombies gleichstellt? :???:
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Beitragvon LittleFelia » 19.08.2008 21:06

Ähm..... :???:

Was hat betrunken Auto fahren mit Verkehrsunfällen zu tun?

Was haben 0190-er Nummern mit hohen Telefonrechnungen zu tun?

Denke, Shoppy hat mich verstanden, und darum ging es mir ja.
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Beitragvon thefour » 27.08.2008 05:03

Ein Hund ist für mich ein Hund - mehr nicht.


Dann hätte ich da jetzt mal eine Frage an die Themenstarterin.....warum hast Du nicht geschrieben: Ein Hund ist für mich ein Hund - nicht weniger, nicht mehr. In dem Du Deinen Satz aber so gewählt hast, hast Du Deine Einstellung zum Tier doch schon mehr als verdeutlicht.
Auch der Yorkshire hatte eine Vergangenheit als "Kampfhund" !

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