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Was für Übungen macht ihr in der Hundeschule?

Alles rund um Haltung & Ausbildung & Erziehung.

Moderator: DF-Mods

Was für Übungen macht ihr in der Hundeschule?

Beitragvon Zorra » 13.01.2011 09:57

Hallo,

ich habe seit einem Jahr bei uns in der Hundeschule bei der Welpengruppe als Trainer mitgeholfen...nun werde ich ab nächster Woche bei den erwachsenen Hunden helfen.

Würde von euch gerne einige Anregungen bekommen, was für Übungen ich mit den Schülern machen kann. Jeder hat da ja ein paar tolle Ideen und ich möchte das die Übungsstunden nie langweilig werden. Also nur her mit euren Ideen!
Zorra
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Beitragvon Waldii » 13.01.2011 10:03

Kuck mal. Hier hatten wir so ein ähnliches Thema schon mal

http://www.dogforum.de/ftopic75930.html


Ich finde, man kann das auch gar nicht so pauschal sagen. Es kommt doch immer auf die Teilnehmer drauf an. Ich mach in der 1. Stunde immer erst mal ne Vorstellungsrunde. Ich finde nix schlimmer, als wenn man immer nur die Namen der Hunde kennt und die Leute mit "Fraule von xxx" anspricht. Bei der Vorstellungsrunde laß ich (soweit das mit den Hunden möglich ist) zwei Teams (Hundeführer und Hund) aufeinander zugehen. Hund sitzt ab - Hundeführer geben sich die Hand und stellen sich und den Hund kurz vor.
Ich selbst mach bei der Vorstellungsrunde natürlich auch mit und frag die Hundebesitzer bei der Gelegenheit kurz, ob und welche "Probleme" sie mit dem Hund haben bzw. warum sie in die Hundeschule kommen. Das schreib ich mir natürlich alles auf und kann somit versuchen allen Teilnehmern gerecht zu werden.
Uschi 05.06.1997 - 31.07.2010 Für immer im Herzen
Merlin 11.08.2010 hallo-welt-hier-bin-ich-t120415.html
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Beitragvon MissMarple » 13.01.2011 10:14

Hmm, schon ein wenig her, wo wir in der Hundeschule waren...

Was ich gut fand, war die Übungseinheit, wo wir die Hunde getauscht haben und dann "bei Fuß" usw. geübt haben.

Das war für alle mal interessant jemand Fremdes an der Leine zu haben


Oder

unseren Hunden ist beigebracht worden, von "Fremden" (in dem Fall die Hundetrainerin) nur was fressbares anzunehmen, wenn wir (die Halter) das ok dazu gegeben haben
Viele Grüße Kerstin und
Prinzessin Leja

Ich mag die doch sehr eigene Art von Labbis. So eine Mischung aus Zirkusclown, Mittelstreckenrakete, Biotonne, Schmusekatze und Esel. Dazu ein Augenaufschlag, der Kühlschranktüren zu öffnen vermag.
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Beitragvon onyxvl » 13.01.2011 10:41

Wichtig finde ich bei "Neuen" auch immer, deren Ziele zu kennen. Daraus ergibt sich zumeist dann auch der Übungsinhalt.
onyxvl
 
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Beitragvon shantine » 13.01.2011 11:22

hallo,

ich arbeite sehr gerne mit pylonen. da haben die halter und hunde eine art orientierung.

z.b. hund sitzt ab. pylone im abstand von paar metern steht vornedran.
mensch legt leckerli neben pylone und holt den hund. nun gehts zusammen zum leckerli aber wenn hund zieht laufen hh und hund zum ausgangspunkt zurück. also hund kommt nur ans leckerli mit lockerer leine (thema leinenführigkeit).

oder aufmerksamkeitsübung. besitzer muss ca. 10 sek die ungeteilte aufmerksamkeit seinen hundes mit blickkontakt herstellen ohne ein wort zu sagen. das ist seeeeehr lustig und gar nicht so leicht für viele menschen.

oder handlingübung. ich finde es wichtig. langsames sanftes ausstreichen des tieres an allen körperteilen -ohren, pfotenballen, rute- hund auf den arm nehmen etc.

oder leiter auf den boden legen und hund langsam durchführen. gibt dem hund ein gutes körpergefühl und vertrauen.

oder hund wird angebunden, hh steht daneben. ich laufe ohne ein wort richtung hund und werde -bevor- ich beim hund ankomme vom besitzer abgeblockt damit ich nicht zum hund kann und drehe dann sofort um.
vielen hunden gibt dass das gefühl das eben der mensch für sicherheit sorgt.

oder slalomlaufen. alle hunde mit besitzer in einer reihe und von hinten läuft dann jeder im slalom durch die anderen -bitte mit genügend abstand- alle anderen hunde müssen sitzen oder liegenbleiben


gruss petra
shantine
 
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Beitragvon Zorra » 13.01.2011 12:21

Danke für die Tipps...Pylonen fand ich früher auch immer mal ne super Abwechslung.

Klar kommt es bei jeder Übung auf den Übungsstand und Ziele der Hunde an. Ich suche nur Anregungen, die ich evtl. mal ausprobieren könnte.
Zorra
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Beitragvon Schopenhauer » 13.01.2011 12:30

Kauf dir die Bücher:
- Spiele für die Hundestunde
- Hundeschule Step-by-Step
- Hundeplatz mit Spaßfaktor

die sind top und haben gute Ideen.
Schopenhauer
 
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Beitragvon Zorra » 13.01.2011 13:25

Danke...werde mal reinschauen und mir die Bücher kaufen. Das Spiele für die Hundesstunde habe ich schon.
Zorra
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Beitragvon trüffelschwein » 13.01.2011 13:56

Wir haben viel Begegnungen geübt, also HH und Hunde gehen durcheinander (hieß bei uns immer "Stachus-Übung, nach dem großen Platz in München wo es zugeht ohne Ende ;) ) und bei Kommando mussten alle Hunde Sitz und Platz machen. Dann wenn es vom Ausbildungsstand her geht auch ein/zwei Schritte weg vom Hund usw.

Was ich sehr gut fand, war die Leckerlie-Übung. Bei der wurden (gefühlte 100) kleine Näpfe aufgestellt mit Käse, Wiener, Fleisch, Leckerlies, Fisch etc. Wir mussten dran vorbei und die Hunde durften nichts nehmen. War schon sehr schwierig.

Zwischendrin haben wir die Hunde abgelegt und sind im Kreis drumherum und haben mit den Füßen aufgestampft und geklatscht, zur Desensibilisierung.
Jede Begegnung, die unsere Seele berührt, hinterlässt eine Spur, die nie ganz verweht
trüffelschwein
 
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Beitragvon Beginnerin » 13.01.2011 14:40

lustig, die Sachen kommen mir auch alle so bekannt vor :lol:
Bei uns wird auch spätestens jede 2. Stunde ne Leckerlie-Aktion gemacht. So richtig Hundetrainer biedert sich mit Geflügelwurst oder was anderm tollem an und wir müssen mit NEIN unterbinden oder an der mit Fleischwurst winkenden Trainerin vorbei abrufen. Ich hab aber jetzt mit Kleinkind von Freunden im Silvesterurlaub bemerkt wie gut es war, dass sie solche Übungen kennt und dann nicht ständig versucht zu klauen!

Beim Hundeführerschein haben wir sehr viel Ablegen vor Geschäften oder am Rand Fußgängerzone geübt mussten teilweise Slalom um und über die Hunde laufen. Ich würde aber bei so Übungen aufpassen, dass ängstliche/unsichere Hunde da etwas rausgenommen werden und nicht so arg bedrängt werden... Und natürlich klassische Anbindeübungen mit außer Sichtweite gehen.

Was wir auch des öfteren machen ist Fußübung im Kreis, ein Hund in der Mitte mit HH im Sitz, der Kreis wird enger gemacht alle Hund ins Sitz, HH geht raus und ruft den Hund durch die anderen hindurch ab.
Oder Hundegasse --> Hund an einem Ende absetzen/ablegen --> selbst durch die Gasse gehen --> Hund durch die Gasse abrufen.

Was bei Stadtgängen immer genutzt wird sind unterschiedliche Untergründe Fliesen im Bahnhof oder solche Gitter (am liebsten mit Lüftungsstrom), da kann man gut Sicherheit vermitteln und Bindung schaffen.

Mehr fällt mir aber jetzt nicht ein...
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Rebecca
&
LAICA * 26.09.2008
Münsterländer-Bernhardiner-Husky jedenfalls angeblich ;-)

*** --> LAICA´S Fotoalbum <-- ***
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