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Was für ein Objektiv soll ich nehmen?`

Hier dreht sich alles um Fotografie & Ausrüstung.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon Linnelcb » 11.03.2010 00:03

Denke die Vorgehensweise ist gut! :smile:

Das rausgesuchte Objektiv ist auch nicht schlecht! Es hat zum Beispiel einen Bildstabilisator, der schützt etwas vor verwacklungen zum Beispiel.

Was immer wieder bemängelt wird, sind sogenannte Superzoom Objektive. Dein Beispiel vorher von 28mm bis 200mm wäre zum Beispiel sowas. Wenn es so einfach wäre alles von Weitwinkel bis Telobjektiv in eins zu packen, dann gäbe es wohl diese Fülle an verschiedenen Objektiven nicht. Deswegen bin ich da immer etwas skeptisch, wenn das einen zu großem Raum abdeckt.

Wie das jetzt genau mit deinem letzten Beispiel ist, weiß ich aber auch nicht. So krass ist es da ja nicht und der Bildstabilisator ist auch von Vorteil. Auf Dauer wirst du glaube ich nicht glücklich mit der Blende von 5,6 die du dann bei 200mm hättest. Das ist einfach zu wenig, sobald es mal stärker bewölkt ist oder die Sonne anfängt unter zu gehen oder sowas kannst du keine scharfen Actionbilder mehr machen, weil nicht mehr genug Licht auf den Sensor kommen kann.

Deswegen hab ich als Blende 4,0 bei meinem Objektiv, was für mich ein guter Kompromiss ist und auch eine schöne Freistellung vom Hintergrund erlaubt (unscharfer Hintergrund). 2,8 als Blendenzahl wäre optimal, aber auch viel teurer und schwerer.

Allgemein kannst du dir merken, je kleiner die Blendenzahl ist, umso mehr Licht kann auf den Sensor und umso kürzere Zeiten brauchst du um ein korrekt belichtetes Bild zu bekommen. (also nicht zu dunkles Bild) Und nur mit kurzen Zeiten kannst du dann auch Bewegung einfrieren.

LG Linne
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Beitragvon schnuzi » 13.03.2010 09:21

Also ich hab das Tamron 70-300 an einer Sony. Das hier: http://www.amazon.de/Tamron-70-300mm-4- ... 275&sr=1-1

Ich meine, für den Preis kann man keine Wunder erwarten, aber meiner Meinung nach reicht das völlig für den Anfang. Bei schlechterem Wetter wird es klar schwieriger, aber ich bin zufrieden damit. Ich kann mal ein paar Beispielbilder einstellen, wenn jemand interesse hat? Die sind zwar zum größten Teil bei gutem Wetter aufgenommen, aber wie gesagt, ich bin zufrieden damit. Auch, weil ich mir einfach noch kein teureres Leisten kann/konnte. Und für den Preis ist es gut :gut:
lg Hanna mit Nelly (*15.02.2008)

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Beitragvon angelsfire » 23.09.2010 11:39

Schnuzi, falls du das hier noch liest: Bilder würden mich sehr interessieren :) Bin immer noch ein bisschen auf der Suche :D
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Beitragvon schnuzi » 24.09.2010 07:22

Hier: http://www.dogforum.de/ftopic73918.html

Ab Seite 4 fast ganz unten sind fast alle Bilder des restlichen Threads mit dem Tamron gemacht.
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Beitragvon angelsfire » 24.09.2010 10:48

Danke, das sind wirklich tolle Fotos :) Fotografierst du nur manuell oder auch mit vorgegebenen Programmen?
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Beitragvon schnuzi » 24.09.2010 11:29

Mit den vorgegebenen Programmen überhaupt nicht, entweder manuell oder mit der Halbautomatik. Meistens Halbautomatik, das klappt bei mir am besten bei Bewegungsbildern.
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Beitragvon Michaliegerad » 02.01.2011 00:15

Vor allem: Finger weg von Superzooms! Hab mir anfangs mal eins gekauft, um damit "alles abdecken" zu können... kann ich auch, um den Preis fehlender Schärfe und matschiger Bilder im gesamten Spektrum ;)... werds wohl an den nächsten Anfänger weitervertitschen... Geile Bilder macht dafür mein Canon 75-300 4-5,6er, wenns auch am langen Ende recht wenig Licht hat, um bei weniger als knalliger Sonne aus der Hand fotografieren zu können... andererseits will ich weder ein 70-200 2.8er bezahlen, noch das Gewicht rumschleppen ;-) ist halt alles ein Kompromiss...
"Willst Du als Fremder um ein Glas Wasser bitten, geh dahin, wo Hunde bellen. Wo es keine Hunde gibt, gibt es auch keine guten Menschen."

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Beitragvon Britta2003 » 02.01.2011 11:38

Linnelcb hat geschrieben:Ich würde dir 2 Sachen empfehlen zum Einstieg:
Einmal www.fotolehrgang.de um deine Kamera zu verstehen oder ein gutes Buch zu deiner Kamera.
Und zweitens, erstmal mit dem Objektiv zu üben, was du schon hast. Und wenn du das beherrscht wirst du auch merken wo dir was fehlt. Also mehr Lichtstärke, um zum Beispiel den Hintergrund bei Portraits unscharf zu bekommen. Oder mehr Brennweite, um den übers Feld rennenden Hund nicht nur als kleinen Punt auf dem Bild zu haben usw usw. Und dann nochmal schauen welches Objektiv genau dabei hilft.


:gut: Genau das ist auch meine Meinung dazu, erstmal mit der vorhandenen Ausrüstung üben, üben und nochmals üben, so lange, bis man die Kamera ein wenig verstehen gelernt hat.

Auf Teufel komm heraus ein besseres Objektiv haben zu wollen macht wenig Sinn, zumal in der von dir genannten Preisklasse die Enttäuschung grösser wäre als die Freude.


schnuzi hat geschrieben: Also ich hab das Tamron 70-300 an einer Sony. Ich meine, für den Preis kann man keine Wunder erwarten, aber meiner Meinung nach reicht das völlig für den Anfang .

Ich finde, dass es gerade bei einem Anfänger wichtig ist, ein gutes Glas zu haben. Ein Profi kann doch wesentlich besser Defizite kompensieren.
Daher würde ich lieber so lange sparen, bis ich mir ein wirklich gutes gebrauchtes Glas leisten kann.
Bis dahin habe ich viel Zeit um zu lernen.
Ich habe schon viele super tolle Bilder gesehen, die mit einem Glas 18-55mm, so wie Britta's, gemacht wurden. Da passte das Motiv, der Bildaufbau, ja einfach alles.
Hingegen auch grottenschlechte mit einer supersuperguten Ausrüstung, weil der Fotograf wohl kein Gefühl für das Bild hatte.

Das alles muss ich schliesslich auch erstmal an mir selber austesten.


LG Britta
**Ein Hund hat in seinem Leben nur ein Ziel -sein Herz zu verschenken.**


-J.R.Ackerley-

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