von DSH Bauer » 22.11.2010 22:33
flying-paws, gut beobachtet beschrieben. Nur wirft das mehr Fragen auf als es beantwortet. Warum z.B. können die meisten Hunde das so und andere finden die komischten Wege? Das hat doch auch etwas mit dem individuellen Charakter zu tun. Ein selbstsicherer Hund ist da entweder wie ein Berliner (Mir kann keener) oder wie ein Mecklenburger (Mir können se alle). Dagegen wird ein unsicherer Hund eher die Flucht ergreifen, beschwichtigen oder die Klappe aufreißen wie ein hungriges Krokodil.
Und genau hier müsste Jenny1980 noch einmal nacharbeiten. Wie haben wir uns das Anschleichen vorzustellen? Eher in Richtung kriechen oder in Richtung "he's got the look" eines Borders? Mehr offensiv oder defensiv?
Ich schätze mal eher offensiv Richtung Border. Aber wie verhält es sich, wenn der Hund Zeit hat und auf eine Gruppe Hunde trifft? Will er die dann hüten? Sage auch mal etwas zur Rasse (auch wenn ich eigentlich kein "Rassist" bin). Könnte mir, wenn mein Vorurteil passen sollte, auch vorstellen, dass er einfach nur Arbeit braucht. Könnte mir vorstellen ... Sehr vage also.
Arbeit gibt es immer. Auch für Hunde in der Stadt. Ein Zauberwort heißt Bring. Bring in die Küche, bring mir die Schuhe, bring mit, ... Auch wenn es klischeehaft blöd aussehen mag, ein Hund kann auch Einkäufe im Körbchen nach Hause oder vom Auto ins Haus tragen. Weitere Zauberwörter heißen Sport, Laufen (ist gut für die Ohren, auch bei Menschen) auch das Ziehen des Einkaufes im Bollerwagen, ... Alles, was hilft, eben.
Do wat du wullt, de Lüt schnack doch