Ich hab Mäntel bis jetzt auch nur bei Kranken gebraucht, und bei meiner bodennahen Blinden den Vorteil schätzen gelernt, daß man dem Hund den ganzen Siff vom Mäusebuddeln bei null Grad nachher einfach ausziehen kann und ihn nicht auf dem Autositz hat.
Meine jetzige 33cm-Hündin war die erste, von der ich sicher annahm, daß sie auch als Gesunde zeitweise einen Wintermantel brauchen würde: Sie hat nach der Kastration einen total nackten Bauch bekommen, und insofern hatte ich im letzten Eiswinter Angst um ihre Blase.
Aber: Es war nix zu machen, und es ist nichts nötig: Die kleine Wilde heizt so sehr von innen, daß sie mit Kälte absolut keine Probleme hat. Sie kriegt einfach deutlich mehr Fett zu fressen, tobt draußen so, daß sie sogar noch hecheln muß, haut sich zur Abkühlung bäuchlings in den Schnee und hat selbst dann keine gesundheitlichen Probleme, wenn sie mit einem total vereisten Rücken nachhause kommt. Allerdings: Sie ist immer in freier Bewegung und dann ganz fix wieder vor dem Ofen - und kann sich den Nudismus also gut leisten:

Wir haben dafür ein Mantelproblem der anderen Art: Die kleine Teufelin betrachtet das Outfit ihrer Tobekumpels als Extra-Spielzeug, versucht dauernd, sie auszuziehen und rast dann, ihre Mantel-Beute totschüttelnd, begeisterte Riesenrunden....