Für 250.- irgendwo unüberlegt gekauft, dann ab ins Tierheim. Und dann geht ein Dritter hin und holt sich den Hund aus dem TH, so sieht es doch aus.
Das ist kein Tierschutz, was man da betreibt, das ist Tierhandel, aber schön verpackt in ein rosarotes "ach, heute habe ich ein Hundeleben gerettet" Gefühl.
Ich frage abermals: wo ist die Quelle?
Erschreckend an diesem Thread finde ich, wie manche Menschen ihr gepflegtes Halb- oder gar Nichtwissen als Fakten in die Welt posaunen.
Der häufigste Abgabegrund in Tierheimen ist "Umzug" - klar, da schwingt "keinen Bock mehr auf den Hund" massiv mit. Nur betrifft das gleichermaßen Hunde aus ALLEN Quellen - davon sind die Rassehunde mit Papieren (denn leider ist auch da nicht jeder Züchter gut) genauso betroffen wie Hunde die schon einmal den Tierschutz durchlaufen haben, Ups-Würfe und Vermehrerhunde.
Und von Tierhandel kann man schon allein deshalb nicht sprechen, weil "Handel" ein wirtschaftliches Interesse impliziert - und das schließt wieder eine monetäre Rentabilität ein. Die wenigsten Hunde werden vermittelt, bevor sie das Tierheim nicht ein VIELFACHES ihrer Vermittlungsgebühr gekostet hätten.
Informiert Euch doch wenigstens, bevor ihr Steine schmeißt.