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Warum die Entscheidung für einen kleinen Hund?

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Moderator: DF-Mods

Warum die Entscheidung für einen kleinen Hund?

Beitragvon sophrosyne » 21.01.2012 21:58

Liebe Forumsmitglieder,


ich würde gern wissen, wieso man sich für einen kleinen Hund entschieden hat? Im Unterschied zu einem großen? Lag es an der Rasse und den Rassespezifischen Eigenschaften? und hätte man sich den Hund auch geholt, wenn er größer gewesen wäre, aber exakt diese Eigenschaften gehabt hätte? Ist es eine finanzielle Entscheidung (weniger Futter etc) oder ist es einfach so passiert?

Der Hintergrund der Frage liegt darin, dass man sehr oft beobachten kann, dass Probleme zwischen Hunden teilweise Probleme der Größe sind. Also Beispielsweise wenn es um einfache Prügelein geht, ist man bei zwei annähernd gleich großen Hunden nicht so sehr beunruhigt, als bei einen Chi und einem Schäferhund zb. Auch beim Spielen achten Kleinhundbesitzer immer auf die Größe des Gegenüber, denn ein ungestümer Labrador kann bei einem Pappillion auch eher Schaden anrichten (auch unbeabsichtigt) als bei einem Boxer...etc. Ich hoffe ihr versteht, was ich meine.

Die Frage, die ich mir jetzt gestellt habe, war die, ob man Hunde nicht einfach teilweise wieder größer züchten könnte (nicht zu groß..zu groß ist genauso weit von der ursprünglichen Wolfsgröße mal als Richtwert entfernt, wie zu klein). Oder ob es für Kleinhundehalter triftige Gründe gibt, einen kleinen Hund zu bevorzugen, die ausscheiden würde, wäre der Hund größer.

Es geht hier nicht darum auf Kleinhundbesitzern herumzuhacken, es interessiert mich wirklich, ohne das bewerten zu wollen oder irgendjemanden seinen Hund absprechen zu wollen.

Vielen Dank fürs Verständnis schonmal :)
sophrosyne
(Themenstarter)
 
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Re: Warum die Entscheidung für einen kleinen Hund?

Beitragvon Abessinierin » 21.01.2012 22:01

Warum einen kleinen Hund? Hmm, weil ich den PRT, den JRT aber auch den DJT mag? Ich ihre Rasseeigenschaften faszinierend finde, ebenso wie ihren Charakter.
Kein Russell wird als Kalle geboren.

Und ja, der Russell hat Jagdtrieb

Und Nein, nach einer Kastration verträgt er sich nicht mit jedem anderen Hund.

Und: Er spürt den Schmerz genau wie Du- Nur im Gegensatz zu Dir beißt er dann zu!
Abessinierin
 
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Re: Warum die Entscheidung für einen kleinen Hund?

Beitragvon sophrosyne » 21.01.2012 22:03

Würdest du die Terrier auch in größer nehmen? Bei gleichen Rasseeigenschaften, oder spielt der Faktor Größe an sich eine Rolle?
sophrosyne
(Themenstarter)
 
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Re: Warum die Entscheidung für einen kleinen Hund?

Beitragvon Spitzifan » 21.01.2012 22:06

Hallo Sophrosyne!
Ich wollte immer einen großen Hund-will ich auch immer noch! Bevorzugt einen Berner.
Aber Meine Eltern haben mir keinen großen erlaubt, erlauben sie auch immer noch nicht! :roll:
Nach langem Gebettle, konnte ich sie zu einer "Fußhupe" :D überreden!
Sie ist ein Spitz, braucht aber genausoviel Auslauf wie ein großer!
Klar habe ich manchmal bei stürmischen Großen Hunden Angst, dass sie zusammengetreten wird, aber naja.
Übrigens finde ich, Spitze haben einen tollen Charakter haben! Sie sind wachsam, ausdauernd, gelehrig...
Und wenn einem der SPITz gefällt, kann man sich einen Groß- oder Wolfsspitz holen, bei den Spitzen gibts ja für jeden etwas :D
Irgendwann wird, hoffe ich auch ein großer ZWeithund kommen!
Magdalena mit
Filou *4.4.11


"Egal wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben, macht dich reich."

http://www.dogforum.de/filou-t142683.html#p9483158
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Re: Warum die Entscheidung für einen kleinen Hund?

Beitragvon Wuff11 » 21.01.2012 22:08

Unser erster Hund war eine Mischung mit 40 cm in der Schulter. Damals wollte ich immer einen größeren Hund und nun haben wir ein halbes Pony in Form eines Labbi Mixes.

Seitdem fällt mir stark auf, wie "handlicher" ein kleiner Hund einfach ist. Wenn unserer an der Leine richtig loslegen würde, hätte ich keine Chance :-D Ebenso wenn man den Hund mal heben muss, zB beim Tierarzt oder in den Kofferraum. Und rein futtertechnisch ist ein kleiner Hund einfach günstiger.

Das sind jetzt wirklich rein praktische, offensichtliche Punkte, die auch einem Kind auffallen würden. Natürlich wählt man seinen Hund vorzugsweise nach Charakter und Sympathie, also bitte nicht falsch verstehen :-)
Wuff11
 
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Re: Warum die Entscheidung für einen kleinen Hund?

Beitragvon Elathaia » 21.01.2012 22:08

Meine Mina war knappe 50 cm groß, Niva wird etwa die gleiche Größe erreichen; somit nicht ganz "klein", aber ein größerer Hund käme für mich einfach nicht infrage - allein wegen der Treppe(n) die zu steigen sind. Und: ich kann meinen Hund im Notfall noch tragen, was auch ein wichtiger Punkt für mich ist.

Einen kleineren Hund - etwa einen Bichon Frisé, die ich wirklich toll finde :herzen4: - würde ich mir aus denselben Gründen anschaffen. Zudem kann man sie schlichtweg so bequem mitnehmen, sie nehmen kaum Platz weg, im Flugzeug könnten sie bei mir mitfliegen, Die Futtermengen sind nicht ganz so riesig wie bei (sehr) großen Hunden ... ich finde kleine(re) Hunde einfach allgemein so super praktisch.

Ein Hund der viel größer wäre als 50 cm, wäre deshalb erstmal nix für mich. Da ich auch gar nicht danach suche, kann ich dir nicht sagen ob ich trotzdem einen nehmen würde, wenn der Charakter passt ... solange Treppen zu steigen sind, wohl nicht. Würde ich schon im eigenen Haus leben und der Hund könnte ebenerdig bleiben, vielleicht schon. Derzeit käme aber kein größerer Hund für mich infrage, wenn dann ein kleinerer.
Lara mit Sternenstaub Niva, *24.08.2011 ♥
Und mein Minchen für immer im Herzen ... 08.01.2010 - 18.12.2011


- Lieber eine Kerze anzünden, als über die Finsternis klagen. - (chin. Weisheit)
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Re: Warum die Entscheidung für einen kleinen Hund?

Beitragvon LisaSaar » 21.01.2012 22:09

Also ich habe ja eine Podenca, 60cm Schulterhöhe, und ich muss sagen, inzwischen bin ich ein Fan kleiner Rassen. Wobei ich "klein" jetzt so um die 30cm definiere :D
Sie sind.. ja, einfach handlich? Klingt blöd, aber wenn man in der Stadt wohnt, muss man sich keine Gedanken um Platz im Bus, Zug oder Café machen..
Lisa & Herznase Maya (*2010)
*Man weiß bei einem Podenco nie, welche Sorte Tränen man gerade in den Augen hat: Solche des Lachens, der Liebe oder der Verzweiflung.*

und Tschanka (DSH Hündin) im Herzen (*25.04.1995 - 26.02.2008)
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Re: Warum die Entscheidung für einen kleinen Hund?

Beitragvon ChihuahuaFrauchen92 » 21.01.2012 22:10

Ich würde gern wissen, wieso man sich für einen kleinen Hund entschieden hat Im Unterschied zu einem großen??

Für mich ist es einfach praktischer. Ich bin sehr viel unterwegs wo Herr Hund auch immer mit kann und dank der Größe auch immer DARF, weils immer Platz gibt. Sei es in verschiedenen Läden etc. Und weil die vielleicht nicht ganz soviel Dreck machen als die Großen.. :p

Lag es an der Rasse und den Rassespezifischen Eigenschaften?

Ich war schon immer vernarrt in diese Rasse (Chi) und die Charaktere von ihnen, da viel die Auswahl der kleinen Hunde eh nur darauf.

und hätte man sich den Hund auch geholt, wenn er größer gewesen wäre, aber exakt diese Eigenschaften gehabt hätte?

Das ist 'ne schwere Frage, denn hauptsächlich gings mir ja um seine geringe Größe. Aber hmm..er gehört zu den "Größeren", im Rassenstandart müsste er ein paar Zentimeter kleiner sein. :lol:

Ist es eine finanzielle Entscheidung (weniger Futter etc) oder ist es einfach so passiert?

Die Futterkosten waren für mich keinen ausschlaggebenden Grund. Ich hätte ihn mir auch gekauft wenn er genauso viel fressen würde wie 'ne Dogge..das war irrelevant.
Ganz Liebe Grüße, Sari ♥ mit Lorenzo, geb. am 27.01.2011 (Chihuahua)
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Re: Warum die Entscheidung für einen kleinen Hund?

Beitragvon SanchoPanza » 21.01.2012 22:13

sophrosyne hat geschrieben:Auch beim Spielen achten Kleinhundbesitzer immer auf die Größe des Gegenüber, denn ein ungestümer Labrador kann bei einem Pappillion auch eher Schaden anrichten (auch unbeabsichtigt) als bei einem Boxer...etc. Ich hoffe ihr versteht, was ich meine.


Das ist doch ein absolutes Vorurteil. Viele Kleinhundebsitzer achten gar nicht darauf. Oder meinst du jetzt nur die Chihuahua-Besitzer? Die Hunde sind ja nun wirklich empfindlich, aber manche achten auch nicht besonders drauf.

sophrosyne hat geschrieben:Die Frage, die ich mir jetzt gestellt habe, war die, ob man Hunde nicht einfach teilweise wieder größer züchten könnte (nicht zu groß..zu groß ist genauso weit von der ursprünglichen Wolfsgröße mal als Richtwert entfernt, wie zu klein).


Könnte man sicher, aber genausogut könnte man ja auch große Hunde kleiner züchten usw...ich bin allgemein gegen diese ganzen extremen Zuchten. Extrem klein, extrem faltig, extremer Quadratschädel, extreme Hängelieder...das finde ich alles ziemlich wiedernatürlich, ungesund und teilweise echt hässlich.

Aber um mal die Frage zu beantworten, ich habe mich aus folgenden Gründen für einen kleinen Hund entschieden:

Ich bin selber eher zierlich und ich möchte den Hund im Fall der Fälle gern körperlich im Griff haben. Ich weiß, dass es auch eine Erziehungssache ist, aber es ist einfach mal was ganz anderes, einen 10Kilo-Hund an der Leine zu haben, als einen 50Kilo-Hund.
Er ist einfach "handlicher", er passt besser ins Auto, ich kann ihn tragen im Notfall, er nimmt mir nicht den gesamten Platz weg auf dem Sofa.
Er frisst natürlich weniger und kostet somit auch weniger. Andere Menschen haben einfach weniger Angst vor kleinen Hunden(wobei das auch kontra sein kann).
Ich finde kleine Hunde eben einfach auch süßer irgendwie. Allerdings bin ich glaube ich kein klassicher Kleinhund-Besitzer, denn mein Hund ist trotz seiner Größe selbstbewusst, kernig, sportlich und robust. Ich mag große Hunde aber auch und habe auch keine Angst vor ihnen!
Lieber tausend mal falsch gelobt, als einmal falsch bestraft!

"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?"
Kurt Marti

Kleiner Erdenengel Sancho *12.12.2007
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Re: Warum die Entscheidung für einen kleinen Hund?

Beitragvon *Sandmann* » 21.01.2012 22:14

Ich hatte bis dato immer große Hunde gehabt und habe nach großem Ringen mit mir mich für einen Kleinhund entschieden, da ich u.a. mitten in Berlin wohne, und es immer ein wenig komisch war, wenn meine Do Khyi Hündin unter drei Sitzplätzen in der U-Bahn lag. Meist hat sich kein anderer Passagier getraut, über das Hündchen :D zu setzen, obwohl dies kein Problem gewesen wäre. Außerdem hatten wir ein gewichtiges Problem, als sie es im Kreuz hatte und wir in die zweite Etage hoch mussten. Man hatte ich da Muckis :D . Oder auch das Händeln nach einer unerwarteten Kurznarkose beim Tierarzt...
Inzwischen würde ich mir nie wieder einen Hund anschaffen, den ich mir nicht unter den Arm klemmen kann :D
Spielen darf sie natürlich mit großen Hunden. Aber sie hasst "Hurra" Hunde, die sie bei der ersten Begrüßung vor lauter Begeisterung gleich über den Haufen rennen. Gegenfrage: Warum großen Hunden nicht wieder ein bisschen feinere und differenzierte Gestik und Manieren im Umgang mit Artgenossen antrainieren oder anzüchten?
Zuletzt geändert von *Sandmann* am 21.01.2012 22:17, insgesamt 1-mal geändert.
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