von CorinnaS » 14.09.2011 09:26
Nein, die Muskulatur funktioniert genauso wie beim Menschen. Oder wo siehst Du da den physiologischen Unterschied? Ein Raubtier wärmt sich nicht auf vor der Jagd, das ist wohl wahr. Aber wo bitte ist da der Zusammenhang? Und woraus schließt Du, dass das gesünder wäre?
Warum Warm Up?
- physische Vorbereitung
- Verletzungsprophylaxe
- mentale Vorbereitung
Effekte des Warm Up:
- Erhöhung der physischen Leistungsfähigkeit
- Verbesserung der Energiebereitstellung im Muskel
- Reduzierung der inneren Reibung von Muskeln, Sehnen und Bändern
- beschleunigter Ablauf nervaler Erregungsprozesse
- Anstieg der Reaktions- und Kontraktionsgeschwindigkeit
- Erhöhung der Aufnahmefähigkeit der Sinnesorgane
- Steigerung der Herzfrequenz, Blutdruck und Atmung
- Abbau nervöser Spannungszustände
Der wichtigste Teil des Warm up ist die Erhöhung der Körperkerntemperatur (daraus folgt dann die Erwärmung der Peripherie). Das erreicht man eigentlich nur mit Lauftraining.
Beispiel: 40s Schritt / 20s Trab, 30s Schritt / 30s Trab, 20s Schritt / 40s Trab. Und das dann in 2-3 Durchgängen. Achtung: Schritt/Trab bezieht sich auf den Hund, nicht den Hundeführer!
Zusätzlich kann man dann noch kleinere Übungen und Sprintspiele machen.
Aber aufpassen: Nicht bis zur Ermüdung aufwärmen! Ich sehe oft Leute bei Turnieren, die es extrem übertreiben. Das macht dann den gewünschten Effekt auch wieder kaputt.
Corinna, Kalle Wirsch & Lilo Lila
& Paco an der Regenbogenbrücke