Im Grunde genommen ist es fast egal, wann du anfängst, Spaß macht es immer und Hunde können in jedem Alter lernen.
Es ist im Grunde genommen wie beim Menschen, jemand der es gewöhnt ist, sich zu konzentrieren und mit jemandem zusammenzuarbeiten fällt der Einstieg leichter, als jemandem der nie im Team gearbeitet hat und nicht gefordert wurde.
Je mehr der Hund es schon kennt sich zu konzentrieren und je besser die Bindung zum Menschen ist, desto leichter ist es.
Ist der HUnd bis jetzt eher alleine spazieren gegenagen und war "zufällig" mit der Leine am Menschen befestigt, ist es sicher schwieriger.
Eine Bekannte von mir hat schon als Welpe angeklickert und macht jetzt, wo der HUnd sechs Monate alt ist schon ganz langsam leichte Tricks ( natürlich sehr kurze Übungseinheiten, die Lütte hat ja schließlich noch genügend "Alltag" zu lernen).
Ich habe mit meinem Leihhund( 4 Jahre, Dritte Hand, völlig unerzogen, einige "Probleme") erst letztes Jahr angefangen. Er musste erstmal lernen, das Menschen nicht nur nerven. Inzwischen arbeitet er supergerne mit und kann schon Slalom, Pfotengeben( beide Seiten auf Wortkommando), Rückwärtsgehen, sich Totstellen, sich VERbeugen, super Fuss gehen auf beiden Seiten, Front, und Sitz, Platz, bleib, haben sich automatisch ergeben.
Letztes Jahr ist auch eine mit ihrem Terrier bei uns angefangen, der sieben Jahre garnicht gearbeitet worden ist, auch er hat Spaß und hat Erfolg.
Es geht also eigenltich immer, die Einstiege sind halt unterschiedlich schwer.
