meckmeck hat geschrieben:Verbellen kann auch Unsicherheit bedeuten, also wenn er nicht ganz genau weiß was du in dem Moment von ihm verlangst.
Aussies bellen am Vieh. Ist völlig normal und hat bei ihnen nichts mit Unsicherheit zu tun. Beim Border ist das anders.
meckmeck hat geschrieben:Warum testet ihr nicht an euren Rindern ob sich der Hund dazu eignet?
Finger davon lassen. Der Hund ist schneller tot als getestet.
Einen Hund für die Rinderarbeit bitte sinnigerweise an Schafen GUT
ausbilden, dann erst ans Großvieh.
Kommandos und Gehorsam müssen hundertprozent sitzen und bitte bedenken, daß der Hund oft außer Sicht arbeitet. Wenn ein Border hinter
10 Rindern steht, sieht man ihn nicht mehr.
meckmeck hat geschrieben:Wichtig ist halt, das die Rinder keine Selbstverständlichkeit für den jungen Hund werden und er sich daran gewöhnt hat, das sie halt einfach da sind. Sie müssen was Besonderes sein.
Für einen guten Hund mit ausreichend Interesse am Vieh wird das Rind
immer etwas Besonderes sein. Meine Hunde haben noch nicht die Freude
an den Tieren verloren und sie sehen sie zwangsläufig jeden Tag, auch
wenn es keinen Job für sie gibt.
Rado:
klar kann man spasseshalber mal "testen". Dienst kaum dem Hund, eher
der Befriedigung der menschlichen Neugier.
Eine gescheite Ausbildung unter fachkundiger Anleitung für Mensch und Hund ( siehe Seite der ABCD ev
www.abcdev.de)
nicht vor dem ersten Lebensjahr beginnen. Bei Rüden darfs sogar noch
ein bisserl später sein. Sind ja- wie im echten Leben auch- oftmals Spätzünder
Nochwas: wenn Du sie am Großvieh einsetzen willst, dann MÜSSEN sie perfekt sein. Will sagen: Kommandos müssen sitzen, der Hund muss
mitdenken und bei Bedarf sinnvolle Entscheidungen alleine treffen können.
Wie groß sind Eure Herden?
Ob ein Hund ein wirklich guter Arbeiter werden wird, vermag man sicher
nicht eindeutig im Spiel erkennen.
Am Vieh hingegen wirst Du es erkennen.
Sanny