von Wendra » 20.02.2010 12:00
Den Weg selber kenn ich nicht, aber grundsätzlich ist wildes Campen in Deutschland verboten. Hab aber die Erfahrung gemacht, dass viele Förster und Jäger beim Campen im Wald nichts sagen, sondern sogar sehr freundlich sind, besonders wenn man verspricht, dass man den Ort am nächsten Morgen so verläßt, wie man ihn vorgefunden hat. Outdoorleute und Rucksackreisende haben gemeinhin einen guten Ruf, im Gegensatz zu Wochenendtouristen, die überall ihren Müll liegen lassen.
Man kann auch bei Bauernhöfen fragen, ob man dort auf ner Wiese übernachten darf. Ansonsten: wo kein Kläger, da kein Richter...
Das schwerste am Gepäck wird nicht das HuFu sein (da kann man sich alle paar Tage immer unterwegs mal versorgen, ansonsten hab ich sehr energiereiches TroFu mit), sondern Zelt, Schlafsack, Matte und Kochutensilien. Ein halbwegs vernünftiges 2-Mann-Zelt mit Platz für Rucksack wird kaum unter 2,8 kg zu haben sein und entsprechend seinen Preis kosten.
Vielleicht kann dein Hund aber Packtaschen tragen und somit einen Teil seiner eigenen Ausrüstung schleppen. Mit meinem Wauz klappt das ganz gut, die Dinger stören ihn überhaupt nicht.
Wir haben bisher max. 8-tägige Touren zusammen gemacht, alleine war ich schon über 2 Monate in Asien und Europa unterwegs. Dieses Jahr wollen wir beide 4 Wochen durch die Karpaten wandern, ansonsten sind mehrere kleinere Touren in Deutschland und angrenzenden Ländern geplant.
Du solltest Dir überlegen, wieviel Stunden du max. am Tag mit deinem Hund laufen möchtest und darauf hintrainieren, also am Wochenende längere Spaziertouren unternehmen, so dass Ihr zwei wenigstens 4/5tel der geplanten Zeit locker schafft. Ruhetage auf Touren sollten auf jeden Fall eingeplant werden, sonst geht der Spaß flöten.