DogForum.de das große Hundeforum

Hallo Hundefreund,

Ob Rassehund oder Mischling, groß oder klein, wir heißen Euch alle herzlich willkommen. Die Benutzung vom Hundeforum ist absolut kostenlos. Als Mitglied könnt Ihr aktiv am Forum teilnehmen, hier geht es zur kostenlosen Anmeldung.

Mitglieder Login

  Passwort vergessen?
ANZEIGE

Verliert ein Rüde nach der Kastration noch Lusttropfen?

Alles rund um die Gesundheit Eurer Hunde.

Diese Rubrik ersetzt nicht den Tierarzt oder einen Besuch bei dem Selbigen.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon schnauzermädel » 12.03.2010 09:51

Was hilft, liegt ja auch daran, was der Rüde "hat".

Manch unkastrierter Rüde produziert viel Smegma, das geht meist durch eine Kastration zurück und wird unseligerweise meist auch noch als Infektion diagnostiziert. :roll:

Ein echter Katharr ist eine Infektion, die sich nicht von einer Kastration beeinflussen lässt. Er verschindet nur nach Behandlung oder falls das Immunsystem siegt. Sie kann immer wiederkommen, da ändert eine Kastra nur was, wenn sie das Markierverhalten sehr stark verändert, weil dann das Infektionsrisiko sinkt.

LG
das Schnauzermädel
Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.

Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
(Helmut Kettelake)
Benutzeravatar
schnauzermädel
 
Mitglied
 

ANZEIGEN

Beitragvon jennja » 12.03.2010 10:38

Danke schnauzermädel, das sind doch mal hilfreiche Infos und erklären natürlich so einiges!

Den Katharr hatte meine TÄ vor der Kastra schon festgestellt - und meinte, der ginge danach weg. Ich weiß nicht, wie sie darauf kommt. Jedenfalls wurde ihr Versprechen nicht gehalten :lol:
Gruß von Jennja und dem Doink

Oh zerfrettelter Grunzwanzling! Dein Harngedränge ist mir als wie Schnatterfleck auf Bienenstich.
- Douglas Adams -
Benutzeravatar
jennja
 
Mitglied
 

Beitragvon jennja » 12.03.2010 10:39

ok, markierverhalten. Nun, er markiert noch immer wie ein Weltmeister ;)
Gruß von Jennja und dem Doink

Oh zerfrettelter Grunzwanzling! Dein Harngedränge ist mir als wie Schnatterfleck auf Bienenstich.
- Douglas Adams -
Benutzeravatar
jennja
 
Mitglied
 

Beitragvon Retriever Finn » 12.03.2010 10:45

Hallo,

danke für Eure Meinung. Bei Finn sind die Tropfen seitdem ich Ihn habe grün. Dann werde ich mal spülen ;-)

@ Linapina

Wie kann ich Dich noch erreichen. Privat Nachrichten sind nur für Clubmitglieder geeignet. Kannst Du mir eine Email über finn-bonn.de schreiben?
Viele Grüße

Finn

* 31.03.2008

Finn stellt sich nun auch mit seiner eigenen Webseite vor. Siehe den Button unter dem Posting.
Benutzeravatar
Retriever Finn
(Themenstarter)
 
Mitglied
 

Beitragvon Yvonne&Bobby » 12.03.2010 10:52

Einen Notfall sollte man ein einem Katharr nicht machen, das ist schon richtig.
Man sollte es jedoch doch mal untersuchen und behandeln lassen, wenn er das schon über einen längeren Zeitraum hat. Wie schon gesagt handelt es sich dabei um eine Infektion. Und eine Infektion ist immer auch ein Stück belastend für den Organismus.
Außerdem zeigt das BEdürfnis einiger Hunde daran zu lecken ja auch, dass es den Hund irgendwie stört. Wer weiß schon, ob es dem Hund nicht unangenehm ist oder vielleicht sogar brennt oder juckt.
Ich bin auch kein Typ, der sofort zum TA rennt. Jedoch meine ich, dass mein bei langwierigen Problemen doch tätig werden sollte. Manchmal ist es einfach besser, wenn man es abklären lässt. Es kann ja auch mal schlimmer werden.
Benutzeravatar
Yvonne&Bobby
 
Mitglied
 

Beitragvon Linapina » 12.03.2010 12:17

schnauzermädel hat geschrieben:Manch unkastrierter Rüde produziert viel Smegma, das geht meist durch eine Kastration zurück

vollkommen richtig!!!
schnauzermädel hat geschrieben: und wird unseligerweise meist auch noch als Infektion diagnostiziert. :roll:

kommt auf den TA an ;)
schnauzermädel hat geschrieben:Ein echter Katharr ist eine Infektion, die sich nicht von einer Kastration beeinflussen lässt.

vollkommen richtig, aber es kann die Behandlung vereinfachen, wenn das Smegma wegfällt
schnauzermädel hat geschrieben:Er verschindet nur nach Behandlung oder falls das Immunsystem siegt. Sie kann immer wiederkommen, da ändert eine Kastra nur was, wenn sie das Markierverhalten sehr stark verändert, weil dann das Infektionsrisiko sinkt.

ja stimmt....nur is das Smegma genau das was eine Injektion auch begünstigen kann...und warum man sagt, dass ehr unkastrierte Rüden es haben!
Das kastrierte, viel markierende Rüden es trotz des nicht mehr vorhandenen Smegmas noch haben/bekommen können hat niemand angezweifelt, es ist halt nur nicht die Regel und bei vielen Rüden lässt sich nun mal der Katarrh durch Behandlung und Kastration beheben!
Aber wie schon gesagt, nicht jeder Hund liest das Lehrbuch.
Und Jennjas Hund scheint halt leider so einer zu sein, der nicht der Norm entspricht ;)

Und ja, sollte ein richtiger Katarrh vorliegen, sollte es behandelt werden!
Und in aller Regel ist der erste Ansatz das Spülen/Reinigen mit einer verdünnten Jodlösung.
Wer also diesen Schritt schon kennt, kann das erstmal machen...sollte es nach 2-3 Tagen keine deutliche Besserung eintreten, dann ab zum TA

Nicht das mich hier wer falsch versteht ;)
Linapina
 
Mitglied
 

Beitragvon jennja » 12.03.2010 12:45

Linapina hat geschrieben:Und Jennjas Hund scheint halt leider so einer zu sein, der nicht der Norm entspricht ;)


anscheinend, und übrigens in vielerlei Hinsicht! :lol:
Gruß von Jennja und dem Doink

Oh zerfrettelter Grunzwanzling! Dein Harngedränge ist mir als wie Schnatterfleck auf Bienenstich.
- Douglas Adams -
Benutzeravatar
jennja
 
Mitglied
 

Beitragvon schnauzermädel » 12.03.2010 13:07

Es entsprechen viele Hunde nicht der "Norm".
Nur wird das meist bei der Aufklärung vergessen.
Tierarztwahl ist leider in manchen Regionen die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. :hust:

LG
das Schnauzermädel
Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.

Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
(Helmut Kettelake)
Benutzeravatar
schnauzermädel
 
Mitglied
 

Beitragvon Linapina » 12.03.2010 13:27

OFF TOPIC
schnauzermädel hat geschrieben:Tierarztwahl ist leider in manchen Regionen die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. :hust:


Glaub mir, DAS ist überall so...es gibt wirklich sooo viele Tierärzte (alleine in Berlin sind es mehr als 500 Praxen) und leider sind davon weniger als eine Hand voll wirklich gut! :/
OFF TOPIC ENDE :lol:
Linapina
 
Mitglied
 

Beitragvon hapdog » 12.03.2010 13:40

Versuch doch mal Silicea. Bei meinem Hund wirkt es.
LG
hapdog
Benutzeravatar
hapdog
 
Mitglied
 

Sämtliche Beiträge geben die Meinung des jeweiligen Autors wieder.
Für den Inhalt dieser Beiträge sind ausschließlich die Autoren verantwortlich.
VorherigeNächste



Zurück zu Gesundheit



 


  • Ähnliche Topics
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast