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Verhaltensauffälligkeit - Schütteln

Alles rund um Probleme mit Euren Hunden.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon LasPatitas » 12.03.2010 10:52

Niani hat geschrieben:Ich überlege gerade eben, ob der Stress dazu führen kann, dass die Allergien auch wieder krasser zum Vorschein treten. Schütteln hat ja oft was mit Ohrengeschichten zu tun. Und Allergien auch bzw. Allergien äußern sich ja häufig direkt als erstes im Ohr. Was, wenn das Schütteln nicht Äußerung einer psychischen Macke ist, sondern wenn durch die Stresshormone auch die Allergien wieder extrem gepusht werden und er deswegen meint, sich schütteln zu müssen?

Versteht man irgendwie, worauf ich hinauswill? :???:


Ja, ich versteh dich ;)

Stress lässt Allergie aufkeimen, Allergie zeigt sich über Ohrentzündung, Hund schüttelt Ohren.....

Schon mal in die Ohren geguckt?
Labradorhündin, blond *09/2001 | Dalmatinerhündin s/w (taub) *10/2006

"...Ein Hund bleibt Dir im Sturme treu, ein Mensch nicht mal im Winde" (Franz von Assisi)

"Beißt der Hund seinen Herren, ist nicht der Hund Schuld, sondern der Herr, der den Hund falsch erzogen hat....."
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Beitragvon schnauzermädel » 12.03.2010 11:01

Wenn eine "Restproblemtik" besteht, dann reicht die bessere hautdurchblutung, wenn Hund sich etwas aufregt, für Juckreiz.
Dass der Juckreiz dann kommt, hat er gelernt, also schüttelt er früh, sozusagen vorsorglich.
Die ersten 5 Minuten Gassi kühlen die Haut, alles ist wieder ok.
Das könnte auch sein.

Gewöhnt ihn doch für die Abholsituation an einen über die Ohren gezogenen Nylonstrumpf, dann kann man entspannt trainieren. Und nach 5 Minuten wieder runter mit dem Ding.

LG
das Schnauzermädel
Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.

Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
(Helmut Kettelake)
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Beitragvon LasPatitas » 12.03.2010 11:06

schnauzermädel hat geschrieben:
Gewöhnt ihn doch für die Abholsituation an einen über die Ohren gezogenen Nylonstrumpf, dann kann man entspannt trainieren. Und nach 5 Minuten wieder runter mit dem Ding.

LG
das Schnauzermädel


Ja, wie ein Camling Cap, nur nicht über die Augen gezogen :gut:
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Beitragvon Sleipnir » 12.03.2010 12:06

Puh...das sind ja jetzt die unterschiedlichsten Ansätze und Meinungen...das muss ich mir mal alles in Ruhe durch den Kopf gehen lassen...aber danke für die rege Teilnahme...und wer noch andere Ideen hat...immer her damit...:-)
Liebe Grüße,
Björn und seine Gassimeute
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Sleipnir
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Beitragvon flying-paws » 12.03.2010 12:09

Eigentlich geht es ja hier um die (vermutlich aus der Allergie) entstandene Übersprungs/Stressabbauhandlung bei Aufregung.

Entweder arbeitet man dann daran, dass die der Hund sich nicht mehr so aufregt oder man arbeitet daran, dass er sich eine andere Handlung sucht.

Denkbar wäre z.B., dass man ihm einen Auftrag gibt für die erste Zeit, der sich nicht mit dem Schütteln vereinbaren lässt. Bei einem Retriever käme mir da das Tragen von einem Dummy oder ähnlichem in den Sinn, was man vorher jenseits dieses Verhaltens ruhig und konsequent aufgebaut hat. Diese Handlung selbst darf dann aber noch nicht irgendwie "gestresst" verknüpft sein.

Viele Grüße
Corinna
Freundschaft macht das Schwere einfach, das Trübe klar und das Alltägliche wundervoll.

Du bist unvergessen.
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Beitragvon flying-paws » 12.03.2010 12:12

Achso - Zeus ist übrigens auch ein extremer Stressschüttler. Allerdings hat er andere Ohren - zum Glück ;)
Freundschaft macht das Schwere einfach, das Trübe klar und das Alltägliche wundervoll.

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Beitragvon Steffi E. » 12.03.2010 19:52

Hallo,

das was Corinna geschrieben hat ist mir auch durch den Kopf gegangen.
Vielleicht wäre das eine Lösung...

Du kommst und der Hund nimmt seinen Dummy und bringt ihn Dir, während Du die Leine dran machst und ihn mitnimmst. So in etwas könnte das Endresultat sein.
Klar muss er dann erstmal lernen den Dummy zu holen, aber das würde ihn schon ablenken vom Schütteln.

Liebe Grüße

Steffi
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Steffi E.
 
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