Ich würde den Hund langsam scheren. Nicht mit der Schermaschine, sondern mit einer Handschere - dann wird es auch nicht so knochig. Handscheren schon allein deshalb, weil das für den Hund zum einen weniger stressig ist so von wegen nicht so dicht an der Haut wie eine Schermaschine, nicht so ein grosses Gerät und auch nicht so laut. Dazu kommt, dass eine Schermaschine in verfilztem Fell deutlich mehr rupft und reisst - unangenehm, verursacht Stress, Schmerzen, ggf. Meideverhalten ....... muss nicht sein.
Zumindest mal auf etwa 3-5 cm runterschneiden. Dann mal schauen, ob es noch irgendwo Filzplatten gibt, diese mit Schere und Entfilzer lösen. Grosse, dicke Filzplatten mit der Schere kurz über der Haut versuchen, die Filzplatte zu durchdringen und entweder mit geöffneten Scherblättern die Schere vorsichtig durch die Filzplatte ziehen oder weg vom Hund durchschneiden. Das ein paar Mal wiederholen, dann mit einem Entfilzer vorsichtig weitermachen.
Die Schere muss aber was vernünftiges sein, also so richtig scharf - keine 1 Euro Papierschere.
BTW - vorsichtig betrifft nicht nur den Hund, sondern auch deine Finger. Ich habe mir schon einige ganz ordentliche Schnitte in den Fingern geholt, weil ich mit dem Entfilzer und meinen Fingern zu unvorsichtig umgegangen bin.
Wenn der "Kleine" so verfilzt ist, und das bei einem Langhaar-Schäfer, dann artet jegliche andere Form der Fellpflege ganz schnell in sehr sehr viel STress aus.
Dann kannst Du auch mal sehen, wie die Haut unter dem Fell aussieht. Denn der Gestank kann tatsächlich verschiedene Ursachen haben wie hier bereits mehrfach erwähnt wurde:
- einfach nur Schmutz
- Ekzeme, eitrige Verletzungen etc.
- innere Krankheiten, Mangelerscheinungen etc.






